Nargaroth – Apocalyptic Steel (Review)
Nargaroth veröffentlichen mit Apocalyptic Steel ein raues Black-Metal-Album zwischen altem Stahl, Heavy-Metal-Kante, Szene-Geschichte und deutscher Schattenlast.
Nargaroth veröffentlichen mit Apocalyptic Steel ein raues Black-Metal-Album zwischen altem Stahl, Heavy-Metal-Kante, Szene-Geschichte und deutscher Schattenlast.
Im Finale von „Schwarzes Metall“ blicken wir nach vorn: Wird Black Metal nach Jahrzehnten eigener Legenden, Klischees und Innovationen zum Museum – oder bleibt er Labor für neue Finsternis? Zwischen Wald, Stadt, Kosmos, Körper, Technik und Avantgarde geht es um die Frage, wie dunkel ein Genre noch werden kann, wenn seine eigene Dunkelheit längst Stil geworden ist.
MORGAL liefern mit The Seventh Circle ein rasendes Black-Metal-Album aus Finnland: höllisch, melodisch, schwer angekettet und voller brennender Heavy-Metal-Gene.
Thy Killing Hand bringen mit Infernal Commands ein modriges Black-Metal-Debüt aus Bassdruck, Ritualnebel, Kellerliturgie und okkulter Midtempo-Schwere.
Black Metal kennt nicht nur Frost, Härte und Schatten. Im siebten Teil von „Schwarzes Metall“ geht es um jene Momente, in denen Dunkelheit leuchtet: Alcest, Panopticon, Blut Aus Nord, Ashenspire und die seltsame Schönheit, die gerade aus Reibung, Wunde und Fremdheit entsteht.
Manche Bands schreiben keine Songs, sondern bauen ganze Klangreiche. Im sechsten Teil von „Schwarzes Metall“ geht es um Summoning, Caladan Brood, Agalloch, Wolves in the Throne Room, Forest of Stars und die Frage, wann Black Metal nicht nur Atmosphäre erzeugt, sondern eine eigene Welt öffnet.
AntiHuman Industries liefern mit Accelerated Death Impulse ein kaltes Industrial-Black-Metal-Debüt zwischen Maschinenkälte, Fehlercode Mensch und schwarzem Puls im Kabel.
Black Metal ist nicht automatisch rechts – aber NSBM, politische Grauzonen, Provokationsstrategien und rechte Codes lassen sich nicht einfach hinter Nebel und Gitarren verstecken. Im fünften Teil von „Schwarzes Metall“ geht es um richtiges Hinsehen statt pauschaler Verdächtigung.
Atronos liefern mit Gram ein treibendes deutsches Black-Metal-Album voller Pagan-Melodik, Richtschwert-Pathos, Grabnebel und energischer Wucht.
Somnia Finem verwandeln auf Desassossego Fernando Pessoas Unruhe in portugiesischen Black Metal: neblig, literarisch, entrückt und erstaunlich eigenständig.