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Nephila – HULDRA
🧿 Kurzfazit
HULDRA ist ein starkes zweites Album, auf dem Nephila ihre Retro-Rock-Wurzeln deutlich verdunkeln und zugleich musikalisch breiter aufstellen. Doppelgesang, Hammond, zwei Gitarren und eine durchgehende mythologische Erzählung sorgen für ein klares eigenes Profil. Nicht jede Wendung überrascht, doch die Songs besitzen genug Melodie, Atmosphäre und Charakter, um aus dem Konzept weit mehr als Folklore-Dekoration zu machen.
🎯 Für wen?
Für Hörer von Blues Pills, Lucifer, Graveyard, Blood Ceremony und generell schwerem, psychedelischem Rock mit deutlichem Siebziger-Erbgut. Auch Freunde von Deep Purple und Procol Harum dürften bei der Orgelarbeit einige vertraute Türen finden.
🎧 Vergleichbar mit
Von Blues Pills kommt die Verbindung aus bluesigem Heavy Rock und großer Frauenstimme, von Lucifer die dunklere Aura, von Blood Ceremony die Verknüpfung aus Okkult-Rock und folkloristischen Farben. Die Hammond lässt gelegentlich Deep Purple grüßen, während die auffällig eingängigen Gesangsharmonien punktuell sogar jene skandinavische Popklarheit besitzen, bei der hinter der ein oder anderen Biegung des Waldweges auch durchaus ein wenig ABBA durchklingt. Das klingt auf dem Papier nach einem sehr merkwürdigen Waldstück. Aber: Es funktioniert.
🎼 Highlights
Mother Of The Woods, Huldra, Solar Eclipse
⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Wer unter nordischer Mythologie grundsätzlich E-Gitarrenfrost, Schlachtenlärm und Männerchöre erwartet, landet hier in der falschen Lichtung. Nephila sind melodischer, grooviger, psychedelischer und oft erheblich eleganter unterwegs.
🌲 Nephila – HULDRA: Mit Deep Purple durch finsteren Tann
Man sollte im skandinavischen Wald nicht jeder netten Frau folgen. Das gehört vermutlich zu den älteren Sicherheitshinweisen Nordeuropas, wurde aber offenbar nie mit ausreichender Konsequenz in moderne Wander-Apps integriert. Nephila machen daraus auf HULDRA ein ganzes Album.
Im Zentrum steht die Skogsrå, regional auch Huldra genannt: ein weiblicher Waldgeist, der je nach Überlieferung zwischen Verführerin, Schutzmacht und ziemlich endgültigem Problem schwankt. Die schwedische Band interessiert sich allerdings nicht nur für die hübsche Sagengestalt mit gefährlicher Nebenwirkung. Ihre Huldra wird zur Figur für Unabhängigkeit, Begehren, Angst, Natur, Selbstbestimmung und jene alte menschliche Faszination für Orte, an denen die Regeln der Zivilisation plötzlich nichts mehr gelten.
Musikalisch hätte man daraus problemlos den nächsten nordischen Folk-Metal-Aufguss machen können. Nephila tun machen glücklicherweise etwas wesentlich Interessanteres.
Sie nehmen Hammond-Orgel, zwei Leadgitarren, zwei Sängerinnen, schweren Siebziger-Rock, Psychedelia, Folkfarben und einen erstaunlich ausgeprägten Sinn für Popmelodien und schicken diese Mischung tief genug in den Wald, bis Deep Purple, Blues Pills und die alten Sagen einander irgendwo zwischen den Bäumen begegnen.
Das Resultat klingt vertraut, aber keineswegs gezähmt.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Heavy Rock, Psychedelic Rock, Retro Rock, Occult Rock, Folk Rock
Musikalische Einordnung: HULDRA steht tief in den Siebzigern, aber nicht mit beiden Füßen im Museum. Die Gitarren von Jacob Hellenrud und Anton Athley arbeiten häufig über klassische Hard-Rock-Riffs, melodische Leads und längere harmonische Linien. Daneben besitzt Johan Larssons Orgel eine fast gleichberechtigte Funktion. Sie liefert nicht einfach Vintage-Geruch, sondern verändert regelmäßig die Farbe eines Songs – mal wärmer, mal sakraler, mal psychedelischer.
