Game of Thrones: The Mad King bringt Harrenhal auf die Bühne

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ein Turnier, sehr viele spätere Katastrophen

📰 Was ist los?
Game of Thrones: The Mad King hat seinen vollständigen Cast vorgestellt. Das Stück spielt rund um das Turnier von Harrenhal und zeigt zentrale Figuren aus der Vorgeschichte von A Song of Ice and Fire, lange bevor Robert Baratheons Rebellion Westeros endgültig in Brand setzte.

🐛 Was denken wir?
Das ist genau der Stoff, aus dem Westeros seine besten Albträume baut: große Namen, junge Egos, gefährliche Blicke, ein kriselnder König und ein Turnier, bei dem vermutlich jeder Blumenkranz mehr politische Sprengkraft besitzt als ein ganzer Kriegsrat.

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👑 Game of Thrones: The Mad King bringt Harrenhal auf die Bühne

Game of Thrones: The Mad King hat seinen vollständigen Cast vorgestellt. Das kommende Bühnenstück führt nach Harrenhal, also an jenen Ort, an dem Westeros sehr höflich so tat, als finde nur ein Turnier statt — während im Hintergrund bereits Herzen, Häuser und halbe Königreiche beschädigt wurden.

Westeros geht auf die Bühne. Und natürlich nicht mit einem kleinen höfischen Kammerspiel über höfliche Leute, die einander Tee reichen und dabei sehr vernünftig bleiben. Game of Thrones: The Mad King greift gleich nach einem der berühmtesten Pulverfässer der Vorgeschichte: dem Turnier von Harrenhal.

Eine düstere Theaterbühne zeigt ein mittelalterliches Turnier vor den Ruinen von Harrenhal, während junge Adlige, Ritter und ein wahnsinnig wirkender König im Kerzenlicht stehen.

Dort treffen Figuren aufeinander, deren Namen später ganze Stammbäume zum Zittern bringen: Ned Stark, Jaime Lannister, Cersei Lannister, Rhaegar Targaryen, Aerys II, Robert Baratheon, Lyanna Stark, Elia Martell, Oberyn Martell und weitere bekannte Gesichter aus der großen Westeros-Schadenschronik. Alle sind da. Also kann eigentlich nichts gut ausgehen.

⚔️ Wenn der Applaus schon nach Rebellion klingt

Der Reiz liegt auf der Hand: Harrenhal ist kein beliebiges Ereignis aus der Fußnote. Dieses Turnier ist einer jener mythischen Westeros-Momente, über die Fans seit Jahren reden, weil dort Liebe, Stolz, Kränkung, Prophezeiung und Macht ineinanderlaufen.

Rhaegar. Lyanna. Robert. Aerys. Jaime.

Man muss diese Namen nur nebeneinanderstellen, und schon hört man irgendwo einen Thron knacken.

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Auf der Bühne könnte das tatsächlich funktionieren, weil Game of Thrones im Kern nie nur von Schlachten lebte. Die stärksten Szenen waren oft Räume voller Menschen, die einander höflich ansahen, während innerlich bereits drei Verrate, zwei Ehekrisen und ein dynastischer Totalschaden vorbereitet wurden.

🏰 Westeros ohne Drachenfeuer, aber mit sehr viel Zündstoff

The Mad King muss also nicht unbedingt mit Spektakel gewinnen. Es reicht, wenn die Figuren nah genug beieinanderstehen und niemand rechtzeitig den Mund hält.

Das Turnier von Harrenhal ist dafür ideal: offiziell Glanz, Rittertum und höfische Feierlichkeit; darunter brodelt bereits alles, was später die sieben Königslande zerreißt.

Westeros bekommt damit keine weitere Vorgeschichte als reines Namensregister.

Sondern einen Bühnenabend, bei dem man schon beim ersten höflichen Lächeln ahnt: Gleich ruiniert wieder jemand ein Herz, einen Thron oder ein ganzes Königreich.

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