Wolfbrigade – Howl From Underground (Review)
Wolfbrigade lassen auf Howl From Underground das Rudel los: 31 Minuten Crust, D-Beat, Death-Metal-Dreck und kalte Melodien mit erstaunlich viel Biss und Atmosphäre.
Wolfbrigade lassen auf Howl From Underground das Rudel los: 31 Minuten Crust, D-Beat, Death-Metal-Dreck und kalte Melodien mit erstaunlich viel Biss und Atmosphäre.
Amon Amarth perfektionieren auf The Allfather Awakens ihren eigenen Sound, wagen mit Upphaf einen Akustikausflug und kämpfen erfolgreich gegen die eigene Midtempo-Bequemlichkeit.
Exumer schlagen mit Death Mask Messiah nach sieben Jahren zurück: kompromissloser Thrash Metal über falsche Propheten, Manipulation und eine Band, die 1986 nicht nachspielen muss, um nach sich selbst zu klingen.
If These Trees Could Talk kehren mit The Hidden Hand zurück: instrumentaler Post-Rock und Post-Metal aus der tektonischen Zone, voller Druck, Melancholie und glühender Bruchlinien.
Armored Saint liefern mit Emotion Factory Reset kein spätes Meisterwerk, aber ein starkes, würdiges Altersalbum mit Groove, Charakter und einem erstaunlich vitalen John Bush. Der alte Stahl glänzt nicht überall, aber er hält.
Gozu liefern mit Gozu VI ein knarziges, warmes und riffstarkes Heavy-Rock-Album zwischen Stoner, Grunge und Doom. Kein Neuerfindungsdrama, sondern acht Songs mit Werkstattgeruch, Seele und ordentlich Fuzz unter der Haube.
Yoth Iria öffnen auf Gone with the Devil ihren hellenischen Black Metal weiter: mehr Melodie, mehr Pathos, mehr Feuer, aber noch immer mit okkulter Tiefe.
Six Feet Under liefern mit Next To Die kein spätes Meisterwerk, aber ein solides Groove-Death-Metal-Album mit starkem Sound, gutem Artwork und klar hörbaren Grenzen bei Chris Barnes‘ Stimme.
MONSTROSITY betteln auch 2026 um keinerlei Veteranenbonus. Sie liefern eine exzellente Florida-Death-Metal-Schlachtplatte ab, mit chirurgischer Wucht, altem Hass und erstaunlich frischem Biss.
Texanische Black-Metal-Ritualplatte in drei Akten: Transcend Into Oblivion verbindet nordische Kälte, texanische Hitze und okkulte Konzeptkunst zu einem fast einstündigen Höllenritt. Stark, fordernd, manchmal knapp zu viel des Guten.