Graveyard – Fever (Review)
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Graveyard – Fever
🧿 Kurzfazit
Fever bringt Graveyard wieder deutlich näher an jene Form, in der Groove, Fuzz, Blues und eine latent gefährliche Lässigkeit ineinandergreifen. Die Platte ist kompakt, körperlich und erstaunlich abwechslungsreich, ohne sich mit stilistischen Verrenkungen wichtigzumachen. Nicht jeder Song erreicht die ganz großen Momente der Bandgeschichte, doch der Motor läuft wieder erstaunlich geschmeidig.
🧭 Für wen & vergleichbar mit
Für alle, die Graveyard wegen Hisingen Blues, Lights Out oder Innocence & Decadence lieben und sich nach etwas mehr Zug als auf 6 sehnen. Ebenso für Hörer von Witchcraft, Kadavar, Blues Pills, frühem Black Sabbath, Cream, CCR und jenem weiten Feld zwischen Blues Rock, Psychedelic Rock und schwerem Siebziger-Rock, in dem ein guter Basslauf gelegentlich mehr sagt als fünf Effektboards.
🎼 Highlights
Back From The Grave, Tongue Tied, Time To Tell, Dead Note
⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Wer schwere Rockmusik ausschließlich dann spannend findet, wenn sie jede Verbindung zu ihren Vorfahren kappt, dürfte hier schnell an die Grenzen der eigenen Geduld geraten. Graveyard kennen ihre Gene sehr genau und tragen sie offen herum. Gleichzeitig dürfte auch die Fraktion „bitte nur stumpf drücken“ an den bluesigen und souligen Seiten dieser Platte etwas zu knabbern haben.

🔥 Graveyard – Fever: Wenn der alte Ofen wieder richtig bollert
Klar, natürlich darf man eine Band nach zwanzig Jahren mal fragen, ob sie überhaupt noch hungrig ist. Bei Graveyard wäre die interessantere Frage inzwischen allerdings, ob mal jemand langsam, das Fenster öffnen könnte. Seit Hisingen Blues hängen in diesem Raum nämlich Fuzz, Nikotin, Blues, Schweiß und ungefähr drei Generationen schwerer Gitarrenmusik in der Luft. Fever macht keinerlei Anstalten, daran etwas zu ändern. Im Gegenteil: Die Schweden drehen stattdessen auch noch die Heizung voll auf.
Das macht sich schon deshalb bemerkbar, weil 6 von 2023 deutlich stärker nach innen blickte. Viel Soul, einiges an Müdigkeit, reichlich gedämpfte Farbe. Eine gute Platte mit eigenem Charakter, aber eben auch eine, die sich gelegentlich so tief in den Sessel drückte, dass man kurz prüfen wollte, ob sie überhaupt noch mal aufsteht. Fever hingegen steht auf. Und räumt beim Aufstehen gleich den vollgekrempelten Beistelltisch um.
Das siebte Album klingt direkter, trockener und bissiger. Die Gitarren schieben wieder mehr Luft aus den Lautsprechern, Fuzz und Verzerrung stehen weiter vorne, Oskar Bergenheim schlägt mit erfreulich wenig Interesse an höflicher Zurückhaltung zu, und Joakim Nilsson klingt an vielen Stellen, als hätte er beschlossen, das Grübeln für 38 Minuten einfach jemand anderem zu überlassen. Klar, dass wir uns das mal genauer anhören mussten.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Blues Rock, Hard Rock, Psychedelic Rock, Heavy Rock, Classic Rock
Musikalische Einordnung: Fever beginnt mit einem ziemlich einfachen Grundgedanken: Graveyard wollten wieder direkter spielen. Diese Entscheidung hört man fast überall. Back From The Grave legt einen schweren, trocken federnden Groove unter das Album, Tongue Tied fährt die Geschwindigkeit hoch, A Better Cut (Note To Self) zieht das Tempo wieder herunter und Year Of The Horse schickt die Platte gleich darauf erneut nach vorne.
