Alkahest lässt Fantasy wieder nach Dreck und Fallen riechen

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Goblins, Kisten und schlechte Entscheidungen

📰 Was ist los?
Alkahest ist ein First-Person-Action-RPG von Push On und HypeTrain Digital. Das Spiel setzt auf düstere Low Fantasy, Nahkampf, interaktive Umgebungen, Alchemie, Fallen, improvisierte Waffen und Kämpfe gegen Goblins in Höhlen, Ruinen und mittelalterlichen Schauplätzen.

🐛 Was denken wir?
Das ist deutlich reizvoller als die nächste Hochglanz-Fantasy mit Dauerfeuer aus der Zauberhand. Alkahest verkauft seine Welt über Gewicht, Dreck und Umgebungschaos. Noch ist Vorsicht angesagt, aber die Richtung stimmt: Fantasy darf ruhig wieder so wirken, als müsse nach dem Kampf jemand den Boden schrubben.

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⚔️ Alkahest lässt Fantasy wieder nach Dreck und Fallen riechen

Nicht jedes Fantasy-RPG muss aussehen, als hätte ein Zauberakademie-Praktikant den Partikelregler aus Versehen auf Anschlag gedreht. Alkahest geht einen anderen Weg: weniger Feuerwerk, mehr Ellbogen. Weniger „Auserwählter hebt leuchtend die Hand“, mehr „Goblins werden gegen Stacheln getreten, während irgendwo eine Kiste sehr überzeugend zur Waffe wird“.

Ein First-Person-Fantasy-Kämpfer stößt einen Goblin in eine Stachelfalle, während Alchemieflaschen, Kisten und mittelalterliche Maschinen die Szene prägen.

Das First-Person-Action-RPG von Push On setzt auf dreckige Nahkämpfe, Alchemie und eine Welt, in der Magie offenbar nicht jede Tür mit Glitzer öffnet. Gut so. Fantasy darf ruhig wieder körperlich werden.

🎬 Gameplay-Reveal-Trailer

Der Trailer zu Alkahest zeigt Fantasy-Nahkampf ohne Zauberzirkus: Goblins, Fallen, Alchemie, Kisten, Stacheln und die beruhigende Erkenntnis, dass eine gut platzierte Umgebung manchmal stärker ist als jedes Schwert.

🪓 Wenn die Umgebung endlich mitprügelt

Der eigentliche Haken an Alkahest ist nicht die nächste Vergleichsschublade, sondern das Kampfsystem. Der Trailer zeigt eine Fantasy-Welt, in der Räume nicht nur Kulisse sind, sondern Werkzeuge. Fallen, Stacheln, Maschinen, Kisten, brennbare Flüssigkeiten und improvisierte Gegenstände werden Teil der Kämpfe. Wer hier nur stumpf auf Gegner einschlägt, hat vermutlich die Hälfte des Spaßes nicht verstanden.

Das erinnert angenehm an eine ältere Sorte Action-Fantasy, in der ein Kampf nicht nur aus Schadenswerten bestand, sondern aus der Frage: Was kann ich diesem armen Kerl antun, wenn ich ihn genau zwei Meter weiter nach links befördere? Alkahest scheint diese Frage sehr ernst zu nehmen. Vielleicht sogar ernster als die Gesundheit seiner Goblins.

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⚗️ Alchemie statt Zauberzirkus

Besonders sympathisch ist der Verzicht auf die große Zaubershow. Alkahest setzt auf Alchemie, Tränke, Öle und physische Interaktion. Waffen können vorbereitet, Gegner manipuliert, Situationen dreckig gelöst werden. Das klingt weniger nach Magierrobe mit Doktortitel und mehr nach jemandem, der vor dem Kampf kurz überlegt, ob ein ätzender Trank auf der Klinge nicht überzeugender ist als ein weiterer Motivationsspruch.

Genau das kann dem Spiel Profil geben. Low Fantasy funktioniert am besten, wenn sie Gewicht hat. Wenn Holz splittert, Metall knirscht, Körper fallen und die Welt nicht so tut, als sei jeder zweite Straßenräuber nebenbei Elementarbeschwörer. Alkahest scheint verstanden zu haben, dass eine gute Schaufel im richtigen Moment mehr Fantasy erzeugen kann als ein sehr großer violetter Lichtball.

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🧯 Unser Fazit: Schön dreckig, aber erst mal vorsichtig freuen

Natürlich sollte man bei Alkahest nicht sofort den großen Kelch der Vorschusslorbeeren über dem Alchemietisch auskippen. Trailer können viel versprechen, besonders wenn sie mit schnellen Schnitten, hübschen Umgebungs-Kills und genau der richtigen Menge Goblin-Panik arbeiten. Entscheidend wird, ob sich das Ganze wirklich so frei, physisch und reaktiv spielt, wie es aussieht.

Aber der Ansatz gefällt uns klar. Alkahest wirkt wie ein Fantasy-RPG für alle, die beim Wort Action nicht zuerst an leuchtende Schadenszahlen denken, sondern an einen Raum voller Probleme, Werkzeuge und falscher Entscheidungen. Wenn Push On diese dreckige Improvisationslust tatsächlich ins fertige Spiel rettet, könnte hier ein ziemlich guter Kandidat für alle entstehen, die ihr Fantasy-Abenteuer lieber mit Stiefeltritt, Alchemie und kaputter Einrichtung lösen.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.
Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.

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