Malebeste – Monestherou (Review)
Malebeste verwandeln regionale Sagen aus Westfrankreich in melodischen Black Metal: Monestherou ist ein starkes Debüt voller Dorflegenden, Galoppdrums und finsterer französischer Atmosphäre.
Malebeste verwandeln regionale Sagen aus Westfrankreich in melodischen Black Metal: Monestherou ist ein starkes Debüt voller Dorflegenden, Galoppdrums und finsterer französischer Atmosphäre.
Grabunhold verlegen Carn Dûm nach Dortmund: Frostheim ist knallhart gefrorener Medieval Black Metal voller Tolkien-Schatten, Burgenpathos und scharfer Melodien.
Dimmu Borgir kehren mit Grand Serpent Rising zurück: ein monumentales Symphonic-Black-Metal-Album voller Pracht, Riffs und kalter Perfektion. Großartig gebaut, aber nicht immer mit genug Blut unter dem Gold.
Mit An Aberration of the Void liefern Silaera ein Debüt von erschreckender Reife: kosmischer Black Metal voller Schönheit, Schwere und jener Art von Weite, in der irgendwann etwas zurückblickt.
Riverflame zaubern mit Lunar Crusades ein starkes Debüt zwischen melodischem Black Metal, mittelalterlicher Atmosphäre und heroischem Fantasy-Schimmer aus dem Eisenhut. Sehr eingängig, sehr stimmungsvoll, stellenweise aber ein wenig dem eigenen Zauber erlegen.
Asenheim ziehen auf Elbenblut durch Mittelerde: epischer Melodic Black Metal mit Folk-Anteil, großer Atmosphäre und genug Härte unter dem Elbenmantel. Wir haben uns mit auf die Reise begeben.
Vreid beginnen auf The Skies Turn Black wie nordische Frostmeister und enden als düstere Stilwanderer zwischen Black Metal, Filmscore und Grabnebel.
Texanische Black-Metal-Ritualplatte in drei Akten: Transcend Into Oblivion verbindet nordische Kälte, texanische Hitze und okkulte Konzeptkunst zu einem fast einstündigen Höllenritt. Stark, fordernd, manchmal knapp zu viel des Guten.
Ein frostklirrendes Meisterwerk aus Schweden: Mörk Gryning entfesseln auf „Fasornas Tid“ melodischen Black Metal mit epischer Wucht und dämonischem Glanz. Kein Lärm – eine Liturgie aus Licht und Leid.