Castle – Carrie Chains (Review)
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Castle – Carrie Chains
🧿 Kurzfazit
Carrie Chains ist ein kompaktes, lebendiges Heavy-Doom-Album mit einer bemerkenswert direkten Rockenergie. Castle setzen weiterhin auf verschlungene Riffs, okkulte Schatten und Liz Blackwells unverwechselbare Stimme, bringen diesmal aber mehr Straße, Bewegung und unmittelbares Bandgefühl hinein. Die Platte besitzt einige hervorragende Songs und kaum Leerlauf, auch wenn nicht jede kompositorische Windung gleich zwingend aufgelöst wird.
🎯 Für wen?
Für Hörer von Black Sabbath, Mercyful Fate, The Devil’s Blood, Tower, Danzig und klassischem Judas Priest-Metal mit deutlich dunklerer Beleuchtung. Wer Doom liebt, aber nicht zwingend bei jedem Riff darauf warten möchte, dass der nächste Kontinent vorbeizieht, ist hier ebenfalls richtig.
🎧 Vergleichbar mit
Die schwere Grundierung kommt klar aus der Schule von Black Sabbath, während die eigenwilligeren Gitarrenbewegungen und die okkulte Spannung immer wieder etwas von Mercyful Fate besitzen. Die Verbindung aus dunklem Rock, Ritualgefühl und starken Hooks lässt an The Devil’s Blood denken; wenn Castle stärker beschleunigen, kommen klassischer Heavy Metal und ein Schuss Danzig-Erdigkeit hinzu. Die Band selbst fasst die Platte erfreulich simpel als 50 Prozent Heavy Metal und 50 Prozent Doom zusammen. Das ist ausnahmsweise einmal eine Genreformel, die ziemlich genau trifft.
🎼 Highlights
Carry Chains, Truckgrinder, Burn The Messenger
⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Wer Doom ausschließlich als monumentales Zeitlupenritual begreift oder bei traditionellem Heavy Metal lupenreine Refrainarchitektur erwartet, dürfte sich an den manchmal krummen Bewegungen der Songs stoßen. Castle mögen ihre Riffs mit Widerhaken.

⛓️ Castle – Carrie Chains: Die Ketten rasseln, der Motor läuft
Bei Castle führt der Weg ins Dunkel diesmal über die Autobahn. Das passt besser zusammen, als es zunächst klingt. Die Band hat ihre Musik schließlich nie aus ätherischem Nebel gebaut. Hinter all den Hexen, Gräbern, Spinnen, Visionen und sonstigen Dingen, die vernünftige Menschen nachts besser nicht im Garten antreffen möchten, steckten immer sehr handfeste Riffs. Carrie Chains treibt diesen Gedanken weiter: weniger Beschwörung aus sicherer Entfernung, mehr unmittelbare Körperlichkeit. Das Album riecht eher nach heißem Verstärker und Asphalt als nach musealem Okkultismus.
Dass mehrere Ideen weit zurückreichen, macht die Sache noch interessanter. Liz Blackwell erzählt, dass Carry Chains, Truckgrinder und Goat Vision aus Riffideen entstanden, die während früher Tourjahre bei Nachtfahrten und Backstage-Aufenthalten herumgereicht wurden. Inhaltlich verbindet sie diese Stücke mit dem Motiv des Außenseiters, der sich gegen Widerstände behauptet; Carrie Chains selbst wird dabei zur zentralen Figur des Albums.
Damit ist bereits erklärt, warum dieses siebte Castle-Album eine völlig andere Temperatur besitzt als der Vorgänger Evil Remains. Die Nacht ist zwar noch da, diesmal hört man aber den Motor dröhnen.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Heavy Metal, Doom Metal, Hard Rock, Occult Rock
Musikalische Einordnung: Carrie Chains steht nicht zwischen Heavy Metal und Doom, weil Castle sich nicht entscheiden könnten. Genau diese Reibung ist längst ihre ureigene musikalische Sprache geworden.
