The Rainshadow Orphans: Naomi Ishiguro bringt Ghibli-Fantasy nach Berlin

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn der Regen Schatten wirft

📰 Was ist los?
Naomi Ishiguro stellt The Rainshadow Orphans am 26. Juni 2026 bei Thalia Berlin Tauentzienstraße vor. Das Bühnengespräch findet überwiegend auf Englisch statt.

🐛 Was denken wir?
Fantasy mit Drachenperle, Sonnengeistern, Bubble Tea und politischen Intrigen klingt zunächst wie ein Getränkebon mit Extras. Aber genau diese Mischung könnte funktionieren: bunt, schnell, jung, märchenhaft und mit genug Verrat, damit niemand zu gemütlich im Zauberwald sitzt.

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🐉 The Rainshadow Orphans: Naomi Ishiguro bringt Ghibli-Fantasy nach Berlin

Naomi Ishiguro kommt nach Berlin und im Gepäck hat sie The Rainshadow Orphans, ihren ersten Fantasyroman. Der Auftakt einer neuen Fantasyreihe klingt, als hätte jemand japanische Mythologie, Studio-Ghibli-Sehnsucht, Cyberpunk-Reste, Drachenmagie und Bubble Tea in einen sehr schönen, sehr gefährlichen Topf geworfen.

Drei junge Geschwister stehen in einer regennassen Fantasy-Stadt mit leuchtender Drachenperle, während Sonnengeister und ein Drache über den Dächern erscheinen.

Im Zentrum stehen drei Geschwister, zwei Nächte und eine Stadt voller Machtkämpfe, Sonnengeister und übernatürlicher Kräfte. Als Toshiko eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt, geraten die Figuren in eine Kette von Ereignissen, bei der Vertrauen ungefähr so stabil wirkt wie ein Papierdrachen im Monsun.

🏮 Fantasy zwischen Mythos und Neonlicht

The Rainshadow Orphans spielt in Rainshadow City, einer Stadt, in der Armut, Magie, Kriminalität, High-Tech und korrupte Machtstrukturen aufeinandertreffen. Laut englischem Verlag setzt die Geschichte ein, als Toshiko eine Drachenperle vom Anführer der Crows stiehlt – ein Ereignis, das über die Zukunft der Stadt entscheiden könnte.

Das klingt nicht nach klassischer Burg-Taverne-Drachenhort-Fantasy, sondern nach einem hybriden Setting: mythisch, modern, animehaft, sozial aufgeladen. Der Guardian beschreibt den Roman als ersten Band einer Trilogie, inspiriert von japanischer Popkultur, mit illegalisierten Einwanderern, kriminellen Strukturen, magischen Kräften, einer Mutterdrachin und sogar einer seltsam hilfreichen Katze.

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Mit anderen Worten: Hier wird nicht nur ein bisschen fernöstlicher Glitzer über Standard-Fantasy gestreut. The Rainshadow Orphans will offenbar richtig vollpacken – mit Familienbindung, Verrat, Klassenkonflikt, Magie, Technik und jener Sorte Katzenfigur, bei der man nie weiß, ob sie weise, gefährlich oder einfach nur frech ist.

✨ Berlin bekommt Besuch aus Rainshadow City

Die Veranstaltung bei Thalia Berlin Tauentzienstraße findet am Freitag, 26. Juni 2026 um 20:00 Uhr statt. Der Eintritt beginnt bei 12 Euro. Das Ganze ist als moderiertes Bühnengespräch angekündigt und soll überwiegend auf Englisch laufen.

Für Fantasyfans in Berlin ist das durchaus ein schöner Termin: nicht die hundertste Tolkien-Anbetung, nicht der nächste düstere Schwertmann mit Schicksalsnarbe, sondern ein frischer Stoff zwischen japanischer Mythologie, Anime-Energie und moderner Großstadtfantasy.

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🪓 Wenn Studio-Ghibli Bubble Tea bestellt

The Rainshadow Orphans könnte genau jene Sorte Fantasy sein, die im Regal sofort auffällt: farbenprächtig, jung, überdreht, emotional und mit deutlich mehr Drachenperlen als durchschnittliche Familienromane vertragen.

Natürlich steckt im Etikett „Studio-Ghibli-Vibes“ immer auch ein kleines Marketing-Risiko. Nicht alles, was Sonnengeist, Katze und Magiewald sagt, hat gleich Totoro im Tank. Aber Ishiguros Stoff klingt eigen genug, um neugierig zu machen – gerade weil hier Mythos, Technik, soziale Konflikte und Abenteuer nicht brav getrennt werden.

Für Berlin gilt also: Wer Fantasy gern etwas anders, etwas bunter und mit Bubble Tea statt Metkrug mag, sollte diesen Termin im Blick behalten.

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