Dazu kommen Josephine Asker und Linn Edlund. Gerade diese Doppelspitze unterscheidet Nephila von vielen anderen Retro-Rock-Bands. Die Stimmen werden nicht nur übereinandergeschichtet, um Refrains größer zu machen. Sie können miteinander locken, antworten und gegeneinander Spannung aufbauen. Für eine Platte über eine Gestalt, deren größte Waffe ausgerechnet ihre Anziehungskraft ist, könnte man sich kaum eine passendere Konstruktion wünschen.
Die erste Albumhälfte wirkt dabei teilweise direkter und klassischer rockend. Später öffnen sich die Songs stärker in Richtung Atmosphäre, Folk und psychologischer Dunkelheit. Eine der bisherigen Rezensionen hebt genau diese Bandbreite hervor und findet zwischen Mother Of The Woods, dem groovigen In Her Hands, dem poppigeren The Hidden Folk, der instrumentalen Folk-Miniatur Capercailles Hymn und dem düsteren Titelstück bemerkenswert unterschiedliche Farben. Das ist entscheidend. HULDRA lebt nicht nur davon, wie schön der Wald aussieht. Sie finden tatsächlich verschiedene Wege hindurch.
Klangbild: Die Produktion stellt die Band klar in den Mittelpunkt. Gitarren und Orgel besitzen Wärme und Körper, der Bass darf hörbar mitarbeiten, und das Schlagzeug hält die Songs auf einem soliden Rockfundament, ohne jede Passage künstlich aufblasen zu müssen.
Besonders angenehm ist die räumliche Wirkung. Die beiden Stimmen bleiben klar voneinander unterscheidbar, während die Instrumente genügend Platz bekommen, um ihre jeweiligen Rollen auszuspielen. Dadurch können auch dichter arrangierte Refrains groß werden, ohne sämtliche Feinheiten unter sich zu begraben.
Auf den 2026 veröffentlichten Vorabsingles Huldra, The Hidden Folk und Living Grave werden Jesper Rafalski für den Mix und Henrik Scheer für das Mastering genannt; das jeweilige Artwork stammt von RevolverDart.
Interessant ist außerdem, wie wenig HULDRA nach künstlicher Retro-Patina klingt. Nephila brauchen kein simuliertes Tonbandknistern, um ihre Herkunft hörbar zu machen. Die Siebziger stecken hier ganz klar in den Arrangements. Nicht im Staubfilter.
🎬 Offizielles Video
Das offizielle Video zu Huldra führt direkt zum mythologischen Zentrum von Nephilas HULDRA: schwere Gitarren, hypnotischer Groove und eine Begegnung im Wald, deren romantische Aussichten eher begrenzt sind.
⚔️ Drei Begegnungen, nach denen das Umkehren schwierig wird
Mother Of The Woods
Ein Konzeptalbum über die Herrin des Waldes könnte kaum sinnvoller beginnen. Mother Of The Woods eröffnet groß und getragen, ohne gleich das gesamte Pulver zu verschießen. Besonders die Gesangsharmonien tragen den Song, während Gitarren und Orgel ein breites Fundament darunterlegen. Der ausladende Refrain macht sofort klar, dass Nephila trotz aller Atmosphäre keine Scheu vor echten Hooks haben.
Dazu kommt ein Gitarrensolo, das seinen Platz nicht deshalb erhält, weil 1973 irgendwann beschlossen wurde, dass so etwas in jeden Hard-Rock-Song gehört. Es funktioniert als Steigerung. Die wichtigste Leistung des Openers liegt aber woanders: Er führt Huldra nicht als Monster ein. Er macht den Wald zunächst attraktiv. Das ist klug. Niemand verirrt sich schließlich freiwillig in einem Ort, der schon am Parkplatz offensichtlich nach Tod aussieht.
