Kein Glanz für „Jewel“ – Das göttliche KI-RPG von Ex-FFXV-Chef ist Geschichte

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🧞 Kein Glanz für „Jewel“ – Das göttliche KI-RPG von Ex-FFXV-Chef ist Geschichte

Es sollte Tausendundeine Nacht mit AAA-Glanz, KI-Technologie und göttlicher Lovestory werden. Jetzt liegt es da wie ein abgebrochener Dattelzweig in der Wüste: „Shallah“ (oder „Jewel“, je nach Laune) – das ambitionierte RPG von Final Fantasy XV-Director Hajime Tabata – ist offiziell auf Eis gelegt.


🧠 KI trifft Kitsch – und keiner will’s kaufen

Angekündigt Anfang 2024 als „RPG für Erwachsene“ (was in der Branche entweder bedeutet: philosophisch tiefgängig oder einfach nur peinliche, schweißglänzende Cutscenes), versprach das Projekt Magie, Götter, Machtkämpfe – und vor allem: eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Göttin.
Klingt nach Zelda auf Ayahuasca.

Doch jetzt bestätigt Quantum Solutions, der KI-Partner von Entwickler JP Games: Finanzierung gestoppt, Entwicklung pausiert, Perspektive unklar.

Der Grund: Die Demo wurde getestet, als „nicht marktnah“ bewertet, und JP Games hat auf Optimierungsvorschläge nicht mal mit einem generierten Zwinker-Smiley reagiert. Ergebnis: Projekt eingefroren – vorläufig, aber wohl definitiv nicht versehentlich.


🐫 Kommentar: Von der Vision zur Vaporware

Tabata hatte nach seinem Ausstieg bei Square Enix große Pläne: Paralympics-Game, staatliche Projekte – und Shallah, ein Traumspiel mit KI-Kern und Fantasykrone.
Doch Träume ohne Gameplay, ohne klare Zielgruppe und mit einer Konzeptskizze aus dem KI-Zukunftsbaukasten sind halt wie fliegende Teppiche aus zu schwerer Schurwolle: schön gedacht, aber bodennah gescheitert.

„Für Erwachsene“ war hier wohl auch eher ein Pitch-Schlagwort als eine inhaltliche Haltung. Was bleibt, ist ein Name, der klingt wie eine Sandalenmarke – und ein Spiel, das man nicht mal beerdigen muss, weil es nie wirklich geboren wurde.


🏜️ Fantasykosmos-Fazit

Ein RPG mit KI, Göttern und märchenhafter Liebesgeschichte hätte faszinierend werden können. Doch Jewel war mehr Buzzword als Spielwelt, mehr Wunsch als Wirklichkeit.
Vielleicht kommt es irgendwann zurück – als NFT-VR-MMO mit Blockchain-Dschinn. Aber bis dahin bleibt nur eins zu sagen:
Shallah war wohl nur Schall und Rauch.

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