Ellende – Zerfall (Review)
Auf Zerfall destilliert Ellende den eigenen melancholischen Black Metal zu einem geschlossenen Zyklus über Zerbrechen, Trauer und vorsichtigen Aufbruch, so konzentriert und unmittelbar wie selten zuvor.
Auf Zerfall destilliert Ellende den eigenen melancholischen Black Metal zu einem geschlossenen Zyklus über Zerbrechen, Trauer und vorsichtigen Aufbruch, so konzentriert und unmittelbar wie selten zuvor.
Zerfaserter Ritualalbtraum statt durchkomponierter Tempeltrance: Tempelschlaf bietet starke Einzelmomente, verliert seinen Faden aber zu oft in der eigenen Klangkathedrale.
Epischer Symphonic-Black-Metal als Wintermarsch: fünf lange Kapitel, viel Weite, null Hektik. Zwischen Nebelpfad, Fanfaren-Schimmer und erzählerischem Scream baut Sickle of Dust eher Landschaften als Songs. Das ist kein schneller Kick, das ist Frost, der langsam in die Knochen zieht und dann bleibt.
Ein stilles Waldalbum: reich an Textur, arm an Kanten. Finnr’s Cane umarmt die Dämmerung, wandelt jedoch selten am Abgrund.
Mit „Nocturne“ liefern Hexvessel ein düsteres Konzeptalbum zwischen Black Metal und psychedelischem Ritualsound. Die Nacht wird hier zur klanglichen Offenbarung – voller Schatten, Götterflüstern und wilder Schönheit.
Mit „Le Fléau du Rocher“ liefern Darkenhöld ein atmosphärisches Black-Metal-Werk voller Ruinenromantik, Ritterpathos und majestätischer Melodien. Für alle, die ihre Musik lieber mit Schwert und Schauer serviert bekommen.