Mat Davis baut Riffs, die häufig mit schwerem Black Sabbath-Gewicht beginnen, dann aber Kurven nehmen, die eher aus traditionellem Heavy Metal oder psychedelischem Hard Rock stammen. Die Gitarren bleiben selten nur Begleitung. Sie bestimmen, wohin der Song kippt, wann ein Groove enger wird und wann aus einem einfachen Motiv plötzlich etwas Unruhigeres entsteht. Das unterscheidet Castle beispielsweise von klassischem Epic Doom. Diese Musik möchte nicht majestätisch stehen. Sie bewegt sich.
Carry Chains komprimiert das auf gut drei Minuten besonders effektiv. Truckgrinder trägt seine Straßenidee sogar direkt im Rhythmus. Evil Nun und Orb Weaver lassen dagegen mehr von der dunkleren, verschachtelten Seite der Band herein, während Goat Vision fast hymnische Qualitäten entwickelt. Dabei bleibt Liz Blackwell das stärkste Erkennungsmerkmal. Ihr Gesang klingt rau, dominant und eigenständig genug, dass selbst vertraute Siebziger- und Achtzigerzutaten nie einfach nach Retro-Nachbau klingen.
Klangbild: Für Carrie Chains änderten Castle ihre Arbeitsweise entscheidend: Zum ersten Mal nahm die Band ein Album gemeinsam live im Studio auf. Die Sessions fanden im März bei den RainCity Recorders in Vancouver mit Produzent Jesse Gander statt; Mike Cotton spielte das Schlagzeug ein. Hammerheart nennt ausdrücklich die reduzierte, direkte Attacke als Ziel dieser Aufnahmen.
Das bekommt der Platte hervorragend. Die Gitarren besitzen genau die richtige Härte, ohne zu einer undurchsichtigen Wand zu werden. Blackwells Bass gibt den Songs einen kräftigen Unterbau, und Cottons Schlagzeug klingt nach einem Musiker, der mit den Riffs interagiert statt lediglich metrische Ordnung herzustellen.
Gerade das Schlagzeug bringt viel Leben hinein. Bei langsamerem Material entsteht Druck, bei den schnelleren Nummern entwickelt sich echter Vorwärtsdrang. Cottons Spiel wurde von der Band beziehungsweise den Albuminformationen sogar mit der Schlagzeugarbeit des Achtziger-Black-Sabbath in Verbindung gebracht. Auch Blackwells Stimme profitiert von dieser unmittelbaren Produktion. Sie steht präsent im Raum, wird aber nicht über die Band gestellt. Dadurch entsteht der Eindruck einer Gruppe, die tatsächlich zusammenspielt. Carrie Chains möchte nicht nach 1972 klingen und tut es auch nicht.
🎬 Offizielles Video
Das offizielle Video zu Carry Chains zeigt Castle genau dort, wo Carrie Chains am stärksten ist: schwere Riffs, direkte Energie und ein Refrain, der die Grenze zwischen Heavy Metal und Doom ziemlich wirkungsvoll ignoriert.
🛣️ Drei Songs zwischen Kette und Vollgas
Carry Chains
Der kleine Buchstabenunterschied ist wichtig: Das Album heißt Carrie Chains, der Song Carry Chains. Und gerade dieser Fast-Titelsong liefert den kompaktesten Schlüssel zur Platte. Das Hauptriff kommt schwer genug herein, um den Doom-Anteil sofort zu markieren, wird aber nicht endlos ausgewalzt. Der Song zieht nach vorne, öffnet sich zu einem prägnanten Refrain und verschwindet nach 3:13 Minuten wieder, bevor irgendein Motiv überbeansprucht werden könnte.
Besonders schön ist, dass Castle hier nicht versuchen, ihre unterschiedlichen Einflüsse sichtbar auszustellen. Die Sabbath-Schwere, der traditionelle Metal und Blackwells rauer Gesang bilden einfach ein geschlossenes Stück. Dass die Figur Carrie Chains laut Blackwell mit dem alten Bandmotiv des Außenseiters verbunden ist, verleiht dem Song zusätzlich einen anderen Charakter als bloße Ketten-und-Dunkelheit-Symbolik. Die Figur steht eher für Widerstandskraft als für Gefangenschaft. Das verschiebt auch den Albumtitel. Die Kette wird vom Gefängnis zum Werkzeug.
