Endlich bestätigt: Warhorse entwickelt neues Mittelerde-RPG

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ein neues Zeitalter für Mittelerde-Spiele

📰 Was ist los?
Warhorse Studios entwickelt ein neues RPG in Middle-earth. Die Bestätigung kommt sowohl von Warhorse selbst als auch über Aussagen aus dem Embracer-Umfeld. Ein konkreter Titel, ein Release-Zeitraum oder erste Gameplay-Details wurden noch nicht genannt.

🐛 Was denken wir?
Das ist einer der seltenen Fälle, in denen schon die Kombination der Namen Interesse weckt. Mittelerde ist riesig, aber nicht jedes Spiel darin klingt automatisch aufregend. Warhorse dagegen steht für Welten mit Gewicht, Schmutz, Konsequenzen und einem gewissen Misstrauen gegenüber bequemer Heldenfantasy. Genau das macht die Sache interessant.

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🏔️ Endlich bestätigt: Warhorse entwickelt neues Mittelerde-RPG

Warhorse Studios arbeitet an einem neuen Rollenspiel in Mittelerde, während auch Kingdom Come weitergeht

Das ist keine kleine Branchenrandnotiz, sondern ein echter Fantasy-Hammer: Warhorse Studios, das Team hinter Kingdom Come: Deliverance, arbeitet an einem neuen Rollenspiel in Mittelerde. Das Studio bestätigt auf seiner offiziellen Projektseite selbst, dass es an „a new RPG set in Middle-earth“ arbeitet. Gleichzeitig machte Embracer im Rahmen des Geschäftsberichts klar, dass Warhorse neben einem weiteren Kingdom Come-Projekt auch ein Open-World-Rollenspiel in der Welt von Der Herr der Ringe entwickelt.

Ein bewaffneter Wanderer blickt über eine weite Fantasy-Landschaft mit alten Ruinen, Wäldern, Bergen und einer fernen weißen Stadt.

Damit bekommt eine der größten Fantasy-Marken überhaupt plötzlich ein Studio an die Seite, das für raue, immersive, detailverliebte Rollenspielwelten steht. Und genau deshalb wirkt diese Meldung deutlich spannender als der übliche Franchise-Nebel aus Lizenz, Hoffnung und Renderbild.

🌲 Warum ausgerechnet Warhorse so gut passt

Warhorse ist nicht irgendein Service-Studio mit hübscher Fantasy-Tapete. Das Team hat sich mit Kingdom Come einen Namen gemacht, weil es Rollenspiel nicht als leichten Themenpark versteht, sondern als Welt mit Reibung. Kämpfe fühlen sich körperlich an. Reisen haben Gewicht. Orte wirken nicht wie Quest-Automaten, sondern wie Räume mit Geschichte.

Natürlich ist Kingdom Come historisch und nicht fantastisch. Aber gerade das kann für Mittelerde spannend werden.

Denn die größte Stärke von Der Herr der Ringe war nie bloß das Monströse oder Magische. Mittelerde lebt von Landschaften, Völkern, alten Spannungen, Wegen, Ruinen, Sagen, Erinnerungen und dem Gefühl, dass hinter jedem Hügel eine ältere Welt weiteratmet. Wenn ein Studio dieses Gefühl in eine spielbare Struktur übersetzen kann, dann eher eines wie Warhorse als ein Team, das nur auf Effekt und Markerjagd setzt.

Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.

🧭 Mittelerde braucht kein beliebiges Open-World-Menü

Die Meldung ist auch deshalb so stark, weil sie in eine Lücke stößt. Spiele zu Der Herr der Ringe gab es viele, aber ein großes, modernes, rollenspiellastiges Mittelerde-Abenteuer mit glaubwürdiger Weltwirkung ist immer noch eher Wunsch als Gewohnheit.

Zu oft landeten solche Projekte irgendwo zwischen Action-Kulisse, Markenverwertung und Fanservice-Lexikon. Das kann kurzfristig nett sein, aber Mittelerde ist zu groß, um nur als Wiedererkennungsmaschine zu dienen.

