DragonSword: Awakening: Dieses Anime-RPG wirft den Gacha-Ballast einfach raus

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Genshin ohne Gacha-Geraffel?

📰 Was ist los?
DragonSword: Awakening bringt im Juli 2026 ein animehaftes Fantasy-Open-World-RPG auf Steam, das aus einer Gacha-Vorlage ein Buy-to-play-Spiel macht.

🐛 Was denken wir?
Wenn ein Spiel seine Mikrotransaktionen verliert und dadurch plötzlich interessanter wird, sagt das vermutlich mehr über die Gegenwart aus, als den Aktionärsfolien lieb sein kann.

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🐉 DragonSword: Awakening: Dieses Anime-RPG wirft den Gacha-Ballast einfach raus

Manchmal besteht Fortschritt offenbar darin, eine ganze Reihe moderner Fortschritte wieder aus dem Fenster zu werfen. DragonSword: Awakening erscheint im Juli 2026 für den PC und ist deshalb auffällig, weil das Open-World-Action-RPG ursprünglich als koreanisches Free-to-play-Spiel mit Gacha-Elementen gestartet war, für den westlichen Steam-Release aber zu einem klassischen Kaufspiel umgebaut wird. Keine Ziehbanner, keine Heldenlotterie, keine Monatskarten: Alle Figuren und Ausrüstung sollen sich über Geschichte und Spielaktivitäten freischalten lassen.

Ein junger Held blickt mit einer Elfe, einem Söldner und kleinen magischen Begleitern über eine weite Fantasywelt, während am Horizont ein gewaltiger Drache aufsteigt.

Das klingt fast schon revolutionär, obwohl es im Grunde nur bedeutet, dass ein Rollenspiel wieder ein Rollenspiel sein darf. Angesichts einer Branche, die schöne Welten gern mit täglichen Pflichten, FOMO und monetarisierten Sammeltrieben verknotet, ist das allerdings beinahe schon eine kleine Tat der Zivilisation.

🌍 Drachen, Elfen, Familiars — aber diesmal ohne Kassenhäuschen

Spielerisch bleibt DragonSword: Awakening erkennbar im Fahrwasser moderner Anime-RPGs: eine große, farbenprächtige Fantasywelt namens Orbis, 19 spielbare Helden, rasante Tag-Team-Kämpfe, Familiars, Kochen, Dungeons und natürlich ein Drache, der nach 60 Jahren wiederkehrt und den Kontinent erneut in Erklärungsnot bringt. Im Mittelpunkt steht Lute, der gemeinsam mit einem Söldner und einer Elfe in eine Geschichte stolpert, die sich erfreulich klassisch nach Heldensuche, alten Geheimnissen und Weltrettung anhört.

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Der eigentliche Kniff ist aber, was nicht mehr darin steckt. Statt seltene Charaktere aus Bannern zu ziehen, sollen alle Helden und Ausrüstung im Spiel selbst verdient werden. Hound13 spricht ausdrücklich von einem Einzelspieler-RPG mit Fokus auf Geschichte und Erkundung; Koop bleibt für einzelne Inhalte erhalten, der Kern aber ist kein endloser Live-Service-Apparat mehr.

Natürlich muss DragonSword: Awakening erst noch beweisen, dass unter der entschlackten Oberfläche auch ein wirklich gutes Spiel steckt. Aber der Ansatz ist wohltuend klar: die Schauwerte, das Kampftempo und die Sammellust eines modernen Gacha-RPGs behalten — und den Teil entfernen, bei dem man sich irgendwann weniger wie ein Held als wie ein gut konditionierter Rechnungszahler fühlt.

🎬 Offizieller Trailer zu DragonSword: Awakening

Der offizielle Trailer zeigt Orbis als farbenprächtige Anime-Fantasywelt voller Drachen, Helden, Familiars und Kampfeffekte — diesmal erfreulicherweise ohne sichtbares Kassenhäuschen am Weltenrand.

🪓 Schlussurteil: Weniger Banner, mehr Abenteuer

DragonSword: Awakening wird nicht allein deshalb großartig, weil es sein Gacha-Erbe abschüttelt. Aber es wird dadurch überhaupt erst interessant. Denn unter all dem monetären Maschinenraum moderner Anime-RPGs lag ja oft längst ein Spiel, das viele gern mögen würden, wenn es sie nur einmal in Ruhe spielen ließe.

Ob daraus im Juli ein wirklich starker Titel wird, bleibt abzuwarten. Die Richtung aber stimmt: Drache rein, Bezahllotterie raus. Für Fantasy-Rollenspiele ist das fürwahr kein schlechter Tausch.

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