BOCC – Demolarium (Review)

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

BOCC – Demolarium

🧿 Kurzfazit
Mit Demolarium manifestiert sich ein massives Death-Doom-Album, das Funeral-Doom-Schwere, Sludge-Schmutz und Crust-Energie zu einer körperlich spürbaren Mischung verbindet. BOCC setzen auf wenige, sehr schwere Riffs, große Dynamikunterschiede und zwei unterschiedliche Stimmen. Die Platte lebt nicht von technischer Raffinesse, sondern von Druck, Atmosphäre und der Fähigkeit, reale Verzweiflung in Musik zu übersetzen.

🎯 Für wen?
Für Hörer, die Autopsy, Cianide, Coffins, Winter, Grief, Fistula oder Eyehategod mögen und bei Death Doom lieber Beton unter den Fingernägeln als Samtvorhänge im Hintergrund haben. Wer zusätzlich mit Crust, D-Beat und Sludge etwas anfangen kann, bekommt hier besonders viel.

🎧 Vergleichbar mit
Die stärkste Linie führt uns wohl zu Cianide, Coffins, Autopsy und Winter. In den schlammigeren Passagen rücken Grief und Eyehategod näher, während die schnelleren Ausbrüche deutlich aus Punk, Hardcore und D-Beat gespeist werden. BOCC selbst verstehen ihre Musik als Schnittstelle zwischen Metal- und Punkkultur. Ja, dem kann man durchaus beipflichten.

🎼 Highlights
Demolarium, Estigma, 4227, Ànima D’Acer

⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Hörer, die ständig neue Riffideen, komplizierte Strukturen oder technische Eskalation erwarten, könnten die Beharrlichkeit dieser Platte anstrengend finden. BOCC mahlen ihre Motive oft lange durch, verändern eher Gewicht und Temperatur als den eigentlichen Bauplan. Genau darin liegt der Reiz, aber eben auch die Grenze.

Albumcover von BOCC – Demolarium: Rot-schwarze, extrem detailreiche Höllenszene mit einer großen monströsen Gestalt im Zentrum, umgeben von Körpern, Knochen und organischen Strukturen. Oben links steht das gelbgrüne BOCC-Logo, unten der Albumtitel Demolarium.

⚒️ BOCCDemolarium: Der Horror wohnt längst hier

Das Cover gibt hier klar die Richtung vor. BOCC zeigen uns eine monströse Gestalt, die sich durch eine Welt aus Körpern, Knochen, Fleisch und kaum noch voneinander zu trennenden Formen quetscht. Alles ist in dunkles Rot und Schwarz getaucht, als hätte jemand Dantes Hölle in einem Schlachthaus neu eingerichtet. Das Monster in der Mitte wirkt weniger wie ein klassischer Dämon als vielmehr wie ein Vollstrecker, der schon viel zu lange Dienst hat und inzwischen nur noch mechanisch arbeitet. Das passt tatsächlich erschreckend gut zu Demolarium.

Denn BOCC schälen diesen Schrecken aus der Folklore heraus und setzen ihn mitten in die Gegenwart. Weder alte katalanische Spukgeschichten, noch historische Legenden und auch kein gemütlich entrücktes Grauen. Stattdessen: Klassenkampf, Gefängnis, Suizid, Arbeitergeschichten und die sozialen Verwüstungen einer Welt, in der die schlimmsten Monster häufig weder Hörner noch Klauen brauchen. Die Band fasst ihren Ansatz selbst brutal knapp zusammen: Hell is here, on Earth.

Und musikalisch klingt das ungefähr so, als hätte diese Hölle ein Fundament aus Death Doom, darüber mehrere Stockwerke Sludge, ein paar tragende Wände aus Crust Punk und im Keller sind noch ein paar super schlecht gelaunte Autopsy-Riffs angekettet.

