Soulframe Preludes 14: Piraten, Rapiere und ein Schloss, das vom Himmel fiel

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Klingen und Alien-Katastrophen

📰 Was ist los?
Digital Extremes hat Preludes 14: The Duelo für Soulframe veröffentlicht. Im Zentrum steht die neue Fable The Wreck of Mestra Carmo. Spieler suchen an Midraths Küsten nach Wrackteilen, stellen sich Duellen und können anschließend den neuen Duelo Pact freischalten. Dazu kommen neue Waffen wie Navalha, Espadarte, Cenotaph, Lyke-Wake und Silistavf, ein neuer Mirifuir Siege Encounter, der Fallen Ode Skytower als Vorschaugebiet, neue Gegner, Orlicks Fortschrittspfad und überarbeitete Systeme für Runen, Journal und Votives.

🐛 Was denken wir?
Soulframe bleibt Soulframe: ein Spiel, das nicht einfach „Piratenklasse“ sagt, sondern daraus sofort eine melancholische Klingenoper mit Geistercrew, blauen Bändern und sehr viel dichter Fantasy-Sprache macht. Andere Spiele geben einem eine Pistole und einen Hut. Soulframe stellt vermutlich erst einmal drei Verse über Salz, Schuld und Selbstfindung daneben. Das kann man albern finden. Oder großartig. Vermutlich passt einfach beides.

🏴‍☠️ Soulframe Preludes 14: Piraten, Rapiere und ein Schloss, das vom Himmel fiel

Soulframe hat mit Preludes 14: The Duelo sein nächstes größeres Update bekommen. Und diesmal geht es nicht nur um neue Zahlen, neue Menüs und höflich polierte Patchkosmetik, sondern um eine ziemlich maritime Ladung Fantasy: ein gespenstisches Schiffswrack, ein neuer Duellanten-Pakt, Rapiere, Säbel, Phantome, eine Burgbelagerung und ein gefallener Skytower voller außerirdisch verdorbener Scheußlichkeiten.

🏴‍☠️ Der Duelo Pact bringt Seefahrerdrama mit Stichwaffe

Der neue Duelo Pact ist der Kern des Updates. Mestra Carmo, eine legendäre Fechterin mit gespenstischem Schiffswrack im Rücken, führt Spieler in eine Reihe von Duellen. Wer sich durchsetzt, bekommt Zugriff auf den neuen Pakt und damit auf Fähigkeiten, die klar nach Piratenfantasy riechen: Phantomtricks, Ausweichmanöver, Fechtkunst und natürlich die gute alte Schusswaffe direkt ins Problem.

Das Schöne daran: Soulframe wirkt dabei nicht wie ein Spiel, das einfach dem aktuellen Piratenwind hinterhersegelt. Der Stoff wird in die eigene, seltsam feierliche Welt eingewoben. Hier ist Piraterie kein Karneval mit Augenklappe, sondern eine Mischung aus Ehre, Spuk, Schuld und Klingenromantik.

Soulframe Preludes 14 zeigt einen Duellanten am Geisterwrack, Piratenwaffen und einen gefallenen Skytower voller fremdartiger Gefahr.

🏰 Der Fallen Ode Skytower ist der eigentliche Blickfang

Fast noch spannender als der Piratenanteil ist der Fallen Ode Skytower. Eine Art gefallene Himmelsburg, verdorben vom Ichor, voller Mendicant-Gegner und mit dem Rovgot Wyrm als neuer Bedrohung. Das klingt nach genau jener Soulframe-Mischung, die das Spiel interessant macht: Naturmystik, Fremdartigkeit, Verfall und Gegnerdesign, das nicht nach Standard-Fantasy aus dem Lagerverkauf aussieht.

Der Skytower ist vorerst als Vorschaugebiet eingebaut, soll sich aber offenbar bei jedem Besuch verändern. Das ist ein guter Ansatz. Soulframe braucht solche Orte: groß, schräg, schwer zu greifen. Nicht nur hübsche Kulisse, sondern Weltzustand mit Zähnen.

🧙 Zwischen Warframe-DNA und Feenfieber

Soulframe steht weiterhin in einer eigenartigen Position. Es kommt von den Machern von Warframe, wirkt aber wie dessen verträumter, moosiger Cousin, der statt Neonwaffen lieber in Ruinen sitzt und über alte Schwüre nachdenkt. Das Update zeigt genau diese Spannung: Auf der einen Seite neue Waffen, neue Progression, neue Kämpfe. Auf der anderen Seite Fabeln, Vorfahren, Weltbaum-Jobs und Texte, die klingen, als hätte jemand ein Patchlog durch ein keltisches Orakel gezogen.

Das ist riskant, aber unverwechselbar. Gerade im Fantasy-Actionbereich, wo viele Spiele entweder Soulslike-Zähne zeigen oder Open-World-Listen abarbeiten, wirkt Soulframe immer noch angenehm eigen. Manchmal vielleicht zu dicht, zu verträumt, zu sehr in die eigene Sprachwolke verliebt. Aber lieber ein Spiel mit zu viel Seele als eines mit sauber sortierter Langeweile.

🎬 Offizieller Trailer

Der Teaser zu Soulframe Preludes 14: The Duelo zeigt den neuen Pakt, Mestra Carmo und die maritime Seite von Midrath.

🪓 Unser Fazit: Arrr, aber mit metaphysischem Ballast

Preludes 14: The Duelo ist ein starkes Update für alle, die Soulframe nicht nur als Warframe-Verwandten mit Waldboden betrachten wollen. Der neue Duelo Pact, die Schiffswrack-Fable, Rapiere, Mirifuir und der Fallen Skytower bringen genau jene Mischung aus Klingenaktion, seltsamer Lore und melancholischer Fantasy, die dem Spiel Profil gibt.

Ob Soulframe am Ende wirklich groß wird, hängt weiter daran, ob Digital Extremes aus dieser dichten Atmosphäre ein dauerhaft fesselndes Spiel formt. Aber dieses Update zeigt: Da steckt mehr drin als schöne Nebelbilder und poetische Patchnotes.

Ein Piratenpakt, ein Geisterwrack und eine Alienburg, die vom Himmel fällt? Für uns reicht das locker als ziemlich coole Meldung. Für Soulframe vielleicht sogar als echte Kursansage.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Banner für daa Daily Meme mit Boney Jones dem Geisterpiraten.

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