Schandmaul – Sternensegler (Review)

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Schandmaul – Sternensegler

🧿 Kurzfazit
Sternensegler ist ein emotional aufgeladenes, eingängiges und in weiten Teilen starkes Album, das den Sängerwechsel bei Schandmaul erstaunlich souverän verarbeitet. Die Band klingt erkennbar anders, bleibt im Kern aber dieselbe. Besonders dort, wo folkige Wärme, klare Melodien und textlicher Gehalt zusammenfinden, funktioniert die Platte sehr gut. Schwächer wird sie in jenen Momenten, in denen die glattere neue Stimme und die grundsätzlich positive Ausrichtung zu nah an rührselige Behaglichkeit heranrücken.

🎯 Für wen?
Für Hörer, die Schandmaul ohnehin mögen und wissen wollen, wie sich die Band mit neuer Stimme aufstellt. Ebenso für Freunde von deutschsprachigem Folk Rock und Mittelalterrock, die neben Spielleute-Flair auch saubere Melodien, balladeske Momente und klar erzählte Songs schätzen.

🎧 Vergleichbar mit
Natürlich zuerst mit Schandmaul selbst, besonders mit jener späteren Phase, in der Folk und Rock enger zusammenrückten. Dazu kommen Berührungspunkte mit deutschem Folk Rock, Mittelalterrock und einem Schuss Deutschrock. In den weicheren, melodischeren Passagen nähert sich die Band stellenweise jener eingängigen Emotionalität, die manchen Hörer abholt und anderen bereits etwas zu nah an den schunkelseligen Wohlfühlhafen treibt.

🎼 Highlights
Nimm alles mit, Sternensegler, Flagge, Zwei Raben (feat. Laura Fella)

⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Wer Schandmaul vor allem wegen Thomas Lindners unverwechselbarer Stimme geliebt hat, wird Zeit brauchen. Auch Hörer, die mit pathetischeren, lebensbejahenden oder leicht gefühlsduseligen Songs grundsätzlich wenig anfangen können, werden hier nicht jede Kurve mitgehen. Ein paar Passagen geraten spürbar ins Süßliche.

Albumcover von Schandmaul – Sternensegler: Ein großes dunkles Segelschiff schwebt durch helle Wolken vor einem Sternenhimmel. Auf dem Bug sitzt eine Narrenfigur als Galionsfigur, mehrere schwarze Segel spannen sich im Wind, im Hintergrund sind Planeten und Sterne zu sehen. Unten stehen Bandname und Albumtitel.

Schandmaul – Sternensegler: Zwischen Aufbruch und Schunkelhafen

Ein großes Segelschiff schwebt durch Wolken und Sterne, die Segel schwarz, der Bug mit einer theatralischen Narrenfigur verziert, darunter Anker, als hätte jemand Seefahrt, Fantasy und Fernweh in eine kosmische Bühnenkulisse gegossen. Das Cover von Sternensegler zeigt genau jene Mischung aus Abenteuer, Pathos und leichter Märchenüberhöhung, mit der Schandmaul seit Jahren gut fahren.

Diesmal trägt das Bild allerdings noch eine zweite Bedeutung. Denn Sternensegler ist für Schandmaul weit mehr als nur das nächste Album. Es ist die erste Platte nach einer Phase, die für die Band deutlich schwerer gewesen sein dürfte als jede stilistische Richtungsfrage. Thomas Lindner bleibt zwar als prägende Figur, Musiker und Songwriter an Bord, den Gesang übernimmt nun jedoch Till Herence. Genau darin liegt die eigentliche Spannung dieses Albums.

Wie klingt Schandmaul, wenn die Stimme plötzlich eine andere ist? Die Antwort fällt erfreulich klar aus: Wiedererkennbar genug, um die Band sofort zu enttarnen. Verändert genug, um die Umstellung in praktisch jedem Song mitzuhören.

Till Herence bringt eine höhere, sauberere und glattere Stimme mit. Die markante Rauheit, die Thomas Lindners Gesang über Jahre zu einem identitätsstiftenden Merkmal gemacht hat, rückt damit hörbar in den Hintergrund. Das verändert den Charakter der Band. Einige Songs gewinnen dadurch an Offenheit und Eingängigkeit. Andere geraten gefährlich nahe an jene Wohlfühlzone, in der Folk Rock plötzlich ein bisschen zu glatt und zu gefällig wirkt.

Und genau dort wird Sternensegler interessant. Denn das Album steht hörbar zwischen mehreren Polen: Aufbruch und Weiterführung, Folk und Rock, Trost und Trotz, Pathos und Kitschvermeidung. Schandmaul balancieren das meistens ziemlich sicher. Ein paar Mal schwankt das Schiff. Untergehen wird es aber auch diesmal ganz sicher nicht.