Dieser Wechsel hält Fever lebendig. Die Band baut kein reines Riffalbum und auch keine Bluesplatte mit schwereren Gitarren. Vielmehr greifen die verschiedenen Bestandteile ihres Stils wieder enger ineinander. Da liegt Sabbath-Schwere neben fast punkiger Energie, dann öffnet sich plötzlich ein warmer Blueslauf, ein Refrain bekommt Soul, ein Gitarrenton hängt länger in der Luft als erwartet.
Gerade Truls Mörck spielt dabei eine wichtige Rolle. Sein Bass schiebt sich immer wieder aus der Begleitfunktion heraus und gibt Songs wie Time To Tell einen eigenen Puls. Oskar Bergenheim sorgt dafür, dass das Ganze nie in gemütliche Vintage-Rock-Simulation kippt. Seine Drums haben Druck, Unruhe und genug Kante, um den älteren Klangfarben einen deutlich heutigen körperlichen Unterbau zu geben. Und darüber liegt Nilssons Stimme. Dieser angeraute, leicht heisere Gesang gehört weiterhin zu den stärksten Wiedererkennungsmerkmalen der Band. Er kann drücken, schleppen, knurren, plötzlich weich werden und innerhalb weniger Zeilen so wirken, als hätte jemand gleichzeitig zu viel erlebt und trotzdem noch Lust auf die nächste Runde.
Klangbild: Der größte Unterschied zu 6 steckt weniger in irgendeinem einzelnen Instrument als in der Temperatur der gesamten Produktion. Fever klingt enger zusammen, unmittelbarer und an vielen Stellen beinahe so, als hätte jemand die Band in einen Raum gestellt, die Mikrofone angeschaltet und anschließend darauf verzichtet, alles klinisch zu ordnen.
Genau dafür ist Pelle Gunnerfeldt eine ziemlich passende Wahl. Sein Mix hält die Gitarren rau, lässt dem Bass Raum und verpasst dem Schlagzeug genügend Punch. Die Platte besitzt Schmutz, ohne matschig zu werden. Sie klingt warm, aber nicht nostalgisch weichgezeichnet.
Auch das Mastering von Robin Schmidt lässt der Musik Luft. Das ist wichtig, weil Graveyard von Dynamik leben. Wenn ein Song zurücknimmt, darf er wirklich zurücknehmen. Wenn anschließend wieder vier Leute gleichzeitig beschließen, dass jetzt Schluss mit gemütlich ist, bekommt dieser Moment das nötige Gewicht.
🎬 Offizielles Musikvideo
Graveyard zeigen mit A Means To An End eine der geradlinigeren Seiten von Fever: trockener Groove, ordentlich Fuzz und vier Musiker, die keinerlei Bedarf an überflüssigem Zierrat anmelden.
🌡️ Vier Fieberschübe, bei denen das Thermometer den Löffel abgibt
Back From The Grave
Bei einem Song mit diesem Namen hätte man problemlos in die eigene Wiederauferstehungsmetaphorik stolpern können. Graveyard lösen das erfreulich pragmatisch: Sie spielen einfach einen verdammt schweren Opener. Der Groove sitzt tief, die Gitarren knirschen wie alte Dielen, und über allem liegt diese leicht boshafte Gelassenheit, die gute Heavy-Rock-Bands von jenen unterscheidet, die lediglich eine Sammlung alter Verstärker besitzen. Besonders stark ist, wie wenig der Song beweisen will. Das Riff kommt, setzt sich breit grinsend hin und bleibt da. Nilsson legt seinen Gesang darüber, die Rhythmusgruppe schiebt von hinten, und schon nach wenigen Minuten steht fest, dass Fever deutlich mehr Muskel besitzt als sein Vorgänger. Als Eröffnung ist das fast schon unverschämt effektiv.