Truckgrinder
Hier verlässt Carrie Chains endgültig die Krypta und rattert los. Castle bezeichnen Truckgrinder selbst als Ode an die Straße und an jene dauernde Bewegung, die eine Tour überhaupt erst möglich macht. Entsprechend bleibt musikalisch der Fuß auf dem Gas. Der Song gehört zu den unmittelbarsten Stücken der Platte. Riff und Rhythmus arbeiten sehr direkt miteinander, Blackwells Gesang schiebt zusätzlich, und das Ganze besitzt eine physische Energie, die den Live-im-Studio-Ansatz hervorragend erklärt.
Vor allem liefert Truckgrinder einen wichtigen Kontrast. Auf einem Album mit Evil Nun, Orb Weaver und Goat Vision könnte sich Castle problemlos vollständig in okkulter Symbolik einrichten. Stattdessen schreibt die Band ausgerechnet einen Song über ihre Lebensader als Tourgruppe. Das macht Carrie Chains bodenständiger. Man kann schließlich nicht jede Nacht das Jenseits beschwören. Manchmal muss einfach jemand den Tank bezahlen.
Burn The Messenger
Der Schluss ist musikalisch stark und inhaltlich überraschend konkret. Burn The Messenger greift Jeanne d’Arc auf und schlägt von ihrer Verfolgung den Bogen zu Künstlern, Visionären und unbequemen Stimmen der Gegenwart. Hammerheart beschreibt das Stück ausdrücklich als Auseinandersetzung mit Menschen, die für das Aussprechen ihrer Überzeugungen verfolgt werden.
Dadurch bekommt die dunkle Bildsprache von Castle plötzlich einen historischen Kern. Das Feuer ist hier kein Bühnenaccessoire. Jemand wird tatsächlich verbrannt. Musikalisch reagiert der Song darauf mit einem schweren, aufrechten Grundgefühl und einem größeren Refrain. Als Albumabschluss funktioniert das besser als ein bloßer letzter Abriss, weil Burn The Messenger Carrie Chains noch einmal eine zusätzliche Ebene gibt.
Nach all den Riffs, Visionen und Nachtfahrten endet das Album mit der Frage, was eine Gesellschaft mit Menschen macht, die Dinge sehen oder sagen, die niemand hören möchte. Für eine vermeintlich einfache Heavy-Doom-Platte ist das ein ziemlich guter letzter Gedanke.
🎨 Artwork
Das Cover ist erstaunlich reduziert.
Rot dominiert fast die gesamte Fläche. Im Zentrum hält eine Hand eine schwere Metallkette, deren Glieder nach unten hängen und sich um den Arm fortsetzen. Ringe sitzen an den Fingern, an einem davon bricht das Licht in einem grellen sternförmigen Reflex. Vom Körper der Person sieht man lediglich einen Ausschnitt.
Keine Hexe. Kein Friedhof. Definitiv keine Ziege. Nicht mal eine Ruine. Gerade deshalb funktioniert das Motiv auch so gut. Das Bild besitzt etwas Körperliches und unmittelbar Sinnliches. Die Kette wirkt schwer, aber die Hand hält sie kontrolliert. Dadurch bleibt offen, ob wir hier Gefangenschaft, Besitz, Kraft oder bewusste Inszenierung sehen. Das passt zur Figur Carrie Chains, wie Blackwell sie beschreibt. Die zentrale Idee des Außenseiters, der sich nicht unterkriegen lässt, liest sich im Bild viel plausibler als eine reine Gefangenschaftssymbolik.
