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Die Muskeln brauchen Laufzeit
📰 Was ist los?
Kinoketten listen den neuen Masters of the Universe mit rund 132 bis 140 Minuten Laufzeit.
🐛 Was denken wir?
He-Man unter zwei Stunden wäre auch verdächtig gewesen. Wenn schon Schwert, Schicksal, Skeletor und Retro-Frisuren, dann bitte nicht im Tempo eines Spielzeugwerbespots.
⚔️ Masters of the Universe: He-Man bekommt offenbar reichlich Laufzeit
Masters of the Universe will offenbar nicht nur kurz das Schwert heben, Skeletor grinsen lassen und dann wieder in der Nostalgiekiste verschwinden. Neue Kinolistings deuten auf eine Laufzeit zwischen 132 und 140 Minuten hin. Das ist für einen He-Man-Film durchaus eine Ansage und deutlich mehr Raum, als der alte Live-Action-Film von 1987 hatte.
Ob diese Angaben am Ende exakt stimmen, bleibt noch offen. Aber die Richtung ist klar: Amazon MGM und Regisseur Travis Knight scheinen Eternia nicht als schnellen Retro-Snack zu behandeln, sondern als ausgewachsenes Action-Fantasy-Abenteuer.
🏰 Warum das gar nicht schlecht klingt
Die Länge kann dem Film helfen. Der neue Ansatz holt Adam offenbar von der Erde zurück nach Eternia, wo er seine Herkunft, sein Schwert und den Kampf gegen Skeletor neu begreifen muss. Das braucht mehr als ein paar Trainingsmontagen und einen blauen Blitz im Himmel. Dazu kommt ein großer Cast: Nicholas Galitzine als He-Man, Jared Leto als Skeletor, Camila Mendes als Teela, Alison Brie als Evil-Lyn und Idris Elba als Man-At-Arms. Wenn der Film diese Figuren nicht nur kurz durchs Bild tragen will, ist mehr Laufzeit sinnvoll.
Natürlich bleibt die Gefahr: Viel Zeit heißt nicht automatisch viel Substanz. Masters of the Universe kann mit 140 Minuten episch wirken, oder wie ein sehr langer Gang durch Mattels goldene Markenhalle. Entscheidend wird, ob Knight aus dem Stoff ein echtes Fantasy-Abenteuer baut oder nur den Nostalgieknopf auf Dauerfeuer stellt.
🎬 Offizieller Trailer zu Masters of the Universe
Der Trailer zu Masters of the Universe zeigt He-Mans Rückkehr nach Eternia als großes, buntes Action-Fantasy-Spektakel zwischen Schwertpathos, Skeletor-Theater und sehr entschlossener Nostalgieverwertung.
🪓 Schlussurteil: Lang ist gut, wenn Eternia atmet
Für uns ist das keine Riesennews, aber ein solides Lebenszeichen. Masters of the Universe scheint groß gedacht zu sein, nicht nur als schneller Reboot mit bekannten Namen. Das ist erst einmal positiv.
Aber bei He-Man gilt: Nicht die Länge entscheidet, sondern der Ton. Eternia muss nach Abenteuer aussehen, Skeletor muss mehr sein als Maskenpose, und He-Man darf nicht wirken wie ein Fitnessstudio mit Zauberschwert.
Wenn die Laufzeit wirklich genutzt wird, könnte das Ding wirklich mehr werden als bloß Nostalgie mit Plastik-Brustpanzer.
Wenn nicht, wird es vermutlich eher ein Eternia-Snack, bei dem man sich fragt, warum man sich das gerade angetan hat.