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🎧 Was erwartet dich?

Genre(s): Folk Rock, Mittelalterrock, Deutschrock

Musikalische Einordnung: Sternensegler bewegt sich stilistisch in jenem Feld, das Schandmaul seit Jahren bespielen: Folkige Melodien, eingängige Refrains, akustische Farben, deutliche Rockanteile und erzählfreudige deutschsprachige Texte. Dabei wirkt das Album insgesamt etwas stromlinienförmiger als ältere Veröffentlichungen, was eng mit der neuen Stimme zusammenhängt.

Till Herence singt kontrollierter, glatter und heller. Dadurch bekommen die Songs mehr Direktheit und Zugänglichkeit, verlieren jedoch einen Teil jener kantigen Eigenart, die Thomas Lindners Gesang mitbrachte. Diese Veränderung ist weder automatisch gut noch automatisch problematisch. Viel hängt davon ab, wie stark ein Song von Reibung lebt. Das fröhlichere, offenere Material profitiert oft. Die emotionaleren oder sehr weichen Stücke brauchen etwas mehr Substanz, um nicht zu nah an gefällige Sentimentalität zu geraten.

Positiv fällt auf, dass Schandmaul ihre Themen diesmal breit fächern. Es gibt aufmunternde, lebensbejahende Momente, dunklere Farben, klare Haltung und einen starken Abschluss mit einem älteren Stück in neuer Form. Dadurch bleibt das Album abwechslungsreich genug, um seine fast 49 Minuten zu tragen.

Klangbild: Klanglich setzt Sternensegler auf Klarheit und Eingängigkeit. Die Instrumente wirken aufgeräumt, die Gesangslinien sitzen weit vorn, und die Produktion lässt den Songs genügend Raum, ihre Melodien sauber auszuspielen. Der Folk-Anteil bleibt hörbar, wirkt jedoch stärker in ein modernes Rockgewand eingebettet. Das Album schielt häufiger Richtung Deutschrock, ohne seine Herkunft komplett zu verlassen. Gerade dadurch entsteht allerdings ein kleiner Reibungspunkt.

Wo frühere Schandmaul-Stücke stärker von rauer Stimme, markanter Betonung und etwas mehr Kante lebten, wirken einige Songs hier polierter und zugänglicher. Das kann man mögen, weil es die Kompositionen öffnet. Man kann darin ebenso einen kleinen Verlust an Charakter sehen. Uns gefällt die Platte am meisten dort, wo das Klangbild Wärme, Energie und textliche Klarheit zusammenbringt. In ein paar weicheren Momenten fehlt aber klar der letzte Enter … ähm … Widerhaken.

🎬 Offizielles Video

Offizielles Video zu Flagge – einer der markantesten Songs von Schandmauls Album Sternensegler, mit klarer Haltung, rockiger Kante und einem Refrain, der sehr bewusst keine Grauzone sucht.

⭐ Vier Sterne für die Reisetasche

Nimm alles mit

Der Opener trägt seine Funktion offen vor sich her. Nimm alles mit klingt wie ein bewusster Schritt nach vorne, wie ein Song, der eine schwere Zeit anerkennt und trotzdem nicht darin stehenbleiben will. Diese trotzig positive Energie funktioniert gut, weil sie nicht in reinen Kalenderspruch-Optimismus abkippt. Die Band wirkt gesammelt, entschlossen und erstaunlich leicht auf den Beinen.

Till Herence kann hier früh zeigen, was seine Stimme dem Material gibt: Klarheit, Höhe und einen direkteren Zugang. Gerade bei einem Song, der Aufbruch und Lebensbejahung transportieren soll, passt das. Man hört allerdings ebenfalls, dass die alte Schandmaul-Rauheit fehlt. Nimm alles mit kompensiert das durch Energie und Haltung. Ein gelungener Einstieg.

Sternensegler

Der Titeltrack gehört zu den Stücken, bei denen das vertraute Schandmaul-Gefühl am schönsten durchscheint. Melodie, Bildsprache und die ganze schwebende Abenteuerromantik der Band finden hier gut zusammen. Das Stück besitzt Leichtigkeit, ohne belanglos zu wirken, und transportiert jenes Fernweh, das schon das Cover verspricht.

Gerade hier funktioniert die neue Stimme ebenfalls überzeugend. Herence bringt Helligkeit hinein, wodurch der Song fast etwas luftiger wirkt als man es früher erwartet hätte. Das passt zum Motiv des Segelns durch Sternenräume erstaunlich gut. Wenn man nach einem Stück sucht, das die Bandidentität trotz Besetzungswechsel am klarsten bewahrt, landet man ziemlich schnell hier.

