The Daily Meme #120 – Klassiker des Fantasykinos: From Tusk Till Spawn

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The Daily Meme. Boney Jones präsentiert die schrägsten Fantasy Memes. Untoter Pirat Cartoon steht für THE DAILY MEME Logo.

🏛️ The Daily Meme #120 – Klassiker des Fantasykinos: From Tusk Till Spawn

Fantasy-Filmplakat im verzierten Holzrahmen: Zwei finstere Outlaw-Gestalten dominieren das Bild, im Vordergrund ein hart blickender Krieger, dahinter ein dünner, nervöser Gefährte mit runder Brille und gezogener Waffe. Unten glüht vor rotem Abendhimmel eine einsame Taverne, über ihr kreisen schwarze Schatten. In großen goldenen Lettern steht der Titel „From Tusk Till Spawn“.
Boney Jones an seinem Schreibtisch. Hier schreibt er sein Meme Logbuch.

Boneys Schurkenkartei-Logbuch-Eintrag

Position: Irgendwo an der Blutstraße hinter Staubfurt, kurz vor jener Taverne, in die man nur hineingeht, wenn man entweder flieht, dumm ist oder beides.

Wetter: Heißer Abend, rostrote Dämmerung, viel Staub in der Luft und exakt die Art von Himmel, der nach Ärger aussieht.


Lagebericht

Es gibt Roadmovies.
Es gibt Vampirfilme.
Und dann gibt es From Tusk Till Spawn.

Zwei gesuchte Halunken fliehen durchs Zwischenreich, schleppen Geiseln mit sich herum und landen in einer Spelunke, die schon von außen so wirkt, als würden einen dort sogar die Bierhumpen beißen.

Was folgt, ist großes Schmuddelkino mit Biss: erst Gangsterärger, dann Nachtgeschöpfe, dann blankes Gemetzel.
Die Taverne ist nämlich kein gewöhnlicher Schuppen, sondern ein Treffpunkt für alles, was Fangzähne, Hunger und sehr schlechte Tischmanieren hat.

Der Clou: Bis zur Hälfte glaubt man noch, man sehe einen düsteren Fluchtfilm.
Dann kippt das Ding mit Anlauf in eine blutige Monsterkeilerei und tut so, als sei genau das immer der Plan gewesen.

Banner für den Spotify-Kanal von Fantasykosmos: Links das goldene Fantasykosmos-Logo und die große Headline „JETZT KLINGT’S EPISCH!“, darunter ein Hinweis auf Playlists, Metal, Magic und mehr auf Spotify. Rechts stehen Crowbah und Grabhold vor magischen Lautsprechern mit grün leuchtenden Klangwellen, eingebettet in eine düstere Fantasylandschaft mit Mond, Burgruinen und Fackeln.

Boneys filmhistorisches Urteil:

From Tusk Till Spawn ist kein feines Fantasykino.
Es ist eine versiffte Kneipenkatastrophe mit Armbrust, Dreck und Nachtgebiss.

Gerade deshalb ist dieser Streifen ja auch so herrlich.

Der Film lebt von seinem schmierigen Wechsel: erst Outlaw-Drama, dann Kreaturenhölle.
Und wenn die Sonne wieder aufgeht, liegt der halbe Schankraum in Trümmern und die andere Hälfte ist akut einsturzgefährdet.

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Abschließende Notiz an euch rührselige Untotenversteher

Wenn euch auf Reisen jemals jemand eine billige Herberge namens Zum Tanzenden Blutkelch empfiehlt, reitet weiter.

Ganz gleich, wie müde ihr seid.
Ganz gleich, wie einladend die Bedienung lächelt.
Und ganz gleich, wie verlockend die Sonderkarte klingt.

Morgen wiederkommen.
Dann sehen wir uns vielleicht den nächsten Klassiker des Fantasykinos an:
„Die Nacht der lebenden Barden“ – ein Werk, nach dem unzählige Jungelben ihre Lauten verbrannten.

Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.

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