Schandmaul – Sternensegler (Review)
Schandmaul stehen auf Sternensegler hörbar vor einem Neuanfang: neue Stimme, vertrauter Folk-Rock-Kurs, starke Melodien und ein Album, das zwischen Aufbruch, Trost und leichter Wohlfühlgefahr seine Richtung sucht.
Schandmaul stehen auf Sternensegler hörbar vor einem Neuanfang: neue Stimme, vertrauter Folk-Rock-Kurs, starke Melodien und ein Album, das zwischen Aufbruch, Trost und leichter Wohlfühlgefahr seine Richtung sucht.
Kamelot öffnen mit Dark Asylum die Tore von RavenHill: stark inszenierter Symphonic Metal mit Tommy Karevik, großen Melodien, prominenten Gästen und einem Wahnsinn, der manchmal fast zu gut organisiert ist.
Flotsam And Jetsam liefern mit Rats In The Temple ein starkes Speed-/Thrash-Metal-Album voller Riffs, Melodie und Veteranenklasse, inklusive historischem Bogen von Jason Newsted bis zur Gegenwart.
Xandria liefern auf Eclipse technisch beeindruckenden Symphonic Metal mit starken Melodien, klarer politischer Haltung und einer Ausstattung, die selbst kleinste Gefühlsregungen sofort zu orchestralen Weltereignissen erhebt.
Moonspell kehren mit Far From God zurück: ein reifes Gothic-Metal-Album über Nähe, Glaubensferne, Melancholie und dunkle Romantik hinter Glas.
Evergrey verweben auf Architects Of A New Weave Melancholie, melodische Größe und Progressive Metal zu einem starken fünfzehnten Album voller Schatten und Herzstrom.
Pro-Pain kehren mit Stone Cold Anger nach elf Jahren Studiofunkstille zurück: Hardcore-Groove, politische Wut, Betonfaust-Sound und Gary Meskil in Bestform.
Draconian kehren mit In Somnolent Ruin tief in den Gothic Doom zurück: ein schweres, elegisches Album über Erinnerung, Verlust und dunkle Seelenlandschaften.
Winterfylleth verschärfen auf The Unyielding Season ihren Atmospheric Black Metal mit mehr Feuer, mehr Druck und einer schmerzhaft brennenden Gegenwartswut.
Goliath zeigt Exodus in wütender Bestform: variables Thrash-Brett mit Rob Dukes, doomiger Schwere, bösen Riffs und erstaunlich viel Kurvenlage.