Demolarium ist BOCCs zweites Album und erscheint am 11. September 2026 über Night Terrors Records. Sechs Stücke, gut 42 Minuten, aufgenommen überwiegend live im Studio. Die Produktion versucht gar nicht erst, aus dem Trio ein hochglänzendes Studiomonster zu machen. Man hört Raum, Körper, Druck und diese kleine Restgefahr, dass gleich irgendetwas umkippt.

Sehr gut. Denn diese Musik sollte nicht sauber dastehen. Sie muss schmerzhaft auf dir liegen.

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🎧 Was erwartet dich?

Genre(s): Death Doom, Funeral Doom, Sludge Metal, Crust Punk, Death Metal

Musikalische Einordnung: Die Jungs aus Barcelona und spielen Death Doom, der deutlich mehr Schmutz als Pathos mitbringt. Das Fundament besteht aus tief gestimmten Gitarren, schweren Basslinien, massivem Schlagzeug und zwei Stimmen, die sich zwischen tiefen Growls und aggressiveren, höheren Attacken aufteilen. Dazu kommen Punk- und D-Beat-Einflüsse, die gerade dann wichtig werden, wenn die Platte aus ihrem schleppenden Grundzustand ausbricht.

Das Entscheidende ist die Balance zwischen Langsamkeit und plötzlicher Bewegung. BOCC lassen ihre Riffs häufig minutenlang arbeiten, bis sie fast körperliche Wirkung entwickeln. Wenn dann ein schnellerer Crust- oder Punkimpuls einsetzt, fühlt sich das weniger wie ein Stilwechsel an als wie ein Riss im Beton.

Diese Musik braucht keine große harmonische Vielfalt, denn ihre Wirkung entsteht aus Wiederholung, Gewicht und dem langsamen Aufbau von Spannung. Gerade in Estigma und 4227 funktioniert das besonders gut, weil die Band den doomigen Untergrund lange genug stehen lässt, bis jede kleine Veränderung plötzlich enorm erscheint.

Klangbild: Der Sound ist roh, organisch und trägt eine heftige Körperlichkeit zur Schau. Rund 70 bis 80 Prozent des Albums wurden als Band live im Studio eingespielt, bevor zusätzliche Gitarren, Soli und Vocals ergänzt wurden. Auf ein Metronom wurde verzichtet. Genau deshalb fühlt sich Demolarium eher nach Proberaum unter Druck als nach digital zusammengesetzter Präzisionsarbeit an.

Gerard Porqueres nahm das Album im Dezember 2025 im Heartwork Recording Studio auf und übernahm auch Mix und Mastering. Bass und Schlagzeug sitzen enorm schwer im Zentrum, während die Gitarre weniger durch Schärfe als durch Masse wirkt. Die zwei Gesangsstimmen erweitern den Klang deutlich: tiefe Growls treffen auf aggressivere Ausbrüche, wodurch die Platte vokal wesentlich beweglicher wird, als ihre Riffarchitektur zunächst vermuten lässt.

Das Ergebnis ist kein hübscher schwerer Doom-Sound. Es ist eher der Klang einer Wand, die bereits Risse hat und langsam damit beginnt, auf dich zuzufallen.

🎬 Offizieller Album-Stream

Offizieller Full-Album-Stream zu BOCCs Demolarium – sechs Stücke zwischen Death Doom, Sludge, Crust und realweltlichem Horror.

🩸 Vier Räume im Demolarium

Demolarium

Der Titeltrack beginnt mit Donner und baut anschließend genau jene Welt auf, die das Cover verspricht. Tief gestimmte Gitarren schieben sich langsam voran, das Schlagzeug schlägt wie schweres Werkzeug in den Rhythmus, und die beiden Stimmen setzen sofort unterschiedliche Formen von Aggression dagegen.

Interessant ist, wie viel Bewegung BOCC aus einem eigentlich sehr simplen Grundgerüst holen. Der Song schiebt, stoppt, beschleunigt kurz, zieht Punkrhythmen hinein und lässt sogar ein Gitarrensolo auftauchen, das gleichzeitig verzweifelt und fast überraschend groß wirkt. Dann fällt das Schlagzeug weg. Feedback, langsame Gitarrentöne und dunkle Stimmen frieren die Musik regelrecht ein. Wenn die Drums wieder einsetzen, ist der Song nicht mehr derselbe. Die vorherige Brutalität wird durch Hoffnungslosigkeit ersetzt.

