Paris ist nur noch ein Grabmal: Armatus schickt uns im Januar durch die Dämonenapokalypse

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Paris hat ein ziemlich ernstes Dämonenproblem

📰 Was ist los?
Armatus erscheint am 7. Januar 2027 für PS5, Xbox Series, Switch 2 und PC und startet gleichzeitig im Game Pass. Counterplay Games schickt einen wiederkehrenden übernatürlichen Krieger mit Schusswaffen, Sense und himmlischen Kräften durch die dämonisch verwüsteten Überreste von Paris.

🐛 Was denken wir?
Der Roguelite-Unterbau ist vertraut, aber die Inszenierung besitzt einen guten Haken. Ein reales Paris, das mit jedem Abschnitt weiter zur Hölle zerfällt, und die Suche nach einem verschollenen Tor zum Himmel geben der ganzen Schießerei zumindest eine eigene Dark-Fantasy-Identität.

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⚰️ Paris ist nur noch ein Grabmal: Armatus schickt uns im Januar durch die Dämonenapokalypse

Paris ist gefallen. Nicht an schlechte Verkehrsplanung, Touristenmassen oder eine besonders aggressive Taubenpopulation, sondern an eine ausgewachsene Dämoneninvasion. Die letzten Menschen verstecken sich hinter heiligen Schutzzeichen, die Wirklichkeit selbst beginnt auseinanderzubrechen und irgendwo zwischen den Ruinen soll noch ein Tor zum Himmel existieren.

Ein gepanzerter Krieger mit rotem Umhang und futuristischer Schusswaffe steht in den Ruinen einer gotischen Kirche zwischen zerbrochenen Bänken, steinernen Statuen und kaltem bläulichem Licht.
Zwischen Sakralruine und Dämonenkrieg: Armatus schickt seinen übernatürlichen Krieger im Januar durch ein zerstörtes Paris auf der Suche nach dem Sunless Gate. © Counterplay Games / Fictions

Am 7. Januar 2027 dürfen wir nachsehen, ob das stimmt. Fictions und Godfall-Entwickler Counterplay Games haben den Veröffentlichungstermin für Armatus festgelegt. Der Third-Person-Roguelite-Shooter erscheint gleichzeitig für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC und landet direkt zum Start im Game Pass.

Damit wird aus dem bisherigen Winterfenster erstmals ein konkreter Termin. Gleichzeitig ist nun auch die Switch-2-Version offiziell Teil des Starts.

😈 Die Menschheit hat eigentlich schon verloren

Armatus beginnt nicht mit der Frage, ob sich die Apokalypse noch verhindern lässt. Diese Sitzung wurde offenbar ohne uns abgehalten und verlief schlecht.

Dämonen haben die einst belebten Straßen übernommen, Paris zerfällt zunehmend zu einer höllischen Landschaft und die letzten Überlebenden glauben, möglicherweise die einzigen verbliebenen Menschen zu sein. Sie haben sich hinter heiligen Schutzbarrieren verschanzt und setzen ihre Hoffnung auf einen Krieger, der ihnen einen Weg aus dem Inferno schlagen soll. Das sind wir.

🔥 Paris ist gefallen – jetzt beginnt der nächste Run

Der neue Release-Date-Trailer zu Armatus zeigt den übernatürlichen Krieger zwischen den Ruinen von Paris, grotesken Dämonenhorden und immer mächtigeren himmlischen Fähigkeiten. Am 7. Januar 2027 beginnt die Suche nach dem Sunless Gate.

Der Spieler übernimmt einen übernatürlichen Kämpfer, der mit einem alten Orden verbunden ist und praktisch als wiederkehrende Kampfmaschine gegen die Dämonen eingesetzt wird. Das Ziel liegt irgendwo in den verwüsteten Bezirken der Stadt: das Sunless Gate, ein verloren geglaubtes Tor zum Himmel. Ob der Himmel am anderen Ende tatsächlich noch geöffnet hat, verrät Counterplay vorsichtshalber nicht.

🪓 Schrotflinte, Sense und heiliges Feuer

Im Kampf verbindet Armatus moderne Schusswaffen mit einer Sense für den Nahkampf und sogenannten celestial abilities. Eine Runde beginnt bereits mit einer vergleichsweise mächtigen Figur. Das Spiel verfolgt ausdrücklich nicht den Ansatz, den Spieler zunächst zehn Minuten mit einem rostigen Taschenmesser gegen Höllenkreaturen antreten zu lassen. Stattdessen soll die Eskalation bei „stark“ beginnen und später in ausgesprochen übertriebene Builds münden.

Zur Auswahl stehen unterschiedliche Feuerwaffen wie Maschinenpistolen und Schrotflinten. Darüber legt das Spiel übernatürliche Kräfte: heiliges Feuer gehört ebenso dazu wie die Fähigkeit, die Zeit zu verlangsamen.

Während eines Runs entwickelt sich daraus eine Kombination aus Waffe, passiven Verbesserungen und himmlischen Kräften. Ziel ist weniger, jedes Mal dieselbe optimale Ausrüstung abzuarbeiten, sondern unterschiedliche Kombinationen so lange zu stapeln, bis aus dem maskierten Krieger etwas entsteht, bei dem selbst die Dämonen über einen vorzeitigen Rückzug nachdenken sollten.

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🔁 Sterben ist ausdrücklich Teil des Reiseplans

Dass der Protagonist derart mächtig auftreten darf, besitzt einen einfachen Grund: Armatus ist ein Roguelite. Der Tod beendet einen Versuch, aber nicht die Geschichte. Der Krieger kehrt zurück und beginnt seinen nächsten Vorstoß durch die Ruinen. Wissen über Gegner, Räume, Waffen und funktionierende Kombinationen wird damit ebenso wichtig wie reine Reaktionsgeschwindigkeit.

