Bladesong: Wenn die Schmiede das wirkliche Abenteuer ist

🔍 Suche im Fantasykosmos

Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Bladesong: Schmiede-Sim mit Storyhaken

📰 Was ist los?
Bladesong ist eine Fantasy-Schmiede-Simulation von Sun and Serpent Creations und startet am 22. Januar 2026 im Early Access auf Steam. In Eren Keep übernimmst du die Werkstatt eines verschwundenen Waffenschmieds, schmiedest individuell angepasste Schwerter und testest Kampagne und Kreativmodus bereits jetzt in einer kostenlosen Demo.

🐛 Was denken wir?
Die Prämisse „Du bist nicht der Held, du rüstest ihn aus“ trifft genau die Fantasy-Nische, die sonst im Inventarbildschirm verschwindet. Wenn Bladesong seine Aufträge abwechslungsreich schreibt und die Wirtschaft nicht zur Klick-Mühle verkommen lässt, könnte hier das gemütlichste Höllenfeuer seit Morias Schmieden lodern; wenn nicht, bleibt es eine schön ausgeleuchtete Werkbank mit sehr viel Fleißarbeit.

⚒ Bladesong: Wenn die Schmiede das wirkliche Abenteuer ist

Bladesong verspricht das, was große Rollenspiele seit Jahren höflich ignorieren: nicht der Auserwählte mit Drachenblut zu sein, sondern der Typ, der ihm das Schwert richtet und die Rechnung auf den Amboss legt. Die Fantasy-Simulation will am 22. Januar 2026 auf Steam in den Early Access starten und verkauft die Schmiede von Eren Keep als eigentlichen Mittelpunkt des Epos.

🧱 Worum geht es bei Bladesong?

Bladesong spielt in Eren Keep, einer klassischen Fantasy-Festung, in der der vorige Meisterschmied spurlos verschwunden ist. Du übernimmst seine Werkstatt, bedienst Söldner, Ritter und andere Gestalten, entwirfst Klingen vom Knauf bis zur Spitze und jonglierst mit Schadenswerten, Elementarboni und Spezialaufträgen.

Die Entwickler Sun and Serpent Creations bewerben das Spiel als ultimatives Schmiede-Erlebnis mit frei gestaltbaren Waffen, Auftragsbüchern und einer Kampagne, die das Handwerk nicht als Menüpunkt behandelt, sondern als eigentliche Storyachse. Parallel gibt es einen Kreativmodus, in dem du ohne Storydruck neue Bauweisen testen kannst, wenn auch mit eingeschränkter Materialauswahl.

🔨 Kampagne, Demo und Early Access

Die kostenlose Steam-Demo bietet rund eine Stunde Kampagnenstart plus einen abgespeckten Kreativmodus. Dort lernst du das Grundgerüst kennen: Rohstoffe einschmelzen, Klingen schmieden, Formen anpassen, Verzierungen setzen, Werte feintunen und dann hoffen, dass der Auftraggeber mehr Gold dagelassen hat als verbrannte Nerven.

Am 22. Januar 2026 folgt der Early-Access-Start auf Steam. Wie groß der Umfang zum Launch wirklich ist und wie lange Bladesong im Schmelzofen Early Access bleibt, lassen die Entwickler bisher offen. Angekündigt sind weitere Inhalte und Detailinfos „in den kommenden Wochen“, aktuell steht vor allem die Demo als Test, ob sich der Alltag in der Schmiede über Stunden trägt. Einen ersten Eindruck vom Look liefert der aktuelle Trailer.

🎬 Offizieller Trailer

Der offizielle Release-Date-Trailer zu Bladesong – bereitgestellt vom YouTube-Kanal GameTrailers:

🧪 Unser Eindruck: Zwischen Werkbank-Romantik und Grind-Gefahr

Die Idee, den Schmied endlich aus der NPC-Ecke zu holen, ist stark. Wenn Bladesong die Aufträge mit echten Entscheidungen, kleinen Geschichten und einem vernünftigen Wirtschaftssystem verbindet, könnte hier die Fantasy-Variante von „ein Abend in der Werkstatt“ entstehen, die man nach Feierabend gerne freiwillig anwirft.

Gleichzeitig lauert hier aber auch die Grind-Falle: Wenn Aufträge sich zu oft wiederholen, Menüs mehr an Spreadsheet erinnern als an Glut und Funken und die Kampagne nur als dünner Rahmen dient, ist „ultimativ“ schnell nur noch ein anderes Wort für „eintönig“. Bladesong steht also vor der klassischen Crafting-Frage: Werkbank-Sucht oder Inventarverwaltung mit Lagerkoller. Die Demo entscheidet, in welche Richtung der Hammer fällt. Wir folgen natürlich mit Aufmerksamkeit und Lieblingshammer.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Eine gewaltige Statue über einem antiken Hafen. In der Hand ein riesiges Runenschwert. Symbol für die Meilensteine der Fantasy.