Hobbit Presse bekommt neuen Programmleiter: Wechsel am wichtigsten Fantasy-Regal des Landes

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ein Wechsel mit langen Schatten im Bücherregal

📰 Was ist los?
Urban Hofstetter wird neuer Programmleiter der Hobbit Presse bei Klett-Cotta. Er tritt die Nachfolge von Stephan Askani an, der das Programm seit 2004 leitete und Ende September in den Ruhestand geht.

🐛 Was denken wir?
Das ist eine Personalie, die nicht nur intern nach Verlagsflur klingt. Die Hobbit Presse ist für deutsche Fantasy ein echtes Traditionsschild. Wer dort das Programm verantwortet, entscheidet mit darüber, welche Stimmen, Welten und Stoffe in den kommenden Jahren im deutschsprachigen Fantasy-Regal sichtbar werden.

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🧙‍♂️ Hobbit Presse bekommt neuen Programmleiter: Wechsel am wichtigsten Fantasy-Regal des Landes

Bei der Hobbit Presse von Klett-Cotta steht ein Wechsel an: Urban Hofstetter übernimmt ab dem 1. August die Programmleitung. Stephan Askani, der das Programm seit 2004 geprägt hat, geht Ende September in den Ruhestand.

Es gibt Verlagsnamen, die im Fantasy-Regal nicht einfach nur auf dem Buchrücken stehen. Sie wirken eher wie kleine Grenzsteine. Hobbit Presse ist natürlich genau so ein Name. Wer in Deutschland Fantasy liest, ist früher oder später daran vorbeigekommen: Tolkien sowieso, aber auch moderne Stimmen, große internationale Reihen, literarischere Phantastik und jene Bücher, bei denen man im Laden kurz denkt: Ach, die haben das gemacht. Nun wechselt an diesem Regal der Wächter.

Ein alter Fantasy-Verlagssaal mit hohen Bücherregalen, grünen Leselampen und einem schweren Schreibtisch, auf dem Manuskripte, Schlüssel und eine kleine Drachenfigur liegen.

Urban Hofstetter übernimmt ab dem 1. August die Programmleitung der Hobbit Presse bei Klett-Cotta. Er folgt auf Stephan Askani, der zum 30. September in den Ruhestand geht. Askani war seit 1996 bei Klett-Cotta und leitete die Hobbit Presse seit 2004 — also lange genug, um aus einem Programmbereich nicht nur eine Abteilung, sondern eine klar erkennbare Adresse für Fantasy-Leser zu machen.

🏰 Zwischen Tolkien-Erbe und Gegenwartsfantasy

Askanis Zeit bei der Hobbit Presse war lang und prägend. Unter seiner Leitung standen nicht nur die großen Traditionslinien im Hintergrund, sondern auch internationale Autoren, die das moderne Fantasy-Bild mitgeformt haben: Patrick Rothfuss, Anthony Ryan, Natasha Pulley und andere. Das ist kein kleines Fußnotengelände.

Die Hobbit Presse trägt einen Namen, der automatisch Tolkien-Licht auf alles wirft. Gleichzeitig muss so ein Programm mehr können, als ehrfürchtig neben dem Auenland zu stehen. Fantasy hat sich verändert: literarischer, breiter, dunkler, politischer, verspielter, manchmal auch deutlich schräger. Genau an dieser Schnittstelle wird spannend, wie Hofstetter das Programm weiterführt.

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🗝️ Der Schlüssel zum nächsten Regal

Ein Programmleiterwechsel ist im Buchmarkt selten so glamourös wie ein Drachenkampf. Aber manchmal ist er wichtiger. Denn Fantasy entsteht nicht nur am Schreibtisch. Sie entsteht auch dort, wo entschieden wird, welche Bücher übersetzt, aufgebaut, gepflegt und mit Vertrauen in den Markt geschickt werden. Bei der Hobbit Presse ist dieser Platz besonders sichtbar.

Urban Hofstetter übernimmt also nicht irgendeinen Schreibtisch. Er übernimmt ein Regal mit Geschichte. Und vermutlich auch mit sehr vielen Lesern, die sofort merken, wenn jemand dort die falsche Rune ins Holz ritzt.

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