Gothminister – We Are All Demons (Review)
Gothminister liefern mit We Are All Demons ein unterhaltsames, druckvolles und eigenwilliges Gothic-Industrial-Metal-Album voller Refrains, Risiken und überraschend persönlicher Dämonen.
Gothminister liefern mit We Are All Demons ein unterhaltsames, druckvolles und eigenwilliges Gothic-Industrial-Metal-Album voller Refrains, Risiken und überraschend persönlicher Dämonen.
Urarv entfesseln auf Nychta Psychis 32 Minuten experimentellen Black Metal zwischen punkiger Raserei, psychedelischen Klangwelten und Aldrahns groteskem Stimmtheater. Eigenwillig, riffstark und herrlich unberechenbar.
Blood and Sun kehren auf Aion’s Light zum Vierspurgerät zurück und erschaffen ein reduziertes, düsteres Neofolk-Album voller Körnung, Gravitas und langsamer innerer Bewegung.
Night Hag versenken auf Great Dismal Darkness gewaltige Death-Metal-Riffs in einem fauligen Doom-Sumpf. Sieben Songs voller morbider Atmosphäre, primitiver Gewalt und bemerkenswerter rhythmischer Dynamik.
Sidus steigen auf Lotus tief ins menschliche Unbewusste hinab. Ein starkes Post-Metal-Debüt zwischen massiver Schwere, ozeanischer Weite und einer Lotusblüte, die erst im Abgrund zu wachsen beginnt.
In Obscurity Revealed ziehen auf Caustic Maelstrom acht Songs lang tiefer in den Death-Metal-Schacht: höhlentief, muskulös, giftig und erfreulich frei von jedem Modernisierungsdrang.
Clegane versenken Doom, Sludge und beschädigten Grunge in einem Ocean of Black Thoughts. Sechs düstere Songs zwischen Wut, Erschöpfung und erstaunlich viel Dynamik.
Vargrav liefern mit Dimension: Daemonium ein starkes Symphonic-Black-Metal-Album voller Frost, Sternenglanz und finsterer Größe.
Ein düsteres, zähes Album über Erschöpfung, kalte Liebe und inneren Abrieb. Schwer, elegant und definitiv stark genug, um seine Überlänge zu überstehen.
Türböwitch liefern mit Under Haunted Skies einen kurzen, dreckigen und erstaunlich treffsicheren Speed-Thrash-Höllenritt voller Ruß, Riffs und Moshpit-Grinsen.