Age of Wonders 4: Secrets of the Archmages packt den Magierkoffer aus

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn der Zaubererkönig Nachlassverwaltung betreibt

📰 Was ist los?
Secrets of the Archmages erscheint am 16. Juni 2026 und erweitert Age of Wonders 4 um drei neue Story-Reiche, sechs neue magische Bücher, die Owlfolk / Owlkin als neue spielbare Körperform, geheime Zauber, neue Weltkarteninhalte und Taschendimensionen. Gamesplanet nennt außerdem ausdrücklich Merlins Lehrling, Feenreiche und neue Zauberbücher als zentrale Inhalte.

🐛 Was denken wir?
Das ist ziemlich genau der Stoff, für den Age of Wonders 4 gebaut wurde: ein bisschen Strategie, ein bisschen Weltenbau, ein bisschen arkaner Größenwahn. Wenn ein Spiel erlaubt, ein Eulenvolk durch Taschendimensionen zu schicken, während Zauberbücher gefährlich schnurren, sollte man zumindest kurz aufhorchen.

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🦉 Age of Wonders 4: Secrets of the Archmages packt den Magierkoffer aus

Eulenvolk, Zauberbücher und Taschendimensionen: Der neue DLC erscheint am 16. Juni

Age of Wonders 4 bekommt Nachschub für alle, denen normale Magie zu ordentlich sortiert ist. Secrets of the Archmages erscheint am 16. Juni 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S und bringt neue Story-Reiche, neue Zauberbücher, ein Eulenvolk und verborgene Taschendimensionen ins Fantasy-Strategiespiel. Paradox Interactive führt den DLC offiziell als Erweiterung mit „Shrouded Isles“, geheimen Zaubern und neuen Landmarken.

Kurz gesagt: Age of Wonders 4 öffnet die verbotene Abteilung der Magierbibliothek. Und natürlich steht dort nicht „Bitte leise sein“, sondern vermutlich „Realität nur unter Aufsicht verbiegen“.

Eulenartige Magier stehen in einem arkanen Observatorium zwischen schwebenden Zauberbüchern, Sternkarten und kleinen Taschendimensionen über einer Fantasy-Strategiekarte.

🧙 Drei Story-Reiche für Zauberer mit Altlasten

Die Erweiterung dreht sich um die legendären Wizard Kings of Athla und deren verborgene arkane Hinterlassenschaften. Drei neue Story-Reiche führen durch magische Szenarien, in denen alte Zaubererkönige offenbar nicht einfach nur Macht gesammelt, sondern auch genug Probleme zurückgelassen haben, um ganze Kampagnen daraus zu bauen.

Genannt werden unter anderem Everfort, wo Spieler als Merlins Lehrling Geheimnisse aufdecken, eine brutale höllische Welt namens Azh’Ruun Pit und ein Feenreich, in dem eine Rettungsmission wartet. Das ist genau diese Sorte Fantasy-Strategie, bei der man nicht nur Einheiten verschiebt, sondern eine ganze Welt schrittweise in etwas Merkwürdiges verwandelt.

🦉 Eulenvolk und sechs Bücher voller schlechter Ideen

Der neue Owlfolk / Owlkin-Körper ist der sichtbarste Blickfang. Age of Wonders lebt ohnehin davon, eigene Völker und Reiche zu formen, und ein Eulenvolk bringt sofort einen schönen Rollenspielwinkel: weise Bibliotheksmonarchen, nächtliche Magierimperien oder gefiederte Tyrannen mit sehr gutem Blick für Schwachstellen.

Banner für Fantasy Literatur. Zauberer verprügelt Ork mit Folianten.

Dazu kommen sechs neue Tomes, also Zauberbücher, die neue strategische Wege öffnen. Turn Based Lovers nennt unter anderem das Tome of Gluttony, das Tome of the Forest Spirit und das Tome of the Cosmos. Außerdem bringt der DLC geheime Zauber, neue Landmarken, neue Einheiten, neue Musik und neue Pantheon-Inhalte.

Das klingt nach genau dem richtigen Maß an Größenwahn. Nicht „Hier ist ein neuer Feuerball“, sondern: „Hier ist ein Buch, mit dem dein Reich langsam zu einer kosmischen Fehlentscheidung wird.“

🌀 Taschendimensionen als Weltkarten-Fundstücke

Besonders hübsch sind die neuen Pocket Dimensions beziehungsweise Shrouded Isles. Dabei handelt es sich