Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds: Wenn das JRPG plötzlich würfelt

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Drei Helden gegen den Zufall

📰 Was ist los?
Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds wurde für PC angekündigt und soll noch 2026 in den Early Access starten.

🐛 Was denken wir?
Wenn ein Spiel aussieht, als hätte ein SNES-Kristallpriester heimlich Roguelike-Regeln gelernt, hören wir zumindest mal genauer hin.

🗺️ Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds: Wenn das JRPG plötzlich würfelt

Ivalice Studio hat mit Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds ein neues PC-RPG angekündigt, das sehr bewusst nach klassischem JRPG riecht — Pixelwelt, Heldenparty, Kristallruf, Dungeons, Schatztruhen, das volle Nostalgie-Menü. Nur bleibt diesmal die Welt nicht brav auf ihren Schienen. Jeder Durchlauf soll neue Gebiete, Dungeons, Quests, Helden, Beute und Begegnungen erzeugen. Kurz gesagt: Das Spiel nimmt die alte 16-Bit-Sehnsucht und schiebt ihr einen Roguelike-Generator unter den Mantel.

Das klingt nach einer dieser Indie-Ideen, die entweder sehr clever funktionieren oder sich nach drei Stunden anfühlen wie ein Zufallsgenerator mit hübscher Frisur. Interessant ist es aber auf jeden Fall. Denn Rogue Fantasy versucht nicht nur, Retro-JRPG zu spielen, sondern verbindet Party-Aufbau, Roguelite-Fortschritt und Auto-Battler-Kämpfe zu einem kleinen Genre-Frankenstein mit Weltkarte.

Drei Pixel-Fantasyhelden stehen auf einer farbenfrohen Weltkarte, deren Wälder, Berge, Strände und Dungeons sich magisch neu anordnen.

🧙‍♂️ Rekrutieren, kombinieren, hoffen

Spieler stellen ein Trio aus Helden zusammen, kombinieren Klassenfähigkeiten und setzen auf Synergien, bevor die Kämpfe in schnellen Auto-Battler-Begegnungen ablaufen. Die eigentliche Arbeit liegt also weniger im Knöpfchendrücken während der Schlacht, sondern im Aufbau der Gruppe: Wer passt zusammen, welche Fähigkeiten greifen ineinander, welcher Fund verändert die Strategie? Niederlagen sollen dabei nicht bloß Bildschirmtod sein, sondern Fortschritt bringen — Traits, Fähigkeiten und Wissen tragen künftige Versuche weiter.

Entwickelt wird das Ganze vom marokkanischen Studio Ivalice Studio aus Rabat. Auf der Morocco Gaming Expo vom 20. bis 24. Mai soll Rogue Fantasy erstmals spielbar sein. Der Early Access ist noch für dieses Jahr geplant, die vollständige Veröffentlichung peilt das Studio für 2027 an.

🎬 Announcement Trailer zu Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds

Der Trailer zu Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds zeigt Pixelhelden, Kristallpathos, wechselnde Welten und taktische Auto-Battler-Kämpfe — also ungefähr das, was passiert, wenn ein klassisches JRPG heimlich Roguelike-Regeln frisst.

🪓 Schlussurteil: Retro ja, Stillstand nein

Rogue Fantasy: Ever-Shifting Worlds ist kein Riesenblockbuster, aber genau so ein Indie-Fund, den man im Auge behalten sollte. Die Optik kitzelt zuverlässig alte Final Fantasy– und Chrono Trigger-Nerven, während die Struktur versucht, aus dem linearen JRPG-Pfad eine wiederholbare Expedition zu machen.

Ob der Mix aus Roguelite und Auto-Battler am Ende wirklich trägt, entscheidet sich im Early Access. Aber die Idee hat Biss: ein klassisches Fantasy-RPG, das bei jedem neuen Lauf die Landkarte neu mischt. Für Nostalgiker mit Anpassungsbereitschaft könnte das hübsch gefährlich werden.

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