Genau darin liegt eine der großen Stärken des Albums: BOCC brauchen keine zwanzig Riffs, um einen Song zu verändern. Manchmal reicht es, denselben Raum anders zu beleuchten. Oder das Licht ganz auszuschalten.

Estigma

Mit Estigma erreicht die Platte ihre vielleicht schwerste Form. Schon die frühe Version aus dem Promo von 2025 lief 8:48 Minuten, und die Albumfassung behält diesen ausgedehnten Doom-Charakter. Das zentrale Riff bewegt sich fast stoisch vorwärts, während kleine Tempowechsel, punkigere Schübe und Gitarrenmelodien immer wieder neue Spannungen hineinbringen.

Das Stück funktioniert besonders gut, weil BOCC hier Geduld zeigen. Die Band vertraut darauf, dass ein schweres Riff nicht ständig ersetzt werden muss. Es darf arbeiten. Es darf sich festsetzen. Und irgendwann klingt jede minimale Veränderung plötzlich riesig. Die Gesangsstimmen verstärken diese Wirkung. Tiefe Growls und höhere Schreie wirken weniger wie zwei Rollen als wie zwei unterschiedliche Reaktionen auf denselben Zustand. Estigma zieht nicht nach unten. Es wartet einfach, bis der Boden nachgibt.

4227

Hier wird Demolarium endgültig unangenehm. Der Titel bezieht sich auf 4.227 registrierte Suizide in Spanien im Jahr 2021. Ausgangspunkt war ein philosophisches Buch der katalanischen Philosophin Laura Llevadot. Der Song erzählt von einer jungen Frau, die an der Härte ihrer Lebensumstände zerbricht.

BOCC machen daraus keine sentimentale Ballade und keine plakative Schocknummer. Die Musik schleppt sich schwer vorwärts, beinahe verwundet, und gerade diese Langsamkeit passt zum Thema. Gitarrenleads steigen immer wieder aus dem massiven Untergrund auf, ohne Hoffnung zu versprechen. Das ist einer der Punkte, an denen das Album seinen politischen Kern am klarsten zeigt. Der Horror ist hier kein Monster, kein Dämon und er findet sich auch nicht in einer alten Legende. Der Schrecken entsteht aus einer Gesellschaft, die Menschen so lange unter Druck setzt, bis manche keinen Ausweg mehr sehen. Dass BOCC daraus einen der schwersten Songs des Albums machen, fühlt sich konsequent an.

Ànima D’Acer

Der Abschluss zieht das Tempo wieder an. Ànima D’Acer bedeutet sinngemäß Seele aus Stahl und basiert auf einer realen Geschichte: Ein Arbeiter fällt in einer Gießerei in flüssigen Stahl und wird in makabrer Konsequenz selbst Teil eines späteren Stahlträgers. Musikalisch reagiert die Band darauf mit einem der direktesten Stücke des Albums. Punkenergie, schwere Death-Doom-Riffs und aggressive Vocals treffen aufeinander, ohne dass die Musik ihre Masse verliert.

Der Song funktioniert deshalb hervorragend als Schluss, weil er die Platte nicht einfach noch einmal in Zeitlupe versenkt. Nach all dem Schleppen, Mahlen und Ersticken bekommt Demolarium noch einmal einen körperlichen Stoß nach vorne. Das Thema bleibt trotzdem bitter. Ein Mensch verschwindet in einem Produktionsprozess. Und die Produktion läuft weiter. Viel präziser kann man den politischen Kern dieser Platte kaum zusammenfassen.