Ein gutes Spiel in dieser Welt braucht mehr als Orks, Schwerter und bekannte Namen.

Es braucht:

  • Orte, die alt wirken
  • Wege, die Bedeutung haben
  • Figuren, die nicht bloß Quest-Ausgabeautomaten sind
  • und ein Gespür dafür, dass Mittelerde nicht nur Schauplatz, sondern Mythos ist

Wenn Warhorse das ernst nimmt, könnte daraus etwas entstehen, das mehr ist als „ein Herr-der-Ringe-Spiel“. Dann wäre es womöglich ein Rollenspiel, das Mittelerde wieder als Welt erfahrbar macht statt nur als Kulisse.

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🛡️ Zwischen Hoffnung und Vorsicht

Natürlich sollte man noch nicht in Elbenschrift das Meisterwerk ausrufen. Bisher gibt es:

  • keinen Titel
  • kein Release-Fenster
  • keine Plattformliste
  • keine Trailer
  • keine Story-Details

Wir stehen also sehr früh im Prozess.

Und genau deshalb ist Vorsicht sinnvoll. Große Marken plus große Erwartungen ergeben schnell jene gefährliche Mischung, bei der Fans sich schon im Kopf das perfekte Spiel bauen, während das echte Projekt noch nicht einmal gezeigt wurde.

Trotzdem bleibt der Unterschied zu vielen anderen Fantasy-News klar: Hier gibt es nicht nur eine starke Lizenz, sondern auch ein Studio, dem man Weltenbau und Rollenspielstruktur zutraut.

Das Pantheon der Fantasy zeigt riesige steinerne Fantayfiguren wie Zauberer und Drachen. Im Pantheon stehen viel unterschiedliche Besucher, die die Figuren betrachten. Text: Meilensteine der Fantasy. Jetzt entdecken.

🏰 Was für ein Mittelerde-Spiel jetzt spannend wäre

Gerade weil noch fast nichts bekannt ist, beginnt natürlich sofort das schönste Hobby der Fantasy-Welt: das halb vernünftige Wunschdenken.

Spannend wäre aus unserer Sicht kein bloßer Bombast-Trip mit Dauerkriegsgebrüll, sondern ein Spiel, das Mittelerde als Raum ernst nimmt. Also weniger bloße Schlachtfeld-Tour, mehr:

  • Grenzregionen
  • verfallene Festen
  • unruhige Wildnis
  • kulturelle Spannungen
  • Reisegefühl
  • Entdeckung
  • politisch oder regional geerdete Konflikte

Kurz: kein reiner Themenpark der größten Filmzitate, sondern eine Welt, in der man wirklich unterwegs ist.

Warhorse könnte genau dort seine Stärke ausspielen. Das Studio versteht, wie aus Landschaft, Bewegung und Alltagsstruktur Atmosphäre entsteht. Wenn diese Denkweise auf Mittelerde trifft, entsteht vielleicht endlich ein Spiel, das nicht nur nach Tolkien aussieht, sondern sich auch ein wenig nach ihm anfühlt.

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🪓 Ein Franchise-Hammer mit schwindelerregender Fallhöhe

Dass Warhorse zugleich weiter an Kingdom Come arbeitet, macht die Sache übrigens noch bemerkenswerter. Das Studio stemmt also nicht nur sein eigenes historisches Rollenspielerbe, sondern zusätzlich eines der größten Fantasy-Universen überhaupt.

Das ist ambitioniert. Und natürlich auch riskant. Aber genau deshalb ist diese Meldung so gut: Sie hat Gewicht. Das ist kein kleiner Mobile-Ableger, kein nebulöses NFT-Gebilde und kein Gag für drei Schlagzeilenstunden. Das ist ein ernstzunehmendes Studio, das sich an Mittelerde wagt.

Und ja: Plötzlich klingt ein Herr-der-Ringe-RPG wieder so, als könnte man sich wirklich darauf freuen.

Nicht blind, das ist klar, aber mit deutlich erhöhter Erwartung.

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