Huldra
Der Titelsong dreht die Perspektive. Hier ist die Schönheit längst mit Gefahr verbunden. Die offizielle Beschreibung erzählt von einem einsamen Mann, der nachts in den Wald geht und dort auf die Huldra trifft. Aus Verlockung wird Verfolgung, aus dem Weg durch die Bäume zunehmend ein Weg ohne erkennbare Rückkehr. Musikalisch wird die Platte entsprechend dunkler. Der Groove bleibt vorhanden, aber die Stimmung verändert sich. Gerade die Stimmen funktionieren hervorragend, weil sie gleichzeitig Nähe und Fremdheit erzeugen.
Das ist vielleicht die wichtigste Qualität des Songs: Huldra wird nicht einfach böse. Sie bleibt faszinierend. Damit kommt Nephila dem eigentlichen Reiz dieser Sagengestalt sehr viel näher als mit jeder offensichtlichen Horrornummer. Das Unheimliche ist schließlich nicht, dass man vor ihr davonläuft. Das eigentlich Unheimliche ist, dass man zunächst bleiben möchte.
Solar Eclipse
Solar Eclipse gibt der Figur etwas, das solchen Mythengestalten häufig fehlt: eine Vergangenheit. Nach der von Nephila veröffentlichten Geschichte war Huldra nicht immer jene dunkle Gestalt, der wir später begegnen. Der Song erzählt von Liebe, Verlust und einem Moment, in dem sich ihr Schicksal verändert. Die Band beschreibt ihn ausdrücklich als Geschichte darüber, wie aus einer früheren Beziehung und einem einschneidenden Verlust jene Figur hervorgeht, die später zum Waldgeist wird.
Das verändert das ganze Konzept. Plötzlich ist Huldra nicht nur eine Verführerin aus einer alten Sage. Sie wird tragischer, menschlicher und damit paradoxerweise interessanter. Musikalisch reagiert Solar Eclipse darauf mit deutlich mehr Ruhe. Die großen Heavy-Rock-Gesten treten zurück, Harmonien und Gesang bekommen mehr Gewicht. So entsteht einer der emotional stärksten Momente der Platte. Nicht, weil Nephila besonders laut werden, sondern weil sie ganz genau wissen, wann sie es nicht müssen.
🎨 Artwork
Das Cover von HULDRA besitzt zunächst einmal eine Farbe, die man bei düsterem Rock erstaunlich selten sieht: Gold. Ein tiefes Senf- und Ockergelb bestimmt fast die gesamte Fläche. Darauf stehen eine weibliche Figur mit langem rötlichem Haar und ein mächtiges hirschartiges Wesen mit großem, rot-schwarz akzentuiertem Geweih. Schwarze Flächen, ornamentale Bögen, florale Elemente und eine kleine rote Krone ziehen das Motiv gleichzeitig Richtung Jugendstil, Tarotkarte und nordische Volksillustration. Gerade diese Farbwahl ist stark.
Nephila stellen Huldra nicht in einen generischen dunklen Wald mit Vollmond und drei Kubikmetern Nebel. Die Figur wirkt fast königlich. Hinter ihr stehen Natur, Tier, Ornament und Symbol – nicht als Kulisse, sondern wie Bestandteile eines eigenen Reiches. Die zentrale Frau ist dabei keineswegs die klassische blonde Waldschönheit vieler Huldra-Darstellungen. Ihr langes rötliches Haar, das bleiche Gesicht und der fast starre Blick verleihen ihr etwas Fremdes. Das Cover sagt nicht: Hier wartet eine hübsche Fee.
Es sagt eher: Hier herrscht jemand. Auch das hirschartige Wesen trägt dazu bei. Es wirkt nicht wie ein Haustier oder Begleiter, sondern wie ein Teil derselben Weltordnung. Mensch, Tier und Pflanzenmotive gehen fast ineinander über. Damit trifft das Artwork die Platte erstaunlich genau. HULDRA benutzt Folklore nicht, um alte Bilder nachzustellen. Es baut daraus eine eigene Ikonografie.