Auch die Farbgebung trifft die Musik erstaunlich gut. Das Rot ist laut, warm und aggressiv. Es passt besser zur direkten Energie dieses Albums als ein weiteres schwarzgraues Doom-Gemälde. Carrie Chains versteckt sich nicht im Schatten. Das Cover schaltet das Rotlicht an und sieht, wer bleibt.
🪦 Besondere Momente
Die ältesten Ideen haben erstaunlich lange auf ihren Einsatz gewartet
Carry Chains, Truckgrinder und Goat Vision gehen laut Liz Blackwell auf Riffideen aus den frühen Tourjahren zurück, als die Band nachts unterwegs war oder zwischen Auftritten an neuen Gedanken arbeitete. Das ist bemerkenswert, weil diese Songs auf dem neuen Album keineswegs wie ausgegrabene Restbestände wirken. Vielleicht erklärt gerade dieser lange Weg ihre Direktheit. Sie wurden offenbar nicht erfunden, um Album Nummer sieben vollzubekommen. Sie mussten nur lange genug fahren.
Das Live-Verfahren verändert mehr als nur den Sound
Gemeinsames Aufnehmen führt nicht automatisch zu einem guten Album. Im Fall von Carrie Chains passt die Methode aber perfekt zur Musik. Kleine rhythmische Bewegungen, der Druck zwischen Bass und Gitarre und die Reaktionen des Schlagzeugs bekommen mehr Bedeutung. Gerade bei einer Band, die über Jahre hunderte Konzerte gespielt hat, ist es logisch, dieses Zusammenspiel nicht anschließend Spur für Spur auseinanderzunehmen. Die Technik steht deshalb nicht im Vordergrund. Sie verschwindet hinter der Band.
Double Vision erzählt nebenbei die Familiengeschichte
Parallel zum Schreiben von Carrie Chains beschäftigten sich Castle mit der Cover-Veröffentlichung Double Vision. Auf der erweiterten 2-CD-Version des neuen Albums finden sich Stücke von Judas Priest, Oxymoron, Foreigner, Cheap Trick, Danzig, Kiss, Mountain und Alice Cooper. Das ist fast hilfreicher als jede Liste angeblicher Einflüsse. Man hört darin die Herkunft der Band zwischen klassischem Metal, Hard Rock, Punkkante und dunkler Rockmusik.
35 Minuten sind hier genau die richtige Dosis
Acht Stücke, 35:10 Minuten. Mehr braucht Carrie Chains nicht. Die Band arbeitet kompakt genug, dass selbst die etwas verschlungeneren Songs nicht zu endlosen Expeditionen werden. Gerade angesichts der gelegentlichen Tendenz, mehrere Riffideen in einem Stück unterzubringen, ist diese Beschränkung ein Vorteil. Castle wissen offenbar, wann der letzte Drink ausgeschenkt wird.
📜 Hintergrund: Von In Witch Order bis zur offenen Straße
Castle entstanden Ende der Nullerjahre um Liz Blackwell und Mat Davis. Das Debüt In Witch Order erschien 2011 bei Ván Records und etablierte früh jene Mischung aus Siebziger-Rock, Doom, klassischem Metal und okkulter Bildsprache, die bis heute das Fundament bildet. Zwei Jahre später erhielt Blacklands eine Nominierung bei den kanadischen Juno Awards in der Kategorie Metal/Hard Music Album of the Year.
Schon damals spielte die Straße eine wesentliche Rolle. Nach Blacklands absolvierte die Band weit über hundert Auftritte und tourte kontinuierlich durch Nordamerika und Europa. Auch spätere Platten entstanden häufig unter dem Eindruck langer Tourphasen. Diese Verbindung zwischen dunkler Ästhetik und tatsächlichem Musikeralltag gehört deshalb viel stärker zu Castle, als ihre okkulte Außendarstellung vermuten lässt.
Carrie Chains ist nun das siebte Studioalbum und das zweite für Hammerheart Records nach Evil Remains. Das Label beschreibt die neue Platte als bewusste Verdichtung des Bandstils: acht kurze, riffbetonte Stücke mit Einflüssen aus Black Sabbath, Judas Priest und Mercyful Fate. Dabei ist die aktuelle Konstellation bewusst schlank.
