The Witcher 4: CD Projekt RED sammelt weiter RPG-Schwergewichte ein

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Open World bekommt Verstärkung

📰 Was ist los?
CD Projekt RED holt mit Zdeněk Glatz den nächsten erfahrenen RPG-Entwickler an Bord.

🐛 Was denken wir?
Wenn für die neue Hexer-Saga nacheinander Leute von Kingdom Come, Baldur’s Gate 3 und Mass Effect einlaufen, darf man schon vermuten, dass man in Warschau diesmal nicht bloß ein paar Wölfe neu texturieren möchte.

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🐺 The Witcher 4: CD Projekt RED sammelt weiter RPG-Schwergewichte ein

CD Projekt RED verstärkt sich weiter mit Leuten, die wissen, wie man große Rollenspiele baut. Neu an Bord ist Zdeněk Glatz, der bei Warhorse Studios mehr als acht Jahre an Kingdom Come: Deliverance und Kingdom Come: Deliverance 2 gearbeitet hat — unter anderem als Autor und Lead Level Designer. Bei CD Projekt RED ist er nun als Senior Open World Designer tätig. Welchem Projekt er genau zugeordnet ist, wurde öffentlich nicht sauber festgezurrt; bei einem Studio, das gerade mit Hochdruck an The Witcher 4 arbeitet, ist die Richtung aber zumindest auffällig passend.

Eine weißhaarige Monsterjägerin blickt von einem Bergrücken über eine weite mittelalterliche Fantasywelt mit Wäldern, Dörfern, Straßen und einer fernen Burgruine.

Der Wechsel reiht sich in ein bemerkenswertes Muster ein. Mit Karel Kolmann kam bereits ein weiterer Kingdom Come-Veteran zu CDPR und arbeitet ausdrücklich als Senior Quest Designer an The Witcher 4. Dazu stießen in den vergangenen Monaten unter anderem Felix Pedulla, zuvor Senior Cinematic Artist bei Baldur’s Gate 3, sowie BioWare-Veteran Dorian Kieken. Man könnte sagen: CD Projekt baut keine Projektgruppe auf, sondern langsam eine kleine Rollenspiel-Nationalmannschaft.

Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.

🌲 Eine Welt, die mehr können muss als hübsch aussehen

Gerade Glatz ist für CD Projekt ein interessanter Fang. Kingdom Come: Deliverance 2 wurde nicht zuletzt dafür gelobt, dass seine Welt nicht nur Kulisse war, sondern auf Wege, Räume, Dörfer und Alltagslogik achtete. Genau das könnte The Witcher 4 gut gebrauchen. Denn CDPR hat selbst bereits angekündigt, dass die neue Spielwelt interaktiver, räumlicher und lebendiger werden soll als noch in The Witcher 3; Ende Februar arbeiteten bereits 499 Entwickler an dem Projekt.

Viel ist über das Spiel weiterhin nicht bekannt. Sicher ist bislang: The Witcher 4 eröffnet eine neue Saga, Ciri übernimmt die Hauptrolle, und die Veröffentlichung erfolgt nicht vor 2027. Gerade deshalb erzählen solche Personalien im Moment mehr über das Projekt als jeder wolkige Marketing-Satz: CD Projekt RED investiert sichtbar in Questdesign, Inszenierung und offene Welten, also ausgerechnet in jene Disziplinen, an denen ein großes Fantasy-RPG am Ende steht oder fällt.

🎬 Cinematic Reveal Trailer zu The Witcher 4

Der erste Trailer zu The Witcher 4 zeigte Ciri als neue Protagonistin — und machte sehr deutlich, dass die Monster im neuen Kapitel nicht kleiner werden.

🪓 Schlussurteil: Der Hexer wird sehr sorgfältig zusammengesetzt

Eine neue Personalie macht noch kein Meisterwerk. Aber die Richtung ist interessant: CD Projekt RED holt nicht einfach bekannte Namen, sondern auffällig viele Leute aus genau jenen Bereichen, in denen große Rollenspiele ihre Seele gewinnen: Weltbau, Quests, Inszenierung, Systemdenken.

Für The Witcher 4 ist das vorerst die beste Art von Nachricht: keine leere Versprechung, sondern ein paar sehr gute Gründe, genauer hinzusehen.

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