Tongue Tied
Dann tritt jemand aufs Gas. Tongue Tied besitzt eine ruppige, beinahe punkige Nervosität, die man bei Graveyard zwar immer wieder gespürt hat, hier aber besonders deutlich nach vorne rückt. Der Song schiebt, stolpert fast kontrolliert über seine eigene Energie und lebt von einem Rhythmus, der sich weniger elegant als körperlich durchsetzt. Gerade deshalb ist er so wichtig für das Album. Nach dem schweren Opener zeigt Tongue Tied, dass Fever keine Platte werden will, die sich ausschließlich auf Gewicht verlässt. Da steckt Bewegung drin. Ein bisschen Rotz. Und vor allem dieses seltene Gefühl, dass vier Musiker gerade sehr viel Spaß daran haben, gemeinsam Lärm zu produzieren.
Time To Tell
Hier sitzt der Blues wieder am Tisch und bekommt diesmal das gute Glas. Time To Tell gehört zu jenen Graveyard-Songs, bei denen man merkt, wie tief diese Musikform in der Band steckt. Der Bass trägt einen großen Teil des Stücks, die Gitarren lassen mehr Raum, und plötzlich ist da diese warme, rollende Bewegung, die irgendwo zwischen schwedischem Herbst und amerikanischer Landstraße ihre eigene Geografie erfindet. Der Song hat Soul, ohne sich herauszuputzen. Er braucht auch keine große dramaturgische Explosion. Seine Stärke liegt im Fluss, im Groove und in der Art, wie Nilssons Stimme über diesem Fundament arbeitet. Das ist wahrscheinlich der Moment auf Fever, an dem die Band am souveränsten klingt.
Dead Note
Dann kommt Dead Note und macht erst einmal gar keinen auf Eile. Mit 6:53 Minuten ist das Finale der längste Song der Platte, und genau diese Länge gehört zu seinem Charakter. Die Nummer zieht sich bewusst zurück, lässt mehr Luft zwischen den Schlägen und kehrt damit teilweise in jene introspektivere Welt zurück, die 6 geprägt hat. Das Spannende daran ist, dass die neue Energie trotzdem noch darunterliegt. Dead Note wirkt wie der Morgen nach dem Fieber: Die Temperatur ist gefallen, der Körper weiß aber noch sehr genau, was nachts passiert ist. Man kann darüber streiten, ob der Song jede seiner fast sieben Minuten zwingend benötigt. Als Schlussstück funktioniert diese langsame Entladung für mich gerade deshalb. Nach all dem Fuzz bleibt am Ende wieder diese leicht beschädigte, melancholische Seite von Graveyard übrig.
🖼️ Artwork
Das Artwork von Maarten Donders ist großartig, weil es überhaupt keine Lust auf Zurückhaltung zeigt. In der Mitte schwebt eine gewaltige dunkle Fratze oder Maske mit glühend roten Augen und einem orangefarbenen Lichtkern im geöffneten Maul. Rundherum explodiert ein türkisfarbener Kosmos aus kleinen Planeten, Lichtspuren, Vögeln und surreal herumfliegenden Gegenständen.
Eine Taschenuhr driftet durch den Raum. Irgendwo schwebt ein Revolver. Winzige Gegenstände tauchen auf, verschwinden wieder, und der ganze Hintergrund sieht aus, als hätte jemand einen psychedelischen Siebzigerjahre-Plattenschrank bei sehr hohem Fieber geöffnet und anschließend die Schwerkraft abgeschaltet. Die Farbgebung ist dabei fast so wichtig wie das Motiv. Dieses giftige Türkis, das heiße Orange und das tiefe Schwarz der zentralen Figur erzeugen einen Kontrast, der sofort ins Auge springt. Das Cover sieht tatsächlich fiebrig aus. Nicht im medizinischen Sinne. Eher so, als hätte dein Unterbewusstsein um 03:17 Uhr beschlossen, dir noch schnell eine Nachricht zu schicken.
Dass Donders bereits im Roadburn-Umfeld und für zahlreiche sehr unterschiedliche Künstler gearbeitet hat, passt dazu. Sein Bild illustriert Fever nicht einfach. Es verhält sich wie die Platte: vertraute Elemente, ein schmutziger Retro-Unterbau, darüber eine ziemlich eigenwillige Halluzination.
