King Conan: Arnold Schwarzenegger will 2027 wieder zum Schwert greifen

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Crom zählt keine Rentenjahre

📰 Was ist los?
King Conan soll 2027 gedreht werden. Arnold Schwarzenegger kehrt als gealterter Conan zurück, Christopher McQuarrie soll schreiben und inszenieren. Der Film wird als späte Fortsetzung gedacht und soll offenbar stärker auf Reflexion, Alter, Herrschaft und letzte Gewalt setzen als auf bloßes Barbaren-Spektakel.

🐛 Was denken wir?
Das ist genau der Conan-Ansatz, der im Jahr 2027 Sinn ergibt. Niemand braucht einen digital glattgebügelten Jungbarbaren mit Arnie-Gesicht. Interessant ist ein alter König, der nicht mehr beweisen muss, dass er stark ist — sondern herausfinden muss, was seine Stärke überhaupt noch wert ist.

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⚔️ King Conan: Arnold Schwarzenegger will 2027 wieder zum Schwert greifen

Der alte Barbar soll zurückkehren – diesmal offenbar als Spätwestern mit Krone, Narben und sehr viel Crom im Rücken

Arnold Schwarzenegger will tatsächlich noch einmal Conan spielen. Nach jahrzehntelangem Entwicklungsnebel soll King Conan 2027 gedreht werden. Als Autor und Regisseur ist Christopher McQuarrie an Bord, bekannt für mehrere Mission: Impossible-Filme und als Drehbuchautor von Top Gun: Maverick.

King Conan soll Arnold Schwarzenegger als gealterten Barbaren-König zurückbringen – mit Christopher McQuarrie und einem Ton, der eher nach spätem Abgesang als nach bloßer Nostalgie klingt.

Der spannendste Punkt ist aber nicht allein die Rückkehr. Sondern der Ton. Schwarzenegger verweist auf Clint Eastwoods Erbarmungslos als Vorbild: kein jugendlicher Barbarenrausch, sondern ein später Blick auf einen Mann, der zu lange König war, zu viel Blut gesehen hat und nun noch einmal aus seinem eigenen Denkmal steigen muss.

Kurz gesagt: Conan bekommt offenbar keine Fitnessstudio-Nostalgie; er bekommt Seniorenwut mit Krone.

👑 Vom Barbaren zum König, vom Muskel zum Mythos

Conan der Barbar von 1982 machte Schwarzenegger endgültig zur Ikone des Schwert-und-Sorcery-Kinos. Der Film war roh, archaisch, ernsthafter als sein Ruf und voller Bilder, die bis heute nach Eisen, Schweiß und finsteren Göttern riechen.

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King Conan soll nun deutlich später ansetzen. Die Grundidee, die seit Jahren durch Hollywood geistert: Conan hat Jahrzehnte regiert, ist alt geworden, bequem geworden, vielleicht auch müde. Dann wird er aus seiner Machtposition gedrängt und muss sich noch einmal auf das zurückwerfen lassen, was er vor der Krone war.

Das ist viel interessanter als ein normaler Nostalgie-Aufguss.

Denn ein gealterter Conan ist nicht einfach „Conan, aber langsamer“. Er ist eine andere Figur. Einer, der weiß, was Gewalt kostet. Einer, der seine eigenen Siege überlebt hat. Einer, der vielleicht erkennen muss, dass ein Thron nichts anderes ist als ein sehr unbequemer Stein mit besserer Beleuchtung.

🎬 Warum McQuarrie der entscheidende Name ist

Dass Christopher McQuarrie an Bord ist, macht die Sache deutlich spannender. Er ist kein klassischer Fantasy-Regisseur, aber genau das könnte helfen. McQuarrie steht für klare Action, robuste Dramaturgie und Figuren, die unter Druck Entscheidungen treffen müssen, statt nur in Lore-Nebeln herumzustehen.

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Ein Conan-Film braucht keine endlosen Erklärungen über Königreiche, Blutlinien und magische Verwaltungsgebiete. Er braucht Gewicht. Körperlichkeit. Gefahr. Einen Mann, der einen Raum betritt und sofort klar macht, dass die Möbel jetzt gefährdet sind.

Wenn McQuarrie den Erbarmungslos-Gedanken ernst nimmt, könnte King Conan ein seltener Fall von Legacy-Sequel werden, das nicht nur alte Bilder wiederholt, sondern etwas aus dem Alter seiner Hauptfigur macht.

🪓 Der Barbar kommt nicht zurück, um jung zu wirken

Die größte Gefahr liegt natürlich auf der Hand: Der Film darf nicht so tun, als wäre Schwarzenegger noch der Conan von 1982. Genau das wäre peinlich.

Aber wenn King Conan den alten Körper, die alte Wucht und die alte Legende ernst nimmt, könnte daraus etwas Eigenes entstehen. Kein Neustart. Keine ironische Markenpflege. Kein digitaler Jungbrunnen mit Schwert.

Sondern ein letzter Gang durch eine Welt, die Conan längst hätte vergessen sollen — und die ihn offenbar trotzdem noch braucht.

Oder fürchtet.

Wenn dieser Film wirklich kommt, dann bitte genau so: weniger Hochglanz-Barbar, mehr alter König mit Blut an der Krone.

Crom würde vermutlich nicht lächeln.

Aber immerhin kurz hinschauen.

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