Wenn die Mumie als Tochter heimkommt: Neuer Trailer zu Lee Cronin’s The Mummy

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

The Mummy: Familienzusammenführung aus der Hölle

📰 Was ist los?
Regisseur Lee Cronin (Evil Dead Rise) bringt mit Lee Cronin’s The Mummy einen neuen, unabhängigen Mumienfilm ins Kino. Produziert von Blumhouse, Atomic Monster (James Wan) und New Line, weltweit via Warner Bros. Pictures. Die Story: Die Tochter eines Journalisten verschwindet spurlos in der Wüste und taucht acht Jahre später wieder auf, gefunden in einem 3000 Jahre alten Sarkophag, körperlich halb verwest, geistig irgendwie… bewohnt. Der neue Trailer setzt dabei auf klaustrophobischen Grusel, Body Horror und Sätze wie: „Don’t worry, Grandma. It’s fun to be dead.“

🐛 Was denken wir?
Universal hat 2017 mit Cruise und verkorkstem Dark Universe ein ganzes Shared Universe im Sand versenkt. Cronin spielt jetzt die Rachekarte: kein Abenteuer, kein Fraser-Charme, sondern Poltergeist trifft Seven im Familienhaus. Wenn der Film hält, was der Trailer verspricht, reden wir hier nicht über „Mumie mit Update“, sondern über einen astreinen Dämonen-Horrorfilm im Mumienkostüm.

🧟‍♀️ Wenn die Mumie als Tochter heimkommt: Neuer Trailer zu Lee Cronin’s The Mummy

Das Dark Universe ist tot, aber die Mumie nicht. Statt Tom-Cruise-Action gibt es jetzt ein Horror-Reboot, das aussieht wie:
„Was, wenn Pet Sematary im ägyptischen Sarkophag spielt?“

Mit dem neuen Trailer zu Lee Cronin’s The Mummy zeigt Warner Bros., wie weit man sich von Popcorn-Grabraub entfernen kann: verschwundene Kinder, verfaulte Gliedmaßen, Familienhölle statt Abenteuersafari.


🩸 Worum geht’s in Cronins Mumien-Albtraum?

Die offizielle Premisse liest sich wie ein Missing-Child-Drama, das falsch abbiegt:

  • Die junge Katie, Tochter eines Journalisten, verschwindet im Wüstengebiet von Ägypten.
  • Acht Jahre später wird sie wiedergefunden – in einem antiken Sarkophag – und lebt. Irgendwie.
  • Zuhause angekommen, entpuppt sich die „Rückkehr“ als langsamer Albtraum:
    verzerrte Glieder, klappernde Zähne, verfaulende Haut, merkwürdige Sätze, ungesunde Beziehung zu allem, was nach Grab aussieht.

Der Trailer deutet an, dass Katie nicht das einzige „Fundstück“ ist: Eine Ermittlungsstrange spricht von Dutzenden verschwundenen Mädchen, rituellen Mustern und einer Macht, die älter ist als jede moderne Mythologie.

Kurzfassung:
Die Mumie ist diesmal kein Fluch, den Forscher versehentlich aufwecken, sie kommt als Familienmitglied durch die Haustür.


🎬 Vom Fraser-Sandspaß zum Blumhouse-Kammerspiel

Die Mummy-Historie in drei sehr groben Strichen:

  1. Klassische Universal-Monster (ab 1932) – Staub, Bandagen, Fluch, ikonische Silhouetten.
  2. Brendan Fraser-Ära (ab 1999) – Indiana-Jones-Affinität, Abenteuer-Ton, viel Charme, wenig echter Horror.
  3. Tom Cruise 2017 – Startschuss für das geplante Dark Universe, das nach einem Film wieder im Produktionssarg verschwand.

Cronin reißt das Steuer komplett rum:

  • Keine Anbindung an die alten Universal-Filme, weder visuell noch erzählerisch. Die Rechte laufen diesmal über Warner/New Line, nicht über Universal.
  • Fokus auf Familie, Schuld und Besessenheit, mit visuellen Anleihen bei Evil Dead, Pet Sematary und klassischem Spukhaus-Kino.
  • Cronin selbst beschreibt seinen Ansatz als Mischung aus Poltergeist und Seven, also paranormaler Schrecken plus Ermittlungs-Noir statt Sandsturm-CGI.

Produziert wird das Ganze von Jason Blum und James Wan, also genau der Kombi, die in den letzten Jahren erfolgreich bewiesen hat, dass man klassische Horrormotive modernisieren kann, ohne sie in CGI-Themeparks zu verwandeln.


🧟‍♂️ Was der Trailer verspricht – und wovor er warnt

Was man aus dem neuen Trailer mitnimmt:

  • Körperhorror statt Monster-Kostüm
    Die „Mumie“ ist kein Bandagen-Monster, sondern ein Kind, dessen Körper wie eine Art parasitärer Träger wirkt.
  • Enge Räume, wenig CGI-Bombast
    Viele Szenen spielen in Wohnungen, Fluren, Kellern, die Kamera klebt an Figuren und Schatten, statt durch Pyramiden zu fliegen.
  • Investigativer Unterbau
    Anklänge an Serienkiller-Ermittlungen und Verschwörungs-Thriller machen klar: Hier wird nicht einfach nur ein Artefakt verflucht, hier steckt ein größeres Ritualnetz dahinter.

Mögliche Nebenwirkung:
Wer gehofft hatte, die Reihe würde zum 1999-Abenteuerfeeling zurückkehren, wird hier eher unangenehm überrascht. Dieser Film will nicht dein Guilty Pleasure sein, er will, dass du beim nächsten Familienessen nervös wirst, wenn Kinder zu lange still sind.

🎬 Offizieller Trailer: LEE CRONIN’S THE MUMMY

Warner Bros. zeigt im neuen Trailer, wie sich Lee Cronin die Mumie 2026 vorstellt: weniger Wüstenspektakel, mehr Familienhorror mit Jack Reynor, Laia Costa und Natalie Grace.


📅 Kinostart & Ausblick

  • Deutschland / viele europäische Länder: voraussichtlich 16. April 2026.
  • USA: 17. April 2026, exklusiv im Kino.

Wenn Cronin sein Versprechen einlöst, könnte Lee Cronin’s The Mummy genau das werden, was Universal vor Jahren wollte, aber nicht hinbekam:
kein vergilbtes Franchise-Relikt, sondern ein eigenständiger Horrorfilm, der zufällig „Die Mumie“ heißt.

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