✨ Besondere Momente
🥁 Die Rhythmusgruppe darf endlich wieder Möbel verrücken
Auf Fever passiert erstaunlich viel unterhalb der offensichtlichen Gitarrenarbeit. Truls Mörck und Oskar Bergenheim geben mehreren Songs ihren eigentlichen Charakter. Gerade wenn die Gitarren einfacher werden, rückt der Groove nach vorne und verhindert, dass das Album in bloße Retro-Riffkunde abrutscht. Das ist einer der Gründe, warum Fever trotz seiner stilistischen Vertrautheit frisch wirkt. Diese Musik hängt nicht an den Wänden. Sie bewegt sich.
🧯 Mehr Fuzz, weniger Sofa
Der direkte Ansatz tut der hörbar Band gut. Klar, 6 hatte seine Momente und seine ganz eigene Atmosphäre, wirkte aber über längere Strecken bewusst zurückgenommen. Fever schiebt wieder stärker nach außen. Die Verzerrung wird körperlicher, die Gitarren bekommen mehr Biss und einige Songs wirken, als wären sie direkt für einen heißen Club geschrieben worden. Das Ergebnis erzeugt sofort eine spürbare Reibung. Graveyard klingen wieder gefährlicher, ohne ihre Reife aus den vergangenen Jahren abzustreifen.
🥃 Blues bleibt die eigentliche Muttersprache
Bei aller neuen Härte wäre die Platte nur halb so interessant, wenn die Band ihre Bluesseite weggesperrt hätte. Genau dort sitzt schließlich ein großer Teil ihrer Identität. Fever versteht das sehr gut. Die ruhigeren Stellen, die souligen Gesangslinien und die rollenden Bassfiguren geben den härteren Songs erst ihren Kontrast. Das Album gewinnt dadurch Tiefe, weil es Wärme und Schmutz gleichzeitig zulässt.
🎛️ Keine fremde Hand am Lenkrad
Graveyard haben das Album ohne externen Produzenten aufgenommen. Diese Entscheidung passt erstaunlich gut zum Ergebnis. Fever wirkt weniger wie ein durchkalkuliertes Studioprojekt und stärker wie eine Band, die ihre eigene Temperatur kennt und sie diesmal einfach laufen lässt. Der Mix von Pelle Gunnerfeldt verstärkt genau diesen Eindruck. Hier wird nichts totpoliert. Man hört Kanten, kleine Rauheiten und genug Raum zwischen den Instrumenten, damit der Rock’n’Roll atmen kann.
🚪 Ein letztes Albumkapitel mit Jonatan Ramm
Eine zusätzliche Schwere bekommt Fever durch das Timing. Jonatan Larocca Ramm, seit fast zwei Jahrzehnten ein wesentlicher Teil der Band und auf diesem Album noch an der Gitarre zu hören, gab Ende Juni seinen Ausstieg bekannt. Damit wird Fever zugleich zum Abschluss einer langen Besetzungskonstellation. Das muss man beim Hören nicht ständig mitdenken. Ganz ausblenden lässt es sich aber auch schwer. Gerade weil das Album so lebendig und geschlossen klingt, bekommt diese Personalie im Nachhinein etwas bittersüßes.
📜 Hintergrund: Totgesagte, Rückkehrer und andere Göteborg-Probleme
Graveyard gibt es seit 2006. Die Band aus Göteborg hatte bereits mit dem selbstbetitelten Debüt einen eigenen Platz zwischen Blues, Hard Rock, Psychedelic und schwerem Siebziger-Sound gefunden. Mit Hisingen Blues folgte 2011 jene Platte, an der sich fast jede spätere Veröffentlichung zwangsläufig messen lassen musste.
Danach kamen Lights Out, Innocence & Decadence und 2016 tatsächlich das vorläufige Ende. Ein Jahr später war die Band wieder da. Peace erschien 2018, 6 folgte 2023 und zeigte Graveyard von einer deutlich ruhigeren, nachdenklicheren Seite.
