The Daily Meme #150 – Flora und Fauna der Zwischenreiche: Der Plappa-Lot
Der Plappa-Lot lauert in engen Höhlen und greift nicht mit Klauen an, sondern mit Fußballanalysen. Wer ihm während der WM begegnet, sollte niemals nach der Grundordnung fragen.
Der Plappa-Lot lauert in engen Höhlen und greift nicht mit Klauen an, sondern mit Fußballanalysen. Wer ihm während der WM begegnet, sollte niemals nach der Grundordnung fragen.
Der Mooskäfer gehört zu jenen Zwischenreichswesen, bei denen niemand mehr sicher sagen kann, ob sie fahren, wachsen oder brüten. Fest steht nur: Wo er einmal steht, wird es grün.
Der Flattermull ist ein feuchter Waldbodenbewohner mit Maulwurfsrüssel, Grabklauen und großen Ohrflügeln. Er gräbt überzeugend, fliegt fragwürdig und sieht dabei aus, als hätte die Natur kurz vor Feierabend noch eine Idee gehabt.
Der Runenratz ist ein struppiger Eierdieb aus dem feuchten Unterholz, der sich mit Vorliebe über runenbemalte Waldeier hermacht und jedem Osterbrauch sofort die Würde nimmt.
Der Mauerzipfer ist ein bleicher Spaltenbewohner mit Kalkhaut, Murmelaugen und einer Zunge, die aus jedem alten Gemäuer eine Todeszone mit Reibeisenzähnen macht. Boney ist nur noch angewidert.
Der Dachrinnenschrat gehört zu den Kreaturen, die man weder füttern noch ansprechen sollte. Zwischen Regen, Rost und Dachmulm hockt dieses langfingrige Elend in alten Rinnen und beobachtet die Welt mit der Geduld eines feuchten Hausfluchs.
Die Hermanns-Höllenwespe ist das neueste dokumentierte Flugproblem aus „Flora und Fauna der Zwischenreiche“. Schädelgesichtig, territorial und von der allgemeinen Stimmung her ein brennender Verwaltungsakt mit Flügeln, gehört sie zu jenen Wesen, die man nicht bestimmen, sondern weiträumig umfahren sollte.
Der Felsschnapper ist die erste dokumentierte Kreatur unserer neuen Reihe „Flora und Fauna der Zwischenreiche“. Klein, zittrig und mit erschreckend klarer Fleischagenda ausgestattet, gehört er zu den Wesen, die man nur einmal irgendwie niedlich findet.