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🏟️ Schalke plant das Kolosseum: 82.000 Plätze: Muränien rekrutiert schon Gladiatoren
Der FC Schalke 04 denkt tatsächlich darüber nach, die Veltins-Arena noch größer zu machen. Ausgangspunkt war das 25-jährige Stadionjubiläum, bei dem ein früherer Bauleiter beinahe beiläufig erwähnte, dass sich technisch ein dritter Rang auf die Arena setzen ließe. Dafür müsste zunächst das Dach runter, anschließend könnten rund 20.000 zusätzliche Plätze entstehen. Aus derzeit 62.271 Zuschauern würden damit mehr als 82.000 und Schalke hätte womöglich das größte Stadion Deutschlands.
Eine völlig vernünftige Idee. Wenn man ein nahezu ständig ausverkauftes Stadion besitzt, baut man eben noch eins oben drauf. Der Arkane Moosverhetzer kann inzwischen allerdings bestätigen, dass die Pläne deutlich weiter reichen. Schalke verhandelt bereits mit den Zwischenreichen über eine Beteiligung am Projekt. Denn 82.000 Plätze für Fußball allein wären reine Verschwendung. Und Muränien sucht dringend ein Kolosseum.
⚒️ Dach weg, Rang drauf, Falltüren rein
Der bisher öffentlich bekannte Plan klingt noch erstaunlich zurückhaltend: Dach demontieren, dritten Rang errichten, Dach anschließend wieder aufsetzen. Muränische Bauingenieure haben bereits Verbesserungsvorschläge eingereicht. Das Dach müsse keineswegs wieder drauf.
»Wenn etwas fliegen kann, warum hält man es dann auf?«, heißt es in einem ersten Gutachten des Königlichen Amts für Großveranstaltungen und kontrollierte Panik. Vorgesehen sind außerdem acht Falltüren im Rasen, zwei ausfahrbare Belagerungstürme und eine zusätzliche Öffnung im Spielertunnel, die bislang intern lediglich als „Großtierzugang“ geführt wird.
Schalke weist darauf hin, dass nichts davon beschlossen sei. Muränien bestätigte allerdings, dass die Falltüren bereits bestellt wurden.

🏛️ Aus der Veltins-Arena wird das Kolosseum des Westens
Eigentlich liegt die Idee sogar nahe. Schalke besitzt schon jetzt eine Multifunktionsarena. Dort finden Fußballspiele, Konzerte, Biathlon und andere Großveranstaltungen statt. Die Zwischenreiche verstehen unter „multifunktional“ lediglich etwas mehr.
Ein Stadion, in dem 82.000 Menschen sitzen können, sollte schließlich nicht an 17 Heimspieltagen genutzt werden und anschließend darauf warten, dass jemand Coldplay nach NRW bekommt. Deshalb liegt dem Moosverhetzer inzwischen der überarbeitete Veranstaltungskalender Gelsenkirchen 2032 – Sport, Kultur, Belagerung vor. Die ersten Termine lesen sich beeindruckend.
⚔️ Diese fünf Veranstaltungen sollen ebenfalls nach Schalke kommen
🪓 Die Muränische Axtnacht
Das Traditionsereignis gilt als Mischung aus Leichtathletik, Volksfest und potenziellem Versicherungsfall. Teilnehmer schleudern Kriegsäxte über unterschiedliche Distanzen. Gemessen wird allerdings erst, nachdem sämtliche Zuschauer wieder auf ihren Plätzen sitzen. Der geplante dritte Rang soll deshalb besonders begehrt sein. Dort ist man außerhalb der Axtreichweite. Meistens.
🧌 Internationales Trollziehen
Zwei Mannschaften versuchen, einen ausgewachsenen Troll über die Mittellinie zu bewegen. Der Troll wurde vorher nicht informiert. Eine Partie dauert zwischen sechs Minuten und vier Tagen. Entscheidend ist weniger Kraft als die Fähigkeit, dem Troll glaubhaft zu erklären, auf der anderen Spielfeldhälfte gebe es kostenloses Bier. Schalke prüft derzeit, ob dafür die Torlinientechnik verwendet werden kann. Der Troll fragt sich derweil, was eine Linie ist.
