Abspringen, wo du willst: Final Fantasy VII Revelation öffnet den ganzen Planeten

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Das Finale bekommt planetare Dimensionen

📰 Was ist los?
Square Enix hat einen zweiten großen Trailer zu Final Fantasy VII Revelation veröffentlicht. Er zeigt die Highwind-Erkundung, planetare Weapons, die neue Beschwörung Typhon, FITS auf Basis klassischer Jobs und Entscheidungen, die Teile der Figurenhandlungen beeinflussen können.

🐛 Was denken wir?
Der wichtigste Fortschritt ist nicht ein einzelner neuer Boss, sondern die Kombination aus echter Reisefreiheit und mehreren gleichzeitig laufenden Konflikten. Wenn Entscheidungen und Reihenfolge tatsächlich spürbare Folgen haben, könnte das Finale wesentlich offener werden als die beiden bisherigen Teile.

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✈️ Abspringen, wo du willst: Final Fantasy VII Revelation öffnet den ganzen Planeten

In Final Fantasy VII Rebirth wurde die Welt groß. In Final Fantasy VII Revelation soll sie offenbar endgültig aufhören, sich wie eine Ansammlung einzelner Regionen anzufühlen. Square Enix zeigt im zweiten großen Trailer, wie Cloud und seine Gefährten mit der Highwind über den gesamten Planeten reisen, selbst entscheiden, wo sie landen – und notfalls einfach mit dem Fallschirm abspringen.

Cloud kämpft in einer felsigen Wüstenlandschaft gegen eine große geflügelte Kreatur, während weitere Gruppenmitglieder von der Seite angreifen.
Final Fantasy VII Revelation erweitert seine Kämpfe deutlich, selbst gewaltige Kreaturen werden nun Teil der offenen Welt. © SQUARE ENIX

Das klingt zunächst nach einer spektakulären Komfortfunktion, verändert aber den Maßstab des Finales erheblich. Meteor hängt über der Welt, die planetaren Weapons erwachen und an mehreren Orten brechen gleichzeitig Konflikte aus. Der Spieler soll deshalb nicht nur einer vorgegebenen Route folgen, sondern entscheiden, wohin die Gruppe zuerst fliegt, wem sie hilft und welche Krise Vorrang bekommt.

Gleichzeitig zeigt der Trailer endlich mehr von jenen Gegnern, die im Original erst spät zu den größten Bedrohungen des Spiels wurden. Weapons ziehen durch Wüsten, Luft und Meer, Typhon tritt als neue Beschwörung auf und das Kampfsystem bekommt mit den sogenannten FITS zusätzliche Rollen, die sich bewusst an klassischen Final-Fantasy-Jobs orientieren.

🌍 Die Highwind macht aus Regionen endlich einen Planeten

Die Highwind war schon im Original mehr als ein besonders luxuriöses Fortbewegungsmittel. Mit ihr öffnete sich die Weltkarte endgültig, und plötzlich wurden Orte erreichbar, die vorher nur aus der Ferne existierten. Revelation will dieses Gefühl nun in eine moderne offene Welt übersetzen.

Spieler fliegen frei über den Planeten und können offenbar nahezu überall abspringen. Chocobos und andere Bewegungsmöglichkeiten bleiben weiterhin Teil der Erkundung, doch die Highwind verbindet die einzelnen Regionen jetzt zu einem viel größeren Ganzen. Damit bekommt das Finale genau jene räumliche Freiheit, die nach dem vergleichsweise linearen Remake und den weitläufigeren Gebieten von Rebirth fast zwangsläufig auf der Wunschliste stand.

Interessanter ist allerdings, dass diese Freiheit nicht nur der Erkundung dienen soll. Mehrere Konflikte laufen gleichzeitig, und der Spieler entscheidet, welche davon zuerst angegangen werden. Dadurch bekommt die Welt zumindest stellenweise eine eigene Dringlichkeit, statt nur darauf zu warten, dass Cloud irgendwann den nächsten Marker erreicht.

🎬 Die Weapons sind erwacht

The Planet’s Crisis zeigt die Highwind, Typhon und die gewaltigen planetaren Gegner, die im Finale selbst ganze Regionen zum Schlachtfeld machen.

☄️ Die Weapons sind keine Hintergrunddekoration mehr

Der neue Trailer setzt die Weapons deutlich stärker ins Zentrum. Diese gewaltigen planetaren Wächter erwachen als Reaktion auf die Bedrohung durch Meteor und unterscheiden dabei nicht sonderlich fein zwischen Freund und Feind.

