Mastodon – Marrow Deep (Review)
Nach Verlust, Trennung und Neubeginn verwandeln Mastodon auf Marrow Deep Trauer erneut in Mythologie, ein großes, verletzliches Album über Erinnerung, Schicksal und das Leben nach dem Schnitt.
Nach Verlust, Trennung und Neubeginn verwandeln Mastodon auf Marrow Deep Trauer erneut in Mythologie, ein großes, verletzliches Album über Erinnerung, Schicksal und das Leben nach dem Schnitt.
Master Massive öffnen auf White Shadows ein eigenwilliges Metalltheater aus Doom, Progressive Metal und klassischem Heavy Metal. Drei Sänger, atmende Tempi und große Songformen sorgen für starke Szenen, aber auch für reizvolle Reibung.
Bei Vortex Sutra wird aus Kants „Ding an sich“ instrumentaler Progressive Metal: Noumenon ist ein lebendiges Klangobjekt aus Bass, Synths, Riffs und Wahrnehmungsfragen.
Evergrey verweben auf Architects Of A New Weave Melancholie, melodische Größe und Progressive Metal zu einem starken fünfzehnten Album voller Schatten und Herzstrom.
Buy Jupiter schließen mit EARTH ihr Sci-Fi-Konzept ab: moderner Progressive Metal zwischen Exilanten-Rückkehr, Menschenkrieg und cineastischer Wucht.
RAKINUA erschaffen mit Esi Um Ninu – Heal Us, Mother ein ambitioniertes Debüt zwischen Dark Folk, Progressive Metal, Orakel-Erzählung und alpiner Ritualtragödie.
Einar Solberg baut auf Vox Occulta großes Prog-Kino mit Orchester, Pathos und gewaltiger Stimme. Das ist beeindruckend, manchmal überwältigend und gelegentlich etwas zu verliebt in die eigene Größe.
Chasing The Hydra ist ein starkes Crimson-Glory-Comeback: klassischer US-Prog-Power-Metal mit Feuer, Gefühl und erstaunlich viel Gegenwart.
Through the Hourglass macht aus Sludge, Prog und großen Hooks ein düsteres, melodisch starkes Schwergewicht mit erstaunlich viel Herz im Riff.
Myrath liefern mit Wilderness Of Mirrors ein starkes, melodisches Wüsten-Metal-Album, dem es etwas av Biss fehlt, aber kaum Klasse vermissen lässt.