🪦 Besondere Momente
Zwei Leadstimmen verändern die Erzählperspektive
Die Besetzung mit Josephine Asker und Linn Edlund ist mehr als eine klangliche Besonderheit. Gerade bei einem Konzept über Verführung, Identität und Transformation entstehen dadurch Möglichkeiten, die eine einzelne Frontstimme kaum hätte. Harmonien können wie Einigkeit wirken, Gegensätze wie unterschiedliche Gedanken derselben Figur. Das gibt dem Album eine zusätzliche psychologische Ebene.
Die Hammond gehört hier klar zum Fundament
Johan Larssons Orgel ist keine Retro-Requisite. Sie übernimmt auf HULDRA regelmäßig eine tragende harmonische Funktion und verbindet den schweren Rock mit jener leicht entrückten Stimmung, die das Konzept braucht. Dadurch entsteht eine schöne Verbindung zwischen klassischem Hard Rock und etwas deutlich Fremderem.
Ein bemerkenswerter Aufnahmeort
Im Spätsommer 2024 entstanden Teile von HULDRA in Jacob Hellenruds Studio und Teile in einem abgelegenen ehemaligen Waisenhaus in Lappnäs. Das Album war insgesamt mehr als drei Jahre in Arbeit; Pandemie-Nachwirkungen, Besetzungswechsel und schließlich die Insolvenz des ursprünglich vorgesehenen Labels verzögerten die Veröffentlichung zusätzlich. Eine Platte über eine nordische Waldgestalt in einem abgelegenen ehemaligen Waisenhaus aufzunehmen, ist schon fast verdächtig konsequent. Mehr Genrekompatibilität hätte vermutlich eine behördliche Genehmigung erfordert.
In der Kürze liegt die Stärke
HULDRA braucht keine Stunde. Die neun Stücke ergeben 38:14 Minuten, genug für eine konzeptionelle Entwicklung, aber kurz genug, um die verschiedenen Farben nicht zu stark auszureizen. Das Album endet, bevor der Wald zur Tapete wird. Eine häufig unterschätzte Kunst.
📜 Hintergrund: Vom maskierten Space Rock zur nordischen Sage
Nephila entstanden 2017 in Arvika im schwedischen Värmland. Bereits ihre frühe Selbstdarstellung verband maskierte Figuren mit psychedelischem 70s- und Space Rock, Gitarrensoli und ungewöhnlichen Gesangsharmonien. Die Band selbst beschreibt ihren Stil bis heute als schwer auf ein einzelnes Genre reduzierbar.
Das selbstbetitelte Debüt erschien 2021 und brachte der Gruppe ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. 2022 gehörten Nephila neben Horndal, Pascal, Soen und Wormwood zu den Nominierten in der Kategorie Rock/Metal des schwedischen P3 Guld. Wegen der Pandemie fand damals keine reguläre Gala statt und es wurden in dieser Kategorie keine Gewinner bestimmt.
Für HULDRA wurde die Band personell verändert. Neu dabei ist Sängerin Linn Edlund, die gemeinsam mit Josephine Asker die jetzige Doppelspitze bildet. Auch musikalisch sollte das zweite Album ausdrücklich keine bloße Fortsetzung des Debüts werden. Die Band spricht von einer schwereren, dunkleren und atmosphärischeren Ausrichtung.
Im Zentrum steht die Skogsrå beziehungsweise Huldra. Nephila behandeln die Sagengestalt dabei gleichzeitig traditionell und modern: als mächtige Herrscherin ihres eigenen Reiches, als Projektionsfläche für gesellschaftliche Angst vor unabhängigen Frauen und als Symbol für die Sehnsucht nach einer Welt außerhalb menschlicher Ordnung.