Genau daraus entstehen einige der spektakulärsten Bilder des neuen Materials. Kämpfe finden in der Wüste, in der Luft und sogar unter Wasser statt. Die Weapons sind damit weniger klassische Bossgegner in einer Arena als globale Katastrophen, denen die Gruppe an verschiedenen Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen begegnet.

Für Veteranen steckt darin noch ein zusätzlicher Reiz. Im Original gehörten bestimmte Weapons zu den berüchtigtsten optionalen Herausforderungen überhaupt. Revelation greift dieses Erbe offenbar bewusst wieder auf und will einige besonders harte Begegnungen ins Endgame verlagern.

Das ist eine ziemlich elegante Art, Nostalgie einzubauen. Nicht jede alte Idee muss identisch kopiert werden, damit Spieler sofort wissen, warum sie vor einem bestimmten Gegner besser noch einmal ihre Materia überprüfen sollten.

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🌀 Typhon und die Rückkehr der klassischen Jobs

Auch beim Kampfsystem nutzt Square Enix das Finale, um noch einmal zusätzliche Schichten einzubauen. Neu gezeigt wurde die Beschwörung Typhon, die damit einen weiteren bekannten Namen aus der Seriengeschichte in die Remake-Trilogie holt.

Daneben rückt das FITS-System stärker ins Bild. Figuren können spezielle Outfits anlegen, die nicht nur optisch etwas verändern, sondern neue Fähigkeiten und Kampfstile freischalten. Cloud und Tifa wurden unter anderem in Rollen gezeigt, die an Warrior beziehungsweise Black Mage erinnern.

Das ist interessant, weil Final Fantasy VII ursprünglich nie auf einem klassischen Jobsystem aufgebaut war. Materia erlaubte es stattdessen, Rollen sehr frei zu verteilen. FITS legt nun eine zweite Ebene darüber und holt traditionelle Final-Fantasy-Archetypen zurück, ohne das bestehende Materia-System vollständig zu ersetzen.

Damit bekommt die Charakterentwicklung im Finale möglicherweise deutlich mehr Richtung. Wer Cloud stärker offensiv ausrichten oder Tifa in eine ungewöhnlich magielastige Rolle drücken möchte, erhält dafür offenbar neue Werkzeuge.

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🧭 Entscheidungen sollen Teile der Geschichte verändern

Der vielleicht spannendste Satz der neuen Präsentation betrifft allerdings nicht die Grafik oder einen Boss. Square Enix bestätigt, dass Entscheidungen unterwegs Auswirkungen auf Teile der Geschichten einzelner Figuren haben können.

Wie weit das reicht, bleibt offen. Von komplett verzweigten Enden oder einer frei veränderbaren Haupthandlung ist bislang keine Rede. Trotzdem passt die Idee auffällig gut zu einer Trilogie, die sich seit Final Fantasy VII Remake immer wieder mit Schicksal, Veränderung und der Frage beschäftigt, welche Ereignisse tatsächlich unvermeidlich sind.

Schon die freie Reihenfolge verschiedener Krisen könnte dadurch mehr Gewicht bekommen. Wenn der Spieler selbst entscheidet, welchem Ort oder welcher Figur er zuerst hilft, lassen sich kleinere Handlungsstränge unterschiedlich entwickeln, ohne dass Square Enix deshalb das gesamte Finale in ein Dutzend völlig verschiedene Spiele zerlegen muss.

Gerade hier wird interessant sein, wie mutig Revelation tatsächlich wird. Nach zwei Teilen voller Andeutungen darüber, dass die Geschichte nicht zwangsläufig exakt denselben Weg wie 1997 nehmen muss, kommt nun schließlich der Punkt, an dem diese Idee irgendwann bezahlt werden muss.

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⚔️ Das Finale denkt größer als Rebirth

Final Fantasy VII Revelation erscheint im Frühjahr 2027 und beendet damit die Remake-Trilogie rund um Cloud, Sephiroth und den Kampf um den Planeten. Dass Square Enix dafür nicht einfach ein weiteres Rebirth mit neuen Regionen baut, wird nach diesem Trailer deutlich.

Die Highwind verändert die Struktur der Welt, die Weapons bringen Gegner in völlig anderen Größenordnungen, FITS erweitert das Kampfsystem und Entscheidungen sollen zumindest Teile der Figurenhandlungen beeinflussen. Gleichzeitig bleiben die bekannten Echtzeitkämpfe mit taktischen Befehlen das Fundament.

Nach fast drei Jahrzehnten Final Fantasy VII läuft damit alles wieder auf denselben Meteor zu. Nur diesmal kann man offenbar selbst entscheiden, wo man vorher noch schnell aus dem Luftschiff springt.

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