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🎨 Artwork

Das Cover-Artwork von Demolarium stammt von Narcís Boter Jaume und ist von Dantes Inferno inspiriert. Im Zentrum sitzt eine monströse Gestalt, die als eine Art Bestrafer verdammter Seelen gedacht ist. Das Bild ist vollständig in dunkles Rot und Schwarz getaucht. Körper, Knochen, Fetzen und organische Strukturen wachsen ineinander, bis kaum noch klar ist, wo ein einzelnes Wesen beginnt oder endet. Der Blick findet ständig neue Details und verliert sie gleich wieder im Gewirr.

Gerade dadurch wirkt das Cover weniger wie eine klassische Höllendarstellung und mehr wie eine Maschine aus Fleisch. Die zentrale Figur trägt etwas Vollstreckendes in sich. Sie sitzt nicht einfach in dieser Welt, sie scheint Teil ihres Mechanismus zu sein. Das passt hervorragend zum Album, weil BOCC den Horror diesmal nicht primär als übernatürliche Bedrohung begreifen. Das eigentliche Grauen entsteht aus Systemen, Arbeit, Gefängnis, sozialem Druck und zerstörten Biografien.

Dantes Hölle liefert also die Bildsprache. Die Gegenwart sorgt für den Inhalt. Das gelbgrüne BOCC-Logo setzt oben links den einzigen deutlich fremden Farbakzent, während der Albumtitel unten fast technisch wirkt. Dadurch bekommt das ganze Motiv etwas zwischen mittelalterlicher Höllenvision und industriellem Warnschild. Sehr passend für ein Album, auf dem Menschen im übertragenen und manchmal erschreckend wörtlichen Sinn zermahlen werden.

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🪦 Besondere Momente

Tausche Folklore gegen Höllenfeuer

Frühere BOCC-Texte waren stärker in katalanischer Geschichte, Mythen und makabren lokalen Erzählungen verwurzelt. Auf Demolarium verschiebt sich der Fokus in die Gegenwart. Suizid, Gefängnis, Klassenkampf und Arbeitergeschichten bilden nun das Zentrum. Die Band bezeichnet das Album selbst als ihr politischstes und persönlichstes Werk. Genau das gibt der Platte ihre eigene Schärfe. Der Horror braucht keinen historischen Abstand mehr.

Zwei Stimmen verändern die Angriffswinkel

Andreu übernimmt inzwischen neben dem Bass auch Gesang, wodurch BOCC erstmals dauerhaft mit zwei Stimmen arbeiten. Das erweitert die Palette deutlich. Tiefe Growls und aggressivere Schreie können gegeneinander gesetzt werden und geben gerade den langsameren Songs zusätzliche Bewegung.

Fast live aufgenommen

Der größte Teil von Demolarium wurde live als Trio eingespielt. Diese Entscheidung hört man. Das Schlagzeug reagiert auf Gitarren und Bass, Tempi dürfen minimal atmen, und die Platte besitzt eine körperliche Unmittelbarkeit, die perfekt zu diesem Stil passt. Hier klingt nichts wie ein statisch perfekt ausgerichteter Betonblock. Eher wie einer, der gerade herunterfällt.

Katalanisch bleibt hier obligatorisch

BOCC schreiben und singen vollständig auf Katalanisch. Das ist kein folkloristischer Effekt, sondern Teil der Identität der Band. Gerade weil Demolarium politische und soziale Themen behandelt, bekommt die Sprache zusätzliches Gewicht: Die Geschichten bleiben eng an ihrem kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld verankert.

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📜 Hintergrund: Aus den Abwasserkanälen Barcelonas

BOCC wurden 2019 in Katalonien gegründet und beschreiben ihre Musik selbst ziemlich treffend als Death Doom aus den Abwasserkanälen Barcelonas. Seit den ersten Demos und EPs entwickelte sich die Band kontinuierlich in Richtung eines schweren, langsamen Death-Metal-Sounds, der zugleich stark von Punk, Hardcore und D-Beat geprägt ist.