Fever ist nun Album Nummer sieben und klingt in vieler Hinsicht wie eine Reaktion auf diese Phase. Die Band selbst wollte diesmal keine Umwege, keinen externen Produzenten und einen direkteren Zugriff. Genau das hört man. Der alte Blues ist noch da, die Melancholie ebenfalls. Sie bekommen diesmal nur wieder deutlich mehr Strom.
Gemischt wurde das Album von Pelle Gunnerfeldt, das Mastering übernahm Robin Schmidt bei 24-96 Mastering. Das Artwork stammt von Maarten Donders. Aufgenommen wurde Fever noch in der langjährigen Besetzung mit Joakim Nilsson, Jonatan Larocca Ramm, Truls Mörck und Oskar Bergenheim.
🌌 Fazit: Das Fieber war nie weg, es hatte nur kurz die Decke über dem Kopf
Fever ist genau die Platte, die Graveyard nach 6 gut gebrauchen konnten. Sie rennt nicht panisch zurück nach 2011 und tut auch nicht so, als hätte es die ruhigeren Jahre dazwischen nie gegeben. Stattdessen zieht sie verschiedene Phasen der Band wieder enger zusammen: den schweren Groove, den Blues, die melancholischen Momente, die rauen Gitarren und diese schwer erklärbare Fähigkeit, alten Rock’n’Roll gleichzeitig verbraucht und vollkommen lebendig wirken zu lassen.
Die stärksten Songs zeigen, wie gut diese Mischung noch funktioniert. Back From The Grave legt das Fundament, Tongue Tied bringt Bewegung hinein, Time To Tell erinnert daran, wo das Herz dieser Band eigentlich schlägt, und Dead Note lässt am Schluss wieder genug Dunkelheit herein, damit die Platte nicht in bloßer Feierlaune endet.
Natürlich erreicht Fever nicht in jeder Minute jene fast unverschämte Klasse, mit der Hisingen Blues seinerzeit Maßstäbe gesetzt hat. Das wäre nach fünfzehn Jahren auch ein reichlich unfairer Maßstab. Viel wichtiger ist, dass man hier wieder deutlich öfter dieses besondere Graveyard-Gefühl bekommt: Ein Riff setzt ein, der Bass schiebt darunter, Nilsson klingt leicht angeschlagen, und plötzlich wirkt eine Musik, deren Zutaten seit Jahrzehnten bekannt sind, wieder erstaunlich dringend.
Dazu kommt ein sehr sympathisches Maß an Unperfektheit. Man hört Menschen spielen und spürt Reibung. Und man lauscht einem Album, das seine besten Momente aus Chemie gewinnt und nicht aus makelloser Oberflächenkontrolle.
Nach knappen 40 Minuten bleibt deshalb vor allem eine ziemlich erfreuliche Diagnose: Graveyard haben wieder Temperatur. Und der alte Ofen glüht verdammt ordentlich.

|
Künstler: |
Graveyard |
|
Albumtitel: |
Fever |
|
Erscheinungsdatum: |
9. Oktober 2026 |
|
Genre: |
Blues Rock / Hard Rock / Psychedelic Rock / Heavy Rock |
|
Label: |
Nuclear Blast Records |
|
Spielzeit: |
ca. 39 Minuten |
👥 Besetzung:
Joakim Nilsson – Gesang, Gitarre
Jonatan Larocca Ramm – Gitarre, Gesang
Truls Mörck – Bass
Oskar Bergenheim – Schlagzeug
Produktion: Graveyard
Mix: Pelle Gunnerfeldt
Mastering: Robin Schmidt / 24-96 Mastering
Artwork: Maarten Donders
🎼 Trackliste:
Back From The Grave – 4:34
Tongue Tied – 4:04
A Better Cut (Note To Self) – 3:40
Year Of The Horse – 3:41
A Means To An End – 3:44
Time To Tell – 4:28
Don’t Shoot! – 3:50
Room Tempered – 3:32
Dead Note – 6:53
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