Aliens haben gewonnen – also schickt der letzte Exorzist Satan: Haunting Skies wird verfilmt

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die Menschheit hat beschlossen, das Problem auszulagern

📰 Was ist los?
Christian Kang Bachinis Haunting Skies wird verfilmt. Bachini führt selbst Regie, Natasha Halevi und Emily Ashby spielen mit, und zunächst entsteht ein rund 30-minütiger Proof of Concept. Christopher Young komponiert die Musik.

🐛 Was denken wir?
Eine Erde voller Alienbesatzer, ein satanisch besessenes Mädchen und ein Exorzist, der die Hölle als letzte Verteidigungslinie benutzt, besitzen zumindest kein Problem mit mangelnder Wiedererkennbarkeit. Dass Christopher Young dazu den Score schreibt, ist dann noch das dämonische Sahnehäubchen.

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😈 Aliens haben gewonnen – also schickt der letzte Exorzist Satan: Haunting Skies wird verfilmt

Die Menschheit ist besiegt. Außerirdische haben die Erde erobert, verschleppen die letzten Überlebenden auf ihre Schiffe und führen dort groteske Experimente durch. Atomwaffen haben offenbar auch nichts gebracht.

An diesem Punkt könnte eine Science-Fiction-Geschichte langsam über Widerstandszellen, geheime Superwaffen oder einen besonders begabten Kampfpiloten nachdenken.

Haunting Skies ruft stattdessen den letzten Exorzisten der Erde.

Ein großes dunkles UFO schwebt unter rot glühenden Wolken, in denen zwei riesige dämonische Augen erscheinen; ein Lichtstrahl zieht eine Person vom Boden nach oben, links steht eine kleine Kirche.

Der selbst veröffentlichte Horrorroman von Christian Kang Bachini bekommt eine Filmfassung. Bachini führt selbst Regie, Natasha Halevi und Emily Ashby übernehmen Hauptrollen. Bevor daraus ein kompletter Spielfilm wird, soll zunächst ein rund 30-minütiger Proof of Concept entstehen. Heather Brittain produziert für Via Mantra.

Und damit haben wir gerade erst die vernünftigen Teile der Meldung abgearbeitet. Also festhalten, bitte!

👽 Die Außerirdischen haben wirklich das falsche Kind erwischt

Auf der bereits eroberten Erde versuchen Claire und Derek gemeinsam mit ihrer Tochter Elisa zu überleben. Das Mädchen trägt allerdings ein Geheimnis mit sich herum, das auf den meisten elterlichen Sorgenlisten ziemlich weit oben stehen dürfte:

Elisa ist von Satan besessen.

Als die außerirdischen Besatzer das Mädchen entführen, kommt Father Kang ins Spiel. Er ist der letzte überlebende Exorzist und entwickelt eine Strategie, die militärisch zumindest mit dem Fachbegriff „jetzt völlig egal“ beschrieben werden könnte. Elisa soll auf das Mutterschiff gelangen, Satan dort freigesetzt werden – und anschließend darf die Hölle erledigen, woran die Menschheit gescheitert ist.

Im Roman wird der Plan noch konsequenter formuliert: Dämonen sollen gegen die außerirdischen Invasoren kämpfen und die Erde damit ausgerechnet durch einen Pakt mit dem Teufel retten.

Es ist eine bemerkenswerte Eskalationsstufe. Wenn Plan A die Menschheit war und Plan B Atomwaffen, besteht Plan C offenbar daraus, Satan ins Raumschiff zu setzen und die Tür von außen zuzuhalten.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

✝️ Father Kang ist kein besonders stiller Geistlicher

Auch der letzte Exorzist entspricht eher begrenzt dem Bild eines besonnenen Kirchenmannes. Die offizielle Romanbeschreibung charakterisiert Father Kang als schnell redenden italienischen Exorzisten mit Straßenkämpferqualitäten und ausgesprochen ausgeprägtem Revolverhelden-Selbstbewusstsein.

Das passt zu Bachinis Hintergrund. Bevor er sich stärker dem Schreiben und der Regie widmete, arbeitete er über Jahre in Asien als Schauspieler, Stuntman, Fight Choreographer und Action Director. Sein Horrorkurzfilm Escalation kombinierte bereits drastische Gewalt mit schwarzem Humor.

Schon 2022 sprach Bachini außerdem von einem Filmprojekt namens Haunting Skies, das Horror und Science-Fiction mit seinem eigenen Action- und Martial-Arts-Stil verbinden sollte. Der inzwischen veröffentlichte Roman brachte die Idee anschließend in Buchform; jetzt führt der Weg wieder zurück zum Film.

Das Projekt hat damit gewissermaßen selbst einen ziemlich vollständigen Medienkreislauf hingelegt, bevor überhaupt die erste Spielfilmklappe gefallen ist.

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🎼 Hellraiser-Komponist Christopher Young ruft die musikalische Hölle

Besonders interessant wird die Meldung für Horrorfans durch Christopher Young. Der Komponist übernimmt die Musik der Verfilmung. Seine Filmografie enthält mit Hellraiser, Hellbound: Hellraiser II, Sinister, Drag Me to Hell und The Exorcism of Emily Rose bereits ausreichend dämonische Berufserfahrung für diesen Einsatz.

Young kannte den Stoff schon vorher. Zum Roman äußerte er sich ausgesprochen begeistert und lobte gerade dessen Mischung aus Horror, Aliens, Übernatürlichem und schwarzem Humor.

Dass ausgerechnet der Komponist von Hellraiser nun Musik für einen Film schreibt, in dem Satan persönlich auf einem Alienmutterschiff losgelassen werden soll, wirkt fast verdächtig sauber gecastet.

Wenn irgendwo noch eine Orgel aus der Hölle herumsteht, weiß zumindest jemand, wie man sie aufnimmt.

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📚 Der Roman ist gerade erst erschienen

Haunting Skies ist dabei kein seit Jahren etablierter Bestseller, dessen Rechte Hollywood nun entdeckt hätte. Bachinis Debütroman erschien erst im Juli 2026 beim eigenen CKB Book Group und umfasst rund 398 Seiten. Die Veröffentlichung erfolgt als E-Book sowie in gedruckten Fassungen.

Das macht die Geschwindigkeit des nächsten Schrittes bemerkenswert. Innerhalb weniger Wochen nach der Veröffentlichung steht bereits eine konkrete Filmproduktion mit Besetzung, Produzentin und namhaftem Komponisten im Raum.

Noch sollte daraus allerdings kein fertiger Kinofilm konstruiert werden. Zunächst entsteht der 30-minütige Proof of Concept. Ob und wann anschließend tatsächlich die Langfilmfassung produziert wird, ist derzeit offen. Einen Drehstart oder Veröffentlichungstermin nennt die aktuelle Ankündigung nicht.

Die Grundidee hat ihren ersten Kampf gegen die Aufmerksamkeit jedenfalls schon gewonnen.

Aliens gegen Menschen hatten wir.

Dämonen gegen Menschen auch.

Haunting Skies überspringt den lästigen Mittelteil und lässt jetzt einfach die beiden Endgegner gegeneinander antreten. Es kann so leicht sein, vollkommenen Schwachsinn zu produzieren, oder?

Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.