Sorcery – The Immaculate Sin (Review)
Sorcery liefern mit The Immaculate Sin ein starkes Stück schwedischen Death Metal: dreckig, riffstark, atmosphärisch und erstaunlich vital für eine Band mit fast vier Jahrzehnten Geschichte.
Sorcery liefern mit The Immaculate Sin ein starkes Stück schwedischen Death Metal: dreckig, riffstark, atmosphärisch und erstaunlich vital für eine Band mit fast vier Jahrzehnten Geschichte.
Weiß der Kondor oder weiß er nicht: Lord Gryphus beschwören auf Summoning the King of Death einen gefiederten Totengott und bauen aus 25 Minuten Old-School-Death-Metal erstaunlich viel eigene Mythologie.
Demonic Manifestation holen auf Grimshrine den schwedischen Death Metal der frühen Neunziger nach Mexiko, mit Sägewänden, dunklen Grooves und genügend Eigenleben, damit aus der Zeitreise keine Museumsführung wird.
Left to Die holen auf Initium Mortis zehn frühe Mantas- und Death-Songs aus dem Kassettenrauschen und geben der Entstehung des Death Metal einen wuchtigen Studiokörper.
Funebrarum kehren mit Beckoning The Void Of Eternal Silence aus der Langzeit-Gruft zurück: tief, schwer und modrig, aber nicht zwingend genug, um den alten Kultstatus voll zu erneuern.
Frozen Soul walzen auf No Place Of Warmth durch Eis, Gruft und Nackenmuskulatur: kompakter Death Metal mit Old-School-Wucht, Slam-Groove und frostiger Atmosphäre.
Ectovoid verwandeln Oldschool-Death in eine präzise Architektur aus Riffs, Groove und kontrolliertem Wahnsinn, die sich erst langsam öffnet und dann umso tiefer zieht.
Ein baskischer Schweden-Death-Panzer, der elf Songs lang durch den Knochenhügel walzt und nichts anderes sein will als verrotteter Old-School-Death-Metal mit sehr lauter Bassratte.