🐉 Drachenlandung Indoor
Eine der spektakulärsten Veranstaltungen der Zwischenreiche soll erstmals in Deutschland stattfinden. Drachen starten außerhalb des Stadions und müssen möglichst präzise auf dem Mittelkreis landen. Punkte gibt es für Genauigkeit, Haltung und geringe Tribünenschäden. Hier gibt es allerdings noch Differenzen mit der Feuerwehr. Muränien schlägt deshalb vor, zunächst mit kleineren Exemplaren zu beginnen. Also maximal zwölf Meter Spannweite. Man möchte schließlich vernünftig bleiben.
💀 Nekromanten-Cup
Beim internationalen Nekromanten-Cup treten historische Mannschaften gegeneinander an, die aus organisatorischen Gründen schon länger nicht mehr am regulären Spielbetrieb teilnehmen. Geplant sind unter anderem:
Borussia Pompeji
Athletic Troja
und der amtierende Meister: Untoter SC Carthago 146 v. Chr.
Das größte Problem bleibt die Kaderplanung. Viele Spieler befinden sich noch in archäologischen Sammlungen und dürfen Deutschland nur mit Sondergenehmigung verlassen. Die FIFA beobachtet das Turnier. Vor allem wegen der neuen Altersklassen.
🐐 Die Große Ziegen-Ziehung
Das Finale der alljährlichen zwischenreichischen Lotterie wird traditionell vor möglichst großem Publikum ausgetragen. 82.000 Zuschauer schweigen. Eine Ziege betritt den Rasen. Vor ihr stehen 64 nummerierte Eimer. Der Eimer, aus dem sie frisst, gewinnt. Muränien bezeichnet das Verfahren als „maximal transparente Zufallsermittlung“. Deutschland prüft bereits einen Einsatz bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge.
💶 Schalke hätte endlich eine völlig neue Einnahmequelle
Und damit wird das Ganze plötzlich erschreckend vernünftig. Eine größere Arena kostet natürlich Geld. Dafür könnten zusätzliche Zuschauer, Konzerte und Veranstaltungen langfristig zusätzliche Einnahmen bringen. Schalke-Vorstandschef Matthias Tillmann bezeichnete solche Überlegungen zwar ausdrücklich als Visionen, betonte aber auch, dass man sich permanent mit der Entwicklung der Arena beschäftige.
Die Zwischenreiche haben bereits ein Finanzierungsmodell vorgelegt. Schalke trägt 40 Prozent. Muränien übernimmt 40 Prozent. Die restlichen 60 Prozent werden über Getränkeverkauf finanziert. Auf den mathematischen Fehler angesprochen, erklärte die muränische Delegation, genau deshalb habe man das Finanzministerium mitgebracht.
🔵⚪ Schalke braucht schließlich Platz
Man darf den realen Gedanken hinter dem Ausbau durchaus ernst nehmen. Die Arena ist bei Heimspielen regelmäßig nahezu voll, und technisch scheint zumindest die grundsätzliche Möglichkeit eines dritten Rangs zu existieren. Ob daraus jemals ein konkretes Projekt wird, steht allerdings auf einem völlig anderen Blatt.
Aber Visionen müssen erlaubt sein. Und wenn Schalke schon ein Stadion für mehr als 82.000 Menschen baut, sollte man nicht bei Fußball aufhören.
Konzerte. Biathlon. Boxen. Gladiatoren. Nekromantie. Trollziehen.
Das Ruhrgebiet hat schließlich einige Erfahrung im Strukturwandel machen müssen. Da schaden ein paar seltsame Sportarten mehr oder weniger dann auch nicht mehr.