Nach mehreren EPs, Splits und dem ersten Album folgt nun Demolarium als zweiter Langspieler. Die aktuelle Besetzung besteht aus Emilio Casal an Gitarre und Gesang, Andreu Cano an Bass und Gesang sowie Sergio Linares am Schlagzeug. Das Album wurde im Dezember 2025 im Heartwork Recording Studio in El Prat de Llobregat aufgenommen, gemischt und gemastert.

Night Terrors Records veröffentlicht Demolarium am 11. September 2026 auf schwarzem und goldfarbenem Vinyl. Die goldene Ausgabe ist auf 100 Exemplare limitiert; zusätzlich gibt es ein 16-seitiges BOCC-Fanzine in Englisch und Katalanisch. Kassetten erscheinen über Noxious Ruin, CDs über Hecatombe Records.

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🪨 Wenn der Beton endlich aufhört zu fallen

Demolarium ist keine besonders komplizierte Platte. Und das meinen wir nicht negativ. BOCC wissen sehr genau, was ihre Musik braucht: schwere Riffs, massiven Bass, ein Schlagzeug, das körperlich arbeitet, zwei Stimmen und genügend Zeit, damit die einzelnen Motive Druck entwickeln können. Die Band versucht nicht, aus Death Doom plötzlich ein technisches Abenteuer zu machen.

Dafür bekommt man etwas anderes: Konsequenz. Die besten Stücke leben davon, dass BOCC ihre Ideen lange genug stehen lassen. Estigma und 4227 gewinnen gerade durch ihre Beharrlichkeit, während Escorxador, Calvari (Dels Condemnats) und Ànima D’Acer dafür sorgen, dass die Platte nicht vollständig im Zeitlupenmodus versinkt.

Ganz ohne Schwächen funktioniert das alles jedoch nicht. Manche Riffs ähneln sich in ihrer Grundbewegung, und wer stark auf melodische Entwicklung oder ständig neue Strukturen achtet, wird bei gut 42 Minuten irgendwann merken, dass BOCC bewusst mit einem begrenzten Vokabular arbeiten. Gerade deshalb sind die schnelleren Crust- und Punkmomente wichtig. Sie öffnen die Platte genau dann, wenn ihre Schwere droht, zur Gewohnheit zu werden.

Der entscheidende Unterschied liegt aber im Inhalt. Demolarium klingt nicht einfach schwer, weil Death Doom schwer klingen soll. Die Musik bekommt durch ihre Themen eine zusätzliche Ebene. Ein Arbeiter verschwindet in flüssigem Stahl. Eine junge Frau sieht keinen Ausweg mehr. Gefängnis, Unterdrückung und Klassenrealität stehen hinter den Riffs. Dadurch wirkt die Platte weniger wie eine Höllenfantasie, sondern eher wie eine finstere Bestandsaufnahme. Das Monster auf dem Cover ist deshalb vielleicht gar nicht das Wichtigste. Interessanter ist die Frage, wer es gefüttert hat.

BOCC geben darauf keine tröstlichen Antworten. Sie bauen einfach sechs Songs darum und lassen das verfluchte Ding weiterfressen.

Albumcover von HKSPK – Heimkehr: Eine mumienhaft bandagierte Gestalt sitzt an einem kleinen Tisch und schreibt mit einer schwarzen Feder auf lange Papierstreifen. Das Bild ist in warmen, dunklen Brauntönen gehalten. Oben links steht das tropfende HKSPK-Logo, unten rechts der Titel Heimkehr in altertümlicher Schrift.

Künstler:

BOCC

Albumtitel:

Demolarium

Erscheinungsdatum:

11. September 2026

Genre:

Death Doom / Funeral Doom / Sludge / Crust Punk

Label:

Night Terrors Records

Spielzeit:

ca. 43 Minuten

🎼 Trackliste:

Demolarium
Estigma
Escorxador
4227
Calvari (Dels Condemnats)
Ànima D’Acer

👥 Besetzung:

Emilio Casal – Gitarre / Gesang
Andreu Cano – Bass / Gesang
Sergio Linares – Schlagzeug

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