Counterplay bezeichnet den Weg durch die Stadt als Scoured Path. Gegner, Beute und Teile der Umgebung verändern sich zwischen den Durchgängen, während die Gebiete mit zunehmender Tiefe immer stärker von ihrer ehemaligen Pariser Gestalt in groteske Höllenlandschaften übergehen.

Das grundlegende Versprechen ist entsprechend einfach: kämpfen, sterben, wiederkehren und beim nächsten Mal etwas weiter kommen. Paris hat schließlich mehrere Arrondissements. Irgendwer musste auf die Idee kommen, daraus Roguelite-Progression zu machen.

🏙️ Aus Paris wird Stück für Stück die Hölle

Gerade der Schauplatz macht Armatus interessanter als viele Genreverwandte. Counterplay beginnt mit einer erkennbaren realen Metropole und lässt sie während des Vorstoßes zunehmend von der dämonischen Wirklichkeit verschlingen.

Die zerstörte Stadt dient damit nicht bloß als dekorative Kulisse für Gegnerwellen. Je tiefer der Spieler vordringt, desto weniger scheint von der normalen Welt übrig zu bleiben. Straßen, Plätze und Architektur gehen zunehmend in Bereiche über, in denen die Regeln der Hölle offenbar wichtiger geworden sind als der französische Bebauungsplan.

Das passt zum zentralen Ziel des Spiels. Der Sunless Gate liegt nicht einfach am Ende eines besonders langen Boulevards. Die Suche führt durch einen Ort, an dem die Grenze zwischen Erde und etwas erheblich Schlechterem bereits weitgehend verschwunden ist.

Der neue Termintrailer zeigt genau diese Entwicklung deutlich: zunächst Ruinen einer bekannten Großstadt, dann Kreaturen, Feuer, übernatürliche Energie und Räume, bei denen selbst Google Maps vermutlich nur noch resigniert „Route kann nicht berechnet werden“ anzeigen würde.

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🎮 Counterplay versucht nach Godfall etwas deutlich anderes

Hinter Armatus steckt Counterplay Games, das Studio von Godfall. Der Wechsel fällt ziemlich deutlich aus. Godfall setzte auf einen persistenten Looter-Slasher mit schwerem Fokus auf Nahkampf und Ausrüstung. Armatus wird dagegen als reines Einzelspieler-Roguelite aufgebaut, verbindet Gunplay mit Nahkampf und konzentriert seine Entwicklung auf einzelne Runs.

Die Gemeinsamkeit sitzt eher im Kampftempo. Auch Armatus soll aggressiv und unmittelbar funktionieren. Dodge-Bewegungen, Finisher, Schusswaffen, Sense und übernatürliche Kräfte sollen ineinandergreifen, statt getrennte Systeme zu bilden.

Gerade für Counterplay könnte das spannend werden. Das Studio muss diesmal keine endlose Lootspirale aufrechterhalten, sondern ein Kampfsystem bauen, das auch nach dem zwanzigsten Tod noch Lust auf einen weiteren Durchgang erzeugt.

🎲 Game Pass senkt die Schwelle zum Höllentrip

Der Termin bringt außerdem eine ziemlich relevante Vertriebsentscheidung mit. Armatus erscheint am ersten Tag im Game Pass. Damit wird das Spiel zum Start auf Xbox Series, Xbox auf PC und über die entsprechende Cloud-Unterstützung innerhalb des Abos verfügbar sein. Für ein neues Roguelite ohne etablierte Marke kann das erheblich helfen: Gerade Spiele, deren Reiz sich erst nach einigen Runs erschließt, profitieren davon, wenn der erste Versuch keinen separaten Kauf verlangt.

Zusätzlich kommt die jetzt bestätigte Switch-2-Version gleichzeitig mit den anderen Plattformen. Damit startet Armatus tatsächlich auf sämtlichen derzeit angekündigten Systemen am selben Tag.

Steam bietet übrigens keinen Anlass für verfrühte Erfolgsmeldungen. Dort steht weiterhin völlig korrekt, dass das Spiel noch nicht veröffentlicht ist und erst am 7. Januar freigeschaltet werden soll. Nach einigen unserer jüngsten Release-Tage ist diese scheinbar banale Feststellung inzwischen fast schon beruhigend.

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🌑 Im Januar suchen wir den Himmel unter Paris

Bis zur Veröffentlichung bleiben noch gut vier Monate. Counterplay kündigt für diese Zeit weitere Informationen an, während das grundlegende Bild inzwischen ziemlich klar ist: ein wiederkehrender übernatürlicher Krieger, ein zerstörtes Paris, immer groteskere Dämonen und eine Suche nach einem Tor, das vielleicht der letzte Weg der Menschheit aus ihrer eigenen Apokalypse ist.

Das Rad erfindet Armatus damit nicht neu. Roguelite-Struktur, Third-Person-Shooter und übernatürliche Builds sind längst bekannte Zutaten. Aber Paris als schrittweise zerfallende Höllenlandschaft, kombiniert mit Sense, Schusswaffen und himmlischen Kräften, besitzt einen erfreulich eigenen Geschmack.

Am 7. Januar beginnt die Suche nach dem Tor zum Himmel. Wenn man dafür erst durch Paris muss, hätten die letzten Überlebenden vielleicht doch früher buchen sollen.

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