Flagge

Flagge ist der klare Kante-Song des Albums. Thematisch zeigt die Band Haltung, musikalisch rückt das Stück stärker Richtung Deutschrock. Das Ergebnis gehört zu den markantesten Momenten der Platte, weil hier Pathos, Direktheit und Aussage zusammenfinden.

Vor allem zeigt sich, dass der glattere Gesang keineswegs automatisch weicher wirken muss. Im richtigen Umfeld kann er sogar zuspitzen, weil die Konturen des Songs besonders sauber hervortreten. Flagge profitiert davon. Die Nummer besitzt Druck, Haltung und einen Refrain, der hängen bleibt, ohne nach schlichter Mitgröhlware zu klingen. Solche Stücke braucht Sternensegler. Sie geben dem Album Rückgrat.

Zwei Raben (feat. Laura Fella)

Der Abschlusssong besitzt eine Sonderstellung, und das spürt man. Zwei Raben beginnt ruhig und steigert sich zu einem epischen Finale. Die Beteiligung von Laura Fella verleiht dem Stück zusätzliche Farbe und sorgt dafür, dass der Rausschmeißer etwas Feierliches, beinahe Abschließendes bekommt.

Gerade als letzter Song funktioniert diese Dramaturgie sehr gut. Nach den helleren, direkteren und teils sehr zugänglichen Passagen des Albums setzt Zwei Raben einen größeren, ausladenderen Schlusspunkt. Die Mischung aus Ruhe, Steigerung und Folk-Rock-Breitwand trägt weit. Ein guter Abschluss, der dieser Platte noch einmal ein bisschen Gewicht gibt.

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🎨 Artwork

Das Cover von Sternensegler macht keinerlei Geheimnis daraus, wohin die Reise geht. Ein großes Segelschiff schwebt durch eine wolkige Himmelslandschaft voller Sterne und ferner Planeten. Der Bug trägt eine jesterhafte Figur mit Narrenkappe, was hervorragend zu Schandmaul passt. Die Segel wirken dunkel und leicht beschädigt, was dem Bild etwas Abenteuerliches und leicht Morbides gibt. Unter dem Schiff hängen mehrere Anker, obwohl dieses Gefährt ganz offensichtlich andere Gesetze der Fortbewegung bevorzugt.

Besonders schön ist die Mischung aus klassischer Seefahrt und kosmischer Fantasy. Das Schiff wirkt alt und mythisch, zugleich tragen Düsen am Rumpf die ganze Konstruktion durch die Wolken, als habe jemand ein Märchenschiff mit Science-Fiction-Motoren ausgerüstet. Diese Bildidee trifft das Album sehr gut. Sternensegler möchte aufbrechen, träumen, Hoffnung transportieren und sich dabei die eigene Märchenhaftigkeit bewahren. Genau das leistet das Artwork. Es sieht groß genug für Sehnsucht aus und verspielt genug, um nicht peinlich heroisch zu werden.

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🪦 Besondere Momente

Eine neue Stimme verändert sofort die ganze Band

Der auffälligste Punkt an Sternensegler ist selbstverständlich der Sängerwechsel. Selbst wenn man die Hintergründe ausblenden würde, ließe sich diese Veränderung in Sekunden hören. Till Herence bringt mehr Sauberkeit, mehr Höhe und einen direkteren Ton mit. Das schafft neue Chancen, nimmt der Band aber einen Teil ihrer alten Rauheit. Spannend ist, dass Schandmaul daraus kein reines Problem machen. Die Platte versucht nicht krampfhaft, das frühere Klangbild zu imitieren. Sie geht mit der neuen Stimme weiter und lässt dadurch eine veränderte Band hörbar werden.

Das Album trägt seine Entstehungsgeschichte mit

Viele Songs wirken, als lägen unter ihnen reale Erschöpfung, Erleichterung und Trotz. Gerade dadurch bekommt Sternensegler mehr Gewicht, als eine bloße Beschreibung von Stil und Besetzung erfassen könnte. Diese Platte will weiterfahren. Das merkt man.

Zwischen Folk und Deutschrock wird es ein paarmal eng

Ein interessanter Teil der Albumwirkung entsteht aus genau dieser Gratwanderung. Wenn Schandmaul folkige Wärme, klare Refrains und textliche Substanz zusammenbringen, funktioniert das sehr gut. Wenn Melodie und Wohlgefühl etwas zu dominant werden, rückt das Material an eine Grenze, an der die Musik sehr geschniegelt… pardon, sehr glatt und ein wenig zu gefällig erscheint. Ganz abstürzen tut das Album dort nicht, aber man hört, wie schmal dieser Steg an einigen Stellen wird.

