Hexer, Aliens und Warhammer räumen ab: Die gamescom awards werden zur Phantastik-Show

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Geralt kam für ein Add-on und brauchte plötzlich drei Hände

📰 Was ist los?
Die offiziellen gamescom awards 2026 sind vergeben. Der Messeauftritt von The Witcher 3 gewann drei Preise, Total War: WARHAMMER 40,000 wurde bestes PC-Spiel, Alien: Isolation 2 holte Best Audio, METRO 2039 Best Visuals und Tides of Annihilation Most Epic.

🐛 Was denken wir?
Die einzelne Trophäe ist weniger spannend als das Gesamtbild. Gerade die prominenten Kategorien sind auffällig stark mit Fantasy, Science-Fiction und Horror besetzt und dass ein elf Jahre altes Witcher-Spiel mit Remaster und neuer Erweiterung wieder zu den größten Messegewinnern gehört, ist schon eine bemerkenswerte Geschichte.

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🐺 Hexer, Aliens und Warhammer räumen ab: Die gamescom awards werden zur Phantastik-Show

Geralt braucht offenbar nicht einmal ein komplett neues Spiel, um auf der gamescom wieder Pokale einzusammeln. Bei den offiziellen gamescom awards 2026 hat der Auftritt von The Witcher 3: Wild Hunt gleich drei Auszeichnungen geholt. Noch bemerkenswerter ist allerdings das Gesamtbild: Auch Total War: WARHAMMER 40,000, Alien: Isolation 2, METRO 2039, Tides of Annihilation und Arknights: Endfield stehen auf der Siegerliste.

Breite Fantasy- und Science-Fiction-Collage mit einem Hexer zu Pferd vor einer mittelalterlichen Landschaft, schwer gepanzerten Kriegern in einer apokalyptischen Schlacht und einer düsteren Science-Fiction-Horrorszene mit bedrohlicher Kreatur in einer Industrieanlage.
Fantasy, Science-Fiction und Horror prägten die gamescom awards 2026 auffällig stark: Unsere Collage bündelt die phantastische Schlagseite der diesjährigen Gewinner von The Witcher 3 bis Alien: Isolation 2. Redaktionelle Collage / KI-generiertes Beitragsbild / manuell nachgearbeitet

Die am Freitag vergebenen Preise machen die diesjährige gamescom damit überraschend phantastiklastig. Insgesamt wurden 19 Awards verliehen, teils durch eine Fachjury, teils durch die Besucher. CD PROJEKT RED und SEGA gingen mit jeweils drei Trophäen als erfolgreichste Unternehmen aus der Preisvergabe hervor.

🐺 Drei Preise für Geralts großes Comeback

Bei The Witcher 3 verteilt sich der Erfolg auf gleich mehrere Teile des Messeauftritts. Die Community wählte den Trailer zu The Witcher 3: Wild Hunt Remastered und der neuen Erweiterung Songs of the Past zum Best Trailer / Announcement der Opening Night Live. Auch beim Merch stimmten die Besucher für den Hexer: Pin und Medaillon vom Songs of the Past-Stand gewannen den Publikumspreis für Best Merch.

Der dritte Award kam von der Jury. Der aufwendig gestaltete Songs of the Past-Auftritt wurde als Best Booth ausgezeichnet. Damit belohnt die gamescom nicht nur das eigentliche Spielmaterial, sondern praktisch das komplette Comeback-Paket rund um Geralts Rückkehr.

Für ein Rollenspiel, dessen ursprüngliche Veröffentlichung inzwischen elf Jahre zurückliegt, ist das ein bemerkenswerter Messeerfolg. The Witcher 3 gehörte 2026 damit ausgerechnet wieder zu den größten Gewinnern einer Veranstaltung, auf der Dutzende vollständig neue Spiele um Aufmerksamkeit kämpften.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

⚔️ Warhammer 40K schlägt die Konkurrenz auf dem PC

Noch interessanter für unsere Ecke ist der Sieger bei Best PC Game. Dort setzte sich Total War: WARHAMMER 40,000 gegen Alien: Isolation 2, Crimson Desert, Guns of Eschaton und METRO 2039 durch. Creative Assembly holte damit einen der zentralen Plattformpreise für seinen Sprung aus der klassischen Warhammer-Fantasy in die düstere Science-Fiction des 41. Jahrtausends.

SEGA durfte gleich noch einmal feiern. Alien: Isolation 2 gewann Best Audio und setzte sich damit unter anderem gegen Cairn, Forza Horizon 6 und There Are No Ghosts at the Grand durch. Gerade bei einer Fortsetzung von Alien: Isolation ist diese Kategorie fast schon programmatisch: Wenige Spiele haben stärker davon gelebt, dass ein Geräusch hinter der nächsten Wand plötzlich wichtiger wird als alles, was auf dem Bildschirm zu sehen ist.

🌑 Metro sieht am besten aus, Tides wird am epischsten

Auch in den künstlerischen Kategorien bleiben wir tief in der Phantastik. METRO 2039 erhielt den Award für Best Visuals. Der neue Teil von 4A Games und Deep Silver gehörte zugleich zu den mehrfach nominierten Titeln der Messe und war unter anderem auch für Best PC Game, Best Xbox Game und Most Epic im Rennen.

Den Preis für Most Epic nahm allerdings Tides of Annihilation mit. Das Fantasy-Actionspiel von Eclipse Glow Games setzte sich in dieser Kategorie unter anderem gegen Crimson Desert, METRO 2039 und Total War: WARHAMMER 40,000 durch. Für ein Projekt, das ohnehin mit monumentaler Artus-Fantasy und gigantischen Rittergestalten arbeitet, dürfte der Name der Kategorie ziemlich genau dem gewünschten Eindruck entsprechen.

Beim Publikumspreis für den besten Stand gewann außerdem Arknights: Endfield. GRYPHLINE bekam damit den Best Booth – Consumer Award, während die Jury ihren entsprechenden Standpreis an Songs of the Past vergab.

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🏆 Fantasy und Science-Fiction stehen auffällig weit oben

Natürlich haben die gamescom awards 2026 nicht ausschließlich phantastische Spiele ausgezeichnet. Onimusha: Way of the Sword gewann etwa Best Gameplay und Best Sony PlayStation Game, Rayman Legends Retold wurde bestes Switch-2-Spiel und Forza Horizon 6 nahm den Xbox-Preis mit. SEGA erhielt zusätzlich Best Lineup, Ubisoft gewann Best Business Booth.

Trotzdem fällt auf, wie stark Fantasy, Horror und Science-Fiction gerade in den auffälligen Kategorien vertreten sind. Bester PC-Titel, bestes Audio, beste Optik, epischstes Spiel, Publikumsliebling beim Messestand und gleich drei Preise rund um The Witcher 3 gehen in unser Themenfeld.

Das ist weniger ein Beweis für irgendeine plötzliche Genre-Revolution als ein ziemlich gutes Abbild dieser gamescom. Große phantastische Marken waren 2026 nicht bloß mit Trailern vorhanden, sondern haben einen beträchtlichen Teil der Messe geprägt.

Und offenbar haben das nicht nur wir so gesehen.

Die Jury und das Publikum haben gleich mehrere Pokale hinterhergeworfen.

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