Catherine Cavendish – Ghosts of Chanterlands (Rezension)
Ghosts of Chanterlands im Review: klassische Geistergeschichte mit Kriegssetting, altem Haus, Familiengeheimnissen und starker Atmosphäre.
Ghosts of Chanterlands im Review: klassische Geistergeschichte mit Kriegssetting, altem Haus, Familiengeheimnissen und starker Atmosphäre.
Mit Das Buch der gefallenen Blätter startet A. S. Tamaki eine große, japanisch inspirierte Fantasy-Saga über gestürzte Clans, Bürgerkrieg, Götter und rachsüchtige Totengeister. Unsere Rezension erklärt, warum der Auftakt atmosphärisch und ambitioniert überzeugt, sich auf dem Weg dorthin aber auch ordentlich Zeit lässt.
In A Tangled Magic verbindet Andrea Eames das Rapunzel-Motiv mit lebendigem Haar, einem telepathischen Raben, Körpermagie und einem Königreich am Rand des Bürgerkriegs. Unsere Rezension erklärt, warum die Grundidee stark ist, der Roman aber trotz großer Atmosphäre bei drei Sternen landet.
Das Reich der Dämmerung von Jay Kristoff liefert ein gewaltiges, blutiges und emotional hartes Finale für Das Reich der Vampire. Der Roman punktet mit starken Payoffs, einer finsteren Welt und einem packenden Gabriel de León, braucht im ersten Teil aber etwas Anlauf.
Spiel mir das Lied vom Goblin von Oliver Darkshire ist eine schräg-komische Fantasy über eine frustrierte Bäuerin, ein gestohlenes Zauberbuch und Magie, die alles nur noch schlimmer macht. Der Roman punktet mit britischem Witz, starker Hauptfigur und herrlich krummer Atmosphäre, verliert unterwegs aber etwas an Straffung.
Ava Reids »Innamorata« ist eine üppig-düstere Gothic Fantasy über Nekromantie, Familienverfall und ruinöse Liebe. Der Roman punktet mit enormer Atmosphäre, einer faszinierend schiefen Heldin und viel morbidem Sog, verliert unterwegs aber etwas an erzählerischer Straffung.
T. Kingfishers Dornenhecke ist ein kurzer, preisgekrönter Märchenhappen voller Flüche, Dornen und einer ungewöhnlichen Heldin. Dunkel, charmant, subversiv und ein perfekter Beweis, dass große Fantasy auch im kleinen Format funktioniert.
Ransom Riggs startet mit Sunderworld eine neue Reihe voller Magie, VHS-Nostalgie und Anti-Helden-Charme. Doch der Auftakt stolpert mehr, als er glänzt.
Alchemised ist kein harmloser TikTok-Romantasy-Hype, sondern ein 1000-Seiten-Trip durch Trauma, Folter und toxische Obsession. Unsere Rezension schaut hinter den Goldschnitt und seziert, wie viel Fanfic-DNA, Kriegspsychologie und moralischer Abgrund wirklich in diesem Phänomen steckt.
BookTok dreht durch, aber Melanie Lanes These Ancient Flames 1: Awake bleibt trotz Drachen, Seelenbindungen und „Enemies to Lovers“-Feuerwerk literarisch so harmlos wie ein gezähmter Gecko. Viel Farbschnitt, kaum Substanz.