Liz Blackwell und Mat Davis bilden weiterhin den Kern. Mike Cotton spielte das Schlagzeug für die Aufnahme, Jesse Gander produzierte im RainCity Recorders in Vancouver. Dass Castle nach so vielen Jahren ausgerechnet jetzt erstmals gemeinsam live im Studio aufnehmen, passt zu ihrer Entwicklung. Am Anfang war die dunkle Idee. Dann kamen hunderte Nächte auf der Straße. Auf Carrie Chains hört man tatsächlich beides gleichzeitig.
🧵 Fazit: Wenn die Kette plötzlich richtig Zug bekommt
Carrie Chains wäre sehr leicht als reine Stilplatte abzutun. Black Sabbath ist darin. Klassischer Heavy Metal auch. Ein wenig Okkult-Rock, ein paar Siebziger-Windungen, eine markante Sängerin und Songtitel, die zuverlässig verhindern, dass Spotify das Album versehentlich unter „Sunday Morning Acoustic“ einordnet.
Aber damit würde man Castle unterschätzen. Die entscheidende Qualität dieser acht Stücke liegt weniger darin, welche Vorbilder man erkennen kann, sondern darin, wie körperlich die Band diese alte Sprache spielt. Carrie Chains besitzt Bewegung. Die Riffs schleppen nicht nur Gewicht, sie arbeiten auf ein bestimmtes Ziel hin. Besonders Carry Chains, Truckgrinder und Burn The Messenger zeigen, wie gut das funktionieren kann. Der erste verbindet Schwere und Hook beinahe ideal. Der zweite bringt das Tourleben direkt in den Rhythmus. Der letzte gibt der dunklen Ästhetik überraschend viel inhaltlichen Halt.
Und nein, ganz ohne Grenzen bleibt die Platte nicht. Manche Songs packen mehrere Ideen in relativ wenig Raum. Nicht jede Wendung verbessert dabei zwingend das Ausgangsriff, und einzelne Passagen bleiben stärker als Atmosphäre in Erinnerung denn als konkreter musikalischer Gedanke. Doch das Album ist klug genug, daraus kein Dauerthema werden zu lassen. 35 Minuten. Acht Songs. Und dann ist Schluss.
Am Ende bleibt eine Band, die längst wissen müsste, wie bequem Nostalgie sein kann, und sich trotzdem für das weniger gemütliche Modell entschieden hat: gemeinsam spielen, alte Ideen wieder hervorholen, neue Energie hineinlassen und schauen, was passiert. Carrie Chains klingt deshalb nicht nach einem Denkmal für schweren Rock. Es klingt nach schwerem Rock, der noch reichlich Termine hat.
Die Ketten rasseln. Der Motor läuft. Und Castle sind offenkundig noch lange nicht zu Hause angekommen.
| Künstler: | Castle |
| Albumtitel: | Carrie Chains |
| Erscheinungsdatum: | 4. September 2026 |
| Genre: | Heavy Metal / Doom Metal / Hard Rock / Occult Rock |
| Label: | Hammerheart Records |
| Spielzeit: | ca. 35 Minuten |
🎼 Trackliste:
Fooled Again – 4:33
3 Knocks – 4:37
Carry Chains – 3:13
Evil Nun – 5:06
Truckgrinder – 4:53
Orb Weaver – 4:31
Goat Vision – 3:30
Burn The Messenger – 4:47
👥 Besetzung:
Liz Blackwell – Bass, Gesang
Mat Davis – Gitarre, Gesang
Mike Cotton – Schlagzeug auf Carrie Chains

| Künstler: | Castle |
| Albumtitel: | Carrie Chains |
| Erscheinungsdatum: | 4. September 2026 |
| Genre: | Heavy Metal / Doom Metal / Hard Rock / Occult Rock |
| Label: | Hammerheart Records |
| Spielzeit: | ca. 35 Minuten |
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