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Winterfest mit Bluthochdruckgarantie
📰 Was ist los?
Die Fantasy Filmfest White Nights 2026 bringen an zwei Tagen zehn Filme in sieben Städte und decken einmal das komplette Genre-Buffet ab. Von Metal-Gematsche in Deathgasm Goremageddon über Mads Mikkelsen gegen das Monster unterm Bett in Dust Bunny bis zum koreanischen Publikumshit My Daughter Is a Zombie ist alles dabei. Festivalpässe sind schon größtenteils vergriffen, Einzeltickets folgen Anfang Januar online und an den Kinokassen.
🐛 Was denken wir?
Das Line-up liest sich wie die To-do-Liste eines Filmfans, der „nur mal kurz was Abseitiges schauen“ wollte und dann im Splatter-Paralleluniversum gelandet ist. Wer Horror und Genre liebt, bekommt hier den dringend nötigen Gegenentwurf zum glatten Streaming-Einheitsbrei. Wer sich nur für Mikkelsen interessiert, sollte trotzdem ein bisschen Puffer einplanen, denn nach Deathgasm Goremageddon wirkt jeder normale Konzertbesuch wie Kirchentag.
😱 Fantasy Filmfest White Nights 2026 – zehn unterschiedliche Arten, dich um den Schlaf zu bringen
Wenn die Tage kurz und die Watchlists lang werden, kommt das Fantasy Filmfest traditionell mit seinem Winterpaket um die Ecke. Die White Nights 2026 sind jetzt offiziell durchprogrammiert, mit Metal-Zombies, Midlife-Mäusen, Monster unter dem Bett und dem erfolgreichsten koreanischen Kinofilm des Jahres.
🎟 Wann, wo, wie?
Die White Nights sind wieder als zweitägiger Mini-Marathon unterwegs – in sieben Städten, jeweils mit identischem Programm:
- Stuttgart: 17. – 18. Januar 2026
- Berlin, Frankfurt, Köln, München, Nürnberg: 24. – 25. Januar 2026
- Hamburg: 31. Januar – 01. Februar 2026
Festivalpässe sind vielerorts schon knapp oder ganz weg, Einzeltickets laufen über die Website des Fantasy Filmfests und die teilnehmenden Kinos
🎬 Die zehn Filme – in kurz, böse und liebevoll
Crazy Old Lady (Argentinien)
„Schwiegermutter-Horror“ auf Endstufe: Ein Typ soll auf die dement wirkende Ex-Schwiegermutter aufpassen und stellt fest, dass sie geistig erstaunlich präsent ist, sobald es ums Quälen geht. Hausarrest as a Service.
Deathgasm: Goremageddon (Neuseeland)
Zehn Jahre nach dem ersten Deathgasm wird wieder Blastbeat auf Eimerblut gelegt. Brodie trommelt seine Band buchstäblich aus dem Grab, um an einem Metal-Contest teilzunehmen, Dämonen-Inferno inklusive. Mehr Splatter, mehr Kreischen, exakt null Feingefühl.
Decorado (Spanien, Animation)
Eine Maus in der Midlife-Crisis merkt, dass ihre perfekte Bilderbuchstadt eher wie ein schlecht abgeklemmtes Theater-Set wirkt. Philosophischer Animations-Trip über Kulissen, Komfortzonen und die Frage, wann endlich jemand das Studio-Licht ausknipsen kann.
Dolly (USA)
70er-Terrorkino zum Nachholen: Entführung, einsames Haus im Wald, Fluchtversuch durch Korridore voller Säge- und Messerzitate. Wer sich schon immer gefragt hat, wie man Texas Chainsaw Massacre emotional noch ein Stück unangenehmer machen kann, meldet sich hier zum Praxisseminar an.
Dust Bunny (USA)
Mads Mikkelsen als Profikiller mit Spezialauftrag: Er soll das Monster unter dem Bett des Nachbarsmädchens beseitigen. Schlechte Nachricht für ihn und sehr gute für alle, die Mikkelsen gern zwischen Kinderzimmer und Katharsis sehen wollen.
Every Heavy Thing (Neuseeland)
Ein Verkäufer stolpert in einen Mordfall und rutscht in eine surreale Abwärtsspirale aus Schuld, Gewalt und sehr schlechten Entscheidungen. Sieht aus wie Neo-Noir, fühlt sich aber eher an wie ein Albtraum, der beschlossen hat, dir heimlich den Wecker auszuschalten.
The Holy Boy (Italien)
Idyllisches Dorf, alle glücklich, weil sie einmal pro Woche den „heiligen“ Teenager anfassen dürfen, um heil zu werden. Natürlich steckt dahinter kein Wellness-Angebot, sondern eine religiöse Blut-Orgel mit böser Resonanz. Katholizismus und coolem Folk-Horror.
My Daughter Is a Zombie (Südkorea)
Koreas Kinohit 2025: Tiertrainer, infizierte Tochter, Familienkatastrophe. Zwischen Slapstick, Sozialkommentar und Herzschmerz ist das Ganze so erfolgreich, dass der Film am heimischen Box Office sogar große Hollywood-Franchises abgeräumt hat.
Shelby Oaks (USA)
YouTube-Kritiker Chris Stuckmann gibt sein Regiedebüt: Found-Footage-Mystery über eine Frau, die ihre verschwundene Schwester sucht und dabei in ein Kindheitsmonster reinläuft, das sich weigert, auf das Wort „Privatsphäre“ zu hören. Für alle, die noch nicht genug von VHS-Verwacklung mit Meta-Twist haben.
The Turkish Coffee Table (Türkei/Spanien)
Ein scheinbar harmloser Streit um einen Couchtisch eskaliert zum höllischen Beziehungsmassaker. Remake eines spanischen Thrillers, dieses Mal mit türkischer Härtegrad-Erweiterung. Und ja: Das Möbelstück ist das geringste Problem.
🎬 Trailer-Playlist: Fantasy Filmfest White Nights 2026
Die offizielle Trailer-Playlist zu den Fantasy Filmfest White Nights 2026 – gebündelt auf YouTube als Fantasy Filmfest White Nights 2026 Trailer Playlist.
🧛♀️ Warum sich das lohnt – selbst wenn du nicht jeden Film liebst
- Breite statt Einheitsbrei: Von Animations-Experiment über Metal-Splatter bis Familien-Zombie-Comedy ist wirklich jeder Ton dabei.
- Star-Faktor: Mads Mikkelsen in Dust Bunny ist ein No-Brainer, dazu ein koreanischer Megahit und Festival-Lieblinge mit bereits ordentlich Buzz.
- White-Nights-Modus: Zwei Tage, zehn Filme, zu wenig Schlaf, genau der richtige Reality-Check, ob du das Wort „Genrekino“ wirklich verdient hast.



