Fantasy Basel 2026: Jetzt wird auch der Magen gecosplayt

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn der Zaubertrank plötzlich Matcha heißt

📰 Was ist los?
Die Fantasy Basel 2026 bekommt mit der Yummy Scrummy Stage erstmals eine eigene Bühne für Food, Popkultur, Kochshows und kulinarische Nerd-Eskalation. Die Messe läuft vom 14. bis 16. Mai 2026 in Basel.

🐛 Was denken wir?
Endlich wird ehrlich ausgesprochen, was auf jeder Con längst Realität ist: Zwischen Cosplay, Gaming und Panels entscheidet am Ende oft der Blutzucker über die Moral des Helden. Wer nach vier Stunden Messe noch freundlich sein soll, braucht kein Schwert. Er braucht Dumplings.

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🍜 Fantasy Basel 2026: Jetzt wird auch der Magen gecosplayt

Die Fantasy Basel 2026 geht los und diesmal dreht sich nicht alles nur um Cosplay, Comics, Games, Anime und die Frage, warum jemand freiwillig acht Stunden in Rüstung durch eine Messehalle läuft. Dieses Jahr bekommt auch der Magen seine eigene Hauptquest.

Eine bunte Fantasy-Messehalle mit Cosplayern, Kochbühne, Anime-Desserts, Matcha, Mochi und futuristischen Food-Ständen.

Neu im Programm ist die Yummy Scrummy Stage, auf der Popkultur und Kulinarik zusammengeführt werden. Oder anders gesagt: Die Con hat bemerkt, dass Menschen nach drei Hallen Gaming, zwei Fotos mit Stormtroopern und einem emotionalen Zusammenbruch am Merchstand irgendwann Nahrung brauchen.

Und nicht irgendeine Nahrung. Es geht um Anime-inspirierte Desserts, Matcha, Mochi, Dumplings, Streetfood, Fusion Cuisine, nachhaltige Küche, Pâtisserie, japanische Teekultur und Kochshows mit prominenten Gästen. Die Fantasy Basel hat also den Food-Court genommen, ihn mit Glitzer bestäubt und ihm einen Bühnenpass gegeben.

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🧁 Sterneküche trifft Stormtrooper-Keks

Das Programm ist erstaunlich ambitioniert. Mit dabei ist unter anderem Pascal Steffen, Küchenchef des Basler Restaurants roots, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen, 18 Gault-Millau-Punkten und dem Titel Green Chef of the Year 2026. Er bringt moderne, gemüsezentrierte Küche auf die Bühne – was in Con-Sprache ungefähr bedeutet: Das Gemüse hat diesmal vermutlich mehr Lore als manche Nebenfigur in einer Streaming-Fantasyserie.

Dazu kommt Esther Kern mit Leaf to Root & Taste Not Waste, gemeinsam mit Koch Dennis Mertens. Hier geht es um nachhaltiges Kochen und die Frage, wie man aus vermeintlichen Resten noch etwas macht, das nicht nach „Inventar kurz vor Bosskampf“ aussieht.

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Für die andere Seite der kulinarischen Macht sorgt Pablo Vögtli von SRF Bounce mit Trap Kitchen Live. Außerdem gibt es Dumplings mit Jessi von @basel_eats, Matcha & Mochi Magie mit Sushi Yoko, Pâtisserie und Tea Culture mit Sara Hochuli vom Café Miyuko sowie eine imperiale Kochshow der Swiss Garrison unter dem schönen Namen Galactic Wookie Cookies.

Spätestens da ist klar: Die Fantasy Basel meint es ernst. Nicht „hier steht ein trauriger Crêpe-Wagen neben Halle 3“ ernst. Sondern: „Wir backen jetzt Kekse mit Stormtroopern und nennen es Programm“ ernst. Wenn das nicht mega-lecker-cool ist?

🍥 Die Con als kulinarisches Paralleluniversum

Der eigentliche Clou ist aber nicht, dass es Essen gibt. Essen gibt es überall. Der Punkt ist: Die Fantasy Basel macht daraus ein Thema. Popkultur ist längst nicht mehr nur Bildschirm, Bühne und Sammelregal. Sie steckt in Kochbüchern, Anime-Kuchen, Gaming-Snacks, Matcha-Ritualen, Serienmenüs und Rezepten, die so aussehen, als hätten sie in einer Sidequest bessere Werte bekommen als das Hauptspiel.

Genau deshalb passt diese Bühne so gut zur Messe. Wer sich als Dämonenjäger verkleidet, will vielleicht auch essen wie einer. Wer drei Stunden über Anime redet, nimmt ein Mochi als diplomatische Grundlage. Und wer auf einer Comic Con plötzlich französische Pâtisserie mit japanischer Teekultur bekommt, darf kurz überlegen, ob wir als Zivilisation vielleicht doch nicht komplett verloren sind.

Orkenfeuer Kaffemischung aus Mordor als Bannerwerbung vor dem Schicksalsberg.

🪓 Wenn der Food-Court endlich episch wird

Die Yummy Scrummy Stage ist ein kluger Zusatz für die Fantasy Basel, weil sie aus einem Nebenthema ein Erlebnis macht. Essen ist auf Messen sonst oft reine Schadensbegrenzung: schnell, teuer, funktional und emotional irgendwo zwischen Bahnhof und Endzeitlager.

Hier wird daraus ein Programmpunkt. Mit Sterneküche, Anime-Süßkram, Nachhaltigkeit, Streetfood, Kochshows und galaktischem Gebäck. Das ist ein bisschen verrückt, ziemlich zeitgemäß und ehrlich gesagt genau die Sorte Übertreibung, die eine große Popkulturmesse gebrauchen kann.

Die Fantasy Basel 2026 serviert also nicht nur Cosplay, Gaming und Comic-Kunst, sondern auch die passende Verpflegung für Menschen, die nach dem dritten Panel glauben, ihr innerer Mana-Balken sei ein reales medizinisches Organ.

Und seien wir ehrlich: Eine Messe, auf der man zwischen Matcha, Mochi, Trap Kitchen und Wookie-Keksen entscheiden muss, hat verstanden, dass gute Fantasy eben nicht mit einem Drachen beginnt. Sondern mit der Frage: Was gibt’s zu essen?

Fantasy-Satire-Banner: Ein Moosling mit glühenden Augen liest wütend in einem grünen Blattbuch. Darüber der Schriftzug ‚Nichts als die Wahrheit‘, unten der Titel ‚Der Arkane Moosverhetzer‘ und ein Button mit ‚Jetzt lesen!‘

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