Flagge gibt der Platte die nötige Kante

Gerade auf einem Album, das so viel Trost, Hoffnung und Neuaufstellung transportiert, ist ein Song wie Flagge besonders wichtig. Er verhindert, dass das Ganze zu weich gerät, und erinnert daran, dass Schandmaul bei aller Eingängigkeit sehr wohl Haltung und Klartext in ihre Musik bringen können.

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📜 Hintergrund: Nach dem Sturm zurück aufs Deck

Sternensegler erscheint in einer Phase, in der Schandmaul sich hörbar neu ordnen. Thomas Lindner bleibt als zentrale Figur Teil der Band, den Gesang übernimmt künftig jedoch Till Herence. Diese Veränderung prägt das Album stärker als jede stilistische Feinjustierung.

Zugleich wirkt die Platte wie ein bewusst gesetztes Zeichen des Weitergehens. Die Band schreibt sich nicht neu, sie fährt weiter – mit anderem Klang im Vordergrund, aber weiterhin erkennbarer Handschrift. Das macht Sternensegler zu einem Album, das man kaum losgelöst von seiner Entstehung bewerten kann.

Die Songs spiegeln genau das wider. Da ist Aufbruch, da ist Wärme, da sind ernstere Untertöne, da ist klare Haltung. Und da ist das Gefühl, dass diese Reise für Schandmaul selbst mindestens so wichtig ist wie für ihre Hörer.

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🌑 Welchem Kurs folgt dieser Sternensegler?

Sternensegler ist ein gutes, in mehreren Momenten sogar ein hörenswertes Album. Seine größte Aufgabe trägt es offen vor sich her: Eine Band mit klarer Identität muss eine neue Stimme ins Zentrum rücken, ohne sich selbst zu verlieren. Diese Aufgabe löst Schandmaul überzeugend genug, dass man die Platte ernst nehmen kann, und offen genug, dass man die Veränderung keineswegs überhört.

Das ist auch der interessanteste Teil der ganzen Veröffentlichung. Till Herence bringt Qualität mit. Technisch sitzt das. Melodisch funktioniert vieles. Er öffnet einige Songs sogar stärker, als es früher möglich gewesen wäre. Gleichzeitig fehlt ein Stück Unverwechselbarkeit, vor allem jene rauere, markantere Kante, die Thomas Lindner zu einem so prägenden Sänger gemacht hat. Diese Lücke verschwindet nicht einfach. Schandmaul arbeiten um sie herum.

Am besten gelingt das bei Nimm alles mit, Sternensegler, Flagge und Zwei Raben. Dort greifen Songwriting, emotionale Ausrichtung und neue Stimme besonders gut ineinander. Schwächer wird das Album immer dann, wenn die weichere Grundtönung, die saubere Produktion und die positive Grundhaltung gemeinsam in zu viel Gefälligkeit kippen könnten.

Trotzdem bleibt unterm Strich ein Werk, das mehr kann als bloß den Übergang verwalten. Sternensegler ist keine reine Krisenplatte, keine Pflichtübung und auch kein schüchterner Testballon. Es ist ein bewusstes Weiterfahren. Das Schiff auf dem Cover schwebt ja ebenfalls nicht aus Versehen durch das Sternenmeer. Es kennt den richtigen Kurs offenbar ziemlich genau.

Albumcover von Castle – Carrie Chains: Vor intensiv rotem Hintergrund hält eine Hand mehrere schwere silberne Kettenglieder fest. Schmuckringe sitzen an den Fingern, an einem Ring bricht helles Licht sternförmig auf. Rechts ist ein Teil eines nackten Arms zu sehen. Oben steht das cremefarbene Castle-Logo, unten der Albumtitel Carrie Chains.

Künstler:

Schandmaul

Albumtitel:

Sternensegler

Erscheinungsdatum:

11. September 2026

Genre:

Folk Rock / Mittelalterrock / Deutschrock

Label:

Napalm Records

Spielzeit:

ca. 49 Minuten

🎼 Trackliste:

Nimm alles mit
Sternensegler
Beide Füße in der Luft
Flagge
Nosferatu
Wo Sprache aufhört
In der Hand
An beiden Enden
Lass nicht los
Trag Dich
Zwei Raben (feat. Laura Fella)

👥 Besetzung:

Till Herence – Gesang
Thomas Lindner – Gitarre / Gesang im Hintergrund / Songwriting
Anna Kränzlein – Violine / Drehleier
Birgit Muggenthaler-Schmack – Flöten / Dudelsack
Martin Duckstein – Gitarre
Matthias Richter – Bass
Stefan Brunner – Schlagzeug

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