Lumen Ad Mortem – A Grave Ascent (Review)
Lumen Ad Mortem führen auf A Grave Ascent durch Feuer, Verlust und uralte australische Landschaften. Melodischer Black Metal, der keinen Schnee benötigt, um bitterkalt zu werden.
Lumen Ad Mortem führen auf A Grave Ascent durch Feuer, Verlust und uralte australische Landschaften. Melodischer Black Metal, der keinen Schnee benötigt, um bitterkalt zu werden.
Malist verbinden auf Eternal Echo of the Fall atmosphärischen Black Metal, Tolkien-Schatten, Melancholie und rasende Härte zu einem finsteren Album zwischen Opfer, Feuer und kosmischem Nachhall.
Grimveil verwandeln auf Beneath the Veil of Silent Woods atmosphärischen Black Metal in eine lange Wanderung durch Nebel, Tannen und schweigende Melancholie.
Somnia Finem verwandeln auf Desassossego Fernando Pessoas Unruhe in portugiesischen Black Metal: neblig, literarisch, entrückt und erstaunlich eigenständig.
Callous Faulter liefern ein düsteres Debüt aus Post-Black-Metal, Sludge und urbaner Erschöpfung. Zwei lange Stücke, grauer Beton, innere Kälte und ein Sound, der langsam die Luft aus dem Raum zieht.
Tyrannus liefern mit Mournhold ein starkes Zweitwerk zwischen Blackened Thrash, Death-Metal-Druck und violetter Fantasy-Apokalypse. Sieben Songs, vierzig Minuten, eine Festung aus Riffs.
Mit An Aberration of the Void liefern Silaera ein Debüt von erschreckender Reife: kosmischer Black Metal voller Schönheit, Schwere und jener Art von Weite, in der irgendwann etwas zurückblickt.
Möhrkvlth führen den Black Metal auf alte bretonische Feldwege, vorbei an kahlen Bäumen, Stein und Nebel. Gwenojennoù An Ankounac’h klingt wie eine Landschaft, die sich erinnert, obwohl die Menschen längst vergessen.
Winterfylleth verschärfen auf The Unyielding Season ihren Atmospheric Black Metal mit mehr Feuer, mehr Druck und einer schmerzhaft brennenden Gegenwartswut.
Sidera ist atmosphärischer Black Metal als fließende Komposition: Streicher, Gitarren und Drums formen Tragik in Bewegung. Schwer, irisierend und unglaublich lange nachleuchtend.