Fluch der Karibik 6: Ein Pirat hebt die Hand und Disney zählt Rumfässer

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Ruf der Nebelbank

📰 Was ist los?
Brenton Thwaites hat bei einem Panel erklärt, dass er grundsätzlich gern für einen weiteren Fluch der Karibik-Film zurückkehren würde. Er wäre sogar offen dafür, abseits der Kamera mitzumachen, wenn es nur bedeuten würde, noch einmal Teil dieser Welt zu sein.

🐛 Was denken wir?
Das ist natürlich keine große Produktionsmeldung. Eher eine Flaschenpost mit Schauspieler-Sehnsucht. Aber genau diese Art Mini-Signal hält die Reihe seit Jahren künstlich am Leben: Ein Produzent sagt etwas. Ein Darsteller wäre offen. Johnny Depp wird wieder irgendwo in den Raum gestellt. Disney schweigt bedeutungsvoll. Und irgendwo klimpert eine alte Themenmelodie, als hätte Hans Zimmer persönlich eine Schatzkarte gefaltet.

🏴‍☠️ Fluch der Karibik 6: Ein Pirat hebt die Hand und Disney zählt Rumfässer

Es gibt Filmreihen, die sterben einfach so. Und es gibt Filmreihen, die neu gestartet werden. Dann gibt es da ja noch Fluch der Karibik, diese alte Disney-Fregatte, die seit Jahren im Nebel treibt, während an Deck alle so tun, als müsse nur noch jemand den Kompass richtig herum halten.

Nun hat sich immerhin ein alter Bekannter gemeldet: Brenton Thwaites, bekannt als Henry Turner aus Fluch der Karibik: Salazars Rache, hätte offenbar große Lust, bei Fluch der Karibik 6 wieder an Bord zu gehen. Konkrete Gespräche? Fehlanzeige. Offizielle Bestätigung? Natürlich nicht. Aber ein alter Pirat, der an der Mole steht und winkt, ist im Jahr 2026 bei dieser Reihe offenbar schon fast eine Nachricht.

🏝️ Henry Turner will zurück – aber wohin eigentlich?

Thwaites spielte im fünften Teil den Sohn von Will Turner und Elizabeth Swann. Damit war er Teil jenes Versuchs, der Reihe eine neue Generation zu verpassen: jüngere Figuren, altes Familienfluch-Erbe, frischer Abenteueranstrich, dazu natürlich weiterhin der Schatten von Captain Jack Sparrow, der selbst dann im Raum steht, wenn er gerade überhaupt keine Rolle spielt.

Das Problem: Salazars Rache war zwar kein völliger Schiffbruch, aber auch kein Neustart mit Kanonendonner. Seitdem dümpelt das Franchise zwischen Reboot-Ideen, möglichen Rückkehrern und der großen Frage, ob Disney wirklich einen Piratenfilm ohne Jack Sparrow verkaufen will – oder einen mit ihm wieder verkaufen kann.

Ein verfluchtes Piratenschiff liegt im mondhellen Nebel an einem alten Hafen, während ein junger Pirat auf eine mögliche Rückkehr wartet.

🧭 Disney sucht den Kurs, alle anderen winken vom Kai

Die Lage ist herrlich typisch Hollywood: Alle wissen, dass Fluch der Karibik als Marke wertvoll ist. Niemand scheint so recht zu wissen, welche Version davon heute funktionieren soll.

Ein kompletter Reboot? Möglich.
Eine Fortsetzung mit alten Figuren? Ebenfalls möglich.
Johnny Depp zurück als Jack Sparrow? Die ewige Rumfass-Frage.
Margot Robbie als Teil eines anderen Piratenprojekts? Auch diese Idee geistert seit Jahren durch die Schatzkammer.

Und mitten in diesem Nebel steht nun Brenton Thwaites und sagt im Grunde: Falls ihr losfahrt, ich habe noch die alten Stiefel in der Kiste.

Das ist sympathisch. Aber es zeigt auch, wie offen die Sache weiterhin ist.

🦜 Warum diese Mini-News trotzdem cool ist

Weil Fluch der Karibik natürlich immer noch zieht. Der Name allein bringt sofort Bilder in den Kopf: verfluchte Münzen, modrige Schiffe, Untote im Mondlicht, Jack Sparrows schwankende Genialität, Barbossas Zahngrinsen, Seemannsgarn mit Disney-Budget.

Und genau deshalb ist selbst eine kleine Rückkehr-Aussage relevant. Nicht, weil sie den sechsten Film bestätigt. Sondern weil sie zeigt, dass die alte Crew, die neuen Figuren und die Fans immer noch auf ein Zeichen warten.

Fantasykino kann aktuell jede Marke gebrauchen, die nicht nach Algorithmus-Grab aussieht. Und Fluch der Karibik besitzt trotz aller Ermüdung immer noch etwas, das viele moderne Franchises gern hätten: eine sofort erkennbare Welt, einen eigenen Ton und das Versprechen, dass irgendwo hinter dem nächsten Riff ein sehr teurer Unsinn lauert.

🪓 Unser Fazit: Noch kein Schiff, aber immerhin ein winkender Matrose

Fluch der Karibik 6 bleibt vorerst mehr Gerücht als Galeone. Brenton Thwaites möchte zurück, Disney sagt offiziell nichts Greifbares, und die Reihe hängt weiter zwischen Schatzkarte, Reboot-Tafel und Rumgeruch in der Produktionshölle.

Trotzdem: Jeder neue Hauch aus Richtung Karibik erinnert daran, dass diese Reihe noch nicht ganz versunken ist. Sie liegt nur sehr dramatisch und untätig im Nebel, während irgendwo ein Produzent prüft, ob man ein altes Schiff noch einmal lackieren oder gleich neu zusammenzimmern sollte.

Und seien wir ehrlich: Wenn Disney es schafft, wieder echtes Abenteuer, echten Spuk und echten Piratenwahnsinn auf die Leinwand zu bringen, wären wir sofort an Bord. Aber bitte nicht als seelenlose Marken-Wiederbelebung mit polierter Schatztruhe. Sondern mit Fluch, Dreck, Mondlicht, Säbelklirren und mindestens einem völlig übertriebenen Auftritt, bei dem man denkt: Ja. Genau dafür wurden Kinokarten erfunden.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Sepia-Banner: Verfallenes Haus im Hintergrund, vorne Grabhold und Crowbah mit Koffer. Links die Überschrift „Crowbah & Grabhold: Finstere Faxen!“, rechts ein gerolltes Ribbon mit „JETZT LESEN!“.

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