Besonders The Hidden Folk erweitert diesen Mythos. Der Song greift das skandinavische Motiv des bergtagen auf, Menschen, die von verborgenen Wesen in den Berg beziehungsweise aus der gewöhnlichen Wirklichkeit herausgelockt werden und dort Zeit, Orientierung und manchmal jede Möglichkeit zur Rückkehr verlieren.
Damit ist HULDRA kein Album über eine einzelne Sagengestalt. Es handelt von einer ganzen Gegenwelt. Und davon, warum Menschen seit Jahrhunderten gleichzeitig Angst vor ihr haben und unbedingt hineinwollen.
🌳 Fazit: Wenn der Wald die besseren Geschichten kennt
Retro Rock schlägt sich schon seit Jahren mit einem offensichtlichen Problem rum. Das Genre besitzt inzwischen so viele Bands, die beeindruckend genau wissen, wie 1972 eine Hammond oder ein bestimmtes Fuzzpedal geklungen haben müssen, dass historische Genauigkeit allein längst kein Argument mehr sein darf. Dadurch entseht letztlich nur eine Welle der Beliebigkeit.
Nephila haben das verstanden. HULDRA funktioniert deshalb nicht, weil die Band die Siebziger besonders gewissenhaft rekonstruiert. Die Platte funktioniert, weil sie diese Sprache benutzt, um etwas Eigenes zu erzählen. Die Doppelstimmen sind dabei entscheidend. Ebenso die Orgel. Ebenso die Fähigkeit, zwischen schwerem Rock, Popmelodie, Folkfarbe und psychedelischer Atmosphäre zu wechseln, ohne daraus eine Stilübung zu machen.
Noch wichtiger ist aber das Konzept. Huldra bleibt nicht die schöne Frau aus dem Wald, vor der Männer seit Jahrhunderten gewarnt werden. Nephila geben ihr Geschichte, Perspektive und Macht. Solar Eclipse macht sie tragischer. Huldra macht sie gefährlich. Das gesamte Album macht sie zur Herrscherin eines Raumes, dessen Regeln der Mensch nur so lange ignorieren kann, bis er darin steht.
Ganz ohne Grenzen bleibt die Platte allerdings nicht. Ein paar ihrer musikalischen Grundzutaten sind vertraut, und nicht jede Passage löst sich vollständig vom großen skandinavischen Retro-Rock-Stammbaum. Auch die mythologische Welt wirkt gelegentlich spannender als das einzelne Riff, das sie gerade begleitet.
Aber das sind kleine Einwände gegen ein bemerkenswert geschlossenes Album. HULDRA besitzt Songs, Atmosphäre und eine erkennbare Identität. Vor allem hat die Platte verstanden, dass Folklore dann am stärksten wird, wenn sie nicht wie Vergangenheit behandelt wird.
Eine gute Sage erzählt schließlich nie nur davon, was früher passiert sein soll. Sie erklärt, warum wir uns heute noch davor fürchten. Nephila haben ihren Wald gefunden. Man sollte nur nicht darauf vertrauen, dass derselbe Weg wieder hinausführt.

| Künstler: | Nephila |
| Albumtitel: | HULDRA |
| Erscheinungsdatum: | 28. August 2026 |
| Genre: | Heavy Rock / Psychedelic Rock / Retro Rock / Occult Rock / Folk Rock |
| Label: | Majestic Mountain Records |
| Spielzeit: | ca. 38 Minuten |
🎼 Trackliste:
Mother Of The Woods – 4:28
In Her Hands – 3:19
The Hidden Folk – 4:27
Ash Their Bones – 4:16
Capercailles Hymn – 2:34
Huldra – 3:24
Solar Eclipse – 5:14
Living Grave – 5:44
F.I.N.N. – 4:48
👥 Besetzung:
Josephine Asker – Gesang
Linn Edlund – Gesang
Jacob Hellenrud – Gitarre
Anton Athley – Gitarre
Charlie Andersson Vistbacka – Bass
Johan Larsson – Orgel, Keyboards
Johan Lööf – Schlagzeug
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