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✨ Wicked 2: Das magische Milchbad der Enttäuschung
Ein Jahr lang warteten Millionen auf das große Finale. Jetzt ist es da und sorgt vor allem für eines: klebrige Gesichter und gemischte Gefühle.
„Wicked: Teil 2“, das hochglänzende Musical-Fantasy-Spektakel mit Ariana Grande und Cynthia Erivo, hat endlich den Weg ins Kino gefunden. Doch die ersten Kritiken sprechen von „durchweichter Magie“, „entzaubertem Spektakel“ und – unser Favorit – „Fruit Loops, die zu lange in Milch lagen“.
Es ist die Art von Metapher, bei der man spontan nach einer sehr großen Glitzer-Serviette greifen möchte.
🌪️ Von Glinda zu Glibber
Bereits der erste Teil ließ Kritiker und Fans zwischen Euphorie und Augenrollen pendeln. Doch jetzt scheint sich das glitzernde Karussell endgültig festgefahren zu haben.
Die einst leuchtend-grüne Hexe Elphaba kämpft sich durch trübgraue CGI-Kulissen, während über den Himmel von Oz offenbar ein Instagram-Filter der Kategorie „Novemberregen“ gelegt wurde.
Und ja, irgendwo dazwischen singt Ariana Grande, immer noch glockenklar, aber diesmal offenbar gegen den Soundtrack des eigenen Films.
🧹 Zwischen Glanz und Schlamm
Trotz allem: Die beiden Hauptdarstellerinnen Erivo und Grande liefern, was sie versprechen, Gesang auf Broadway-Niveau, Charisma bis zum letzten Takt.
Doch selbst die besten Stimmen können nicht verhindern, dass das große Finale der Hexenfreundschaft stellenweise klingt wie ein Karaoke-Abend nach dem dritten Butterbier.
Kritiker nennen es „visuell beeindruckend, emotional flach“, wie wir es in den Zwischenreichen gerne nennen: „Fantasy-Musical mit Feenstauballergie“.
🎬 Offizieller Trailer
Der Trailer zu Wicked 2 – veröffentlicht von Universal Pictures auf YouTube:
🌈 Fazit: Nicht ganz über dem Regenbogen
Am Ende bleibt ein Film, der sich anfühlt, als wäre er gleichzeitig zu groß und zu leer. Wie ein überzuckerter Cupcake, wunderschön, aber nach drei Bissen hat man genug.
Oder, um es mit den Worten des Empire-Magazins zu sagen:
„Nicht ganz über dem Regenbogen, aber immerhin bunt genug, um durchzukommen.“
Wir fassen zusammen:
Wicked 2 ist kein totaler Absturz, aber ein glitzerndes Beispiel dafür, dass Magie auf Knopfdruck selten funktioniert – selbst, wenn Ariana Grande singt.



