Winterfylleth – The Unyielding Season (Review)
Winterfylleth verschärfen auf The Unyielding Season ihren Atmospheric Black Metal mit mehr Feuer, mehr Druck und einer schmerzhaft brennenden Gegenwartswut.
Winterfylleth verschärfen auf The Unyielding Season ihren Atmospheric Black Metal mit mehr Feuer, mehr Druck und einer schmerzhaft brennenden Gegenwartswut.
Transilvania machen auf Magia Posthuma aus räudigem Black-Thrash eine bös funkelnde Gruftmesse mit Riffs, Atmosphäre und überraschend viel Stil.
Häxen ist kein lärmender Hexensabbat, sondern ein scharf gezogenes Ritual: kalter französischer Black Metal mit Formbewusstsein, Biss und erfreulich wenig Weihrauchnebel.
Vreid beginnen auf The Skies Turn Black wie nordische Frostmeister und enden als düstere Stilwanderer zwischen Black Metal, Filmscore und Grabnebel.
Hulders Ritual ist Black Metal als Waldhypnose: schmutzig, repetitiv, industrial angefressen, mit genug Konzepttheater, um selbst den Nebel misstrauisch zu machen.
Beton, Sirenen, Black Metal: State Dependent Memory klingt, als würde London selbst langsam durchdrehen. Unmother verwandeln urbane Überreizung in ein nervös flackerndes Post-Black-Manifest, das mehr nach Neon und Abgassmog riecht als nach Tannennadeln.
Mayhem feiern ihr düsteres Jubiläum mit Liturgy Of Death: einem kalten, komplexen Black-Metal-Ritual zwischen Schlagzeug-Gewitter, Gitarrenlabyrinth und Attilas Totenliturgie. Mehr Großlabor als Nostalgieparty.
Mit Ascheregen liefern Obscurity ein düsteres Konzeptalbum zwischen melodischem Death-, Viking- und Black-Metal: viel Druck, viel Pathos, starke Riffs und Texte, die wahlweise Schlachtenfeuer oder Fremdscham entfachen.
Taetra Philosophia ist ritueller Doom-Black mit Orgelwucht, Grabesgroove und einer Stimme, die eher beschwört als singt. Speziell. hörenswert und kein schlechter Soundtrack für frostbissige Dezembernächte.
Vintersorg kehrt nach acht Jahren zurück. Vattenkrafternas Spel schwankt zwischen epischem Folk-Black und drucklosem Mittelmaß. Starke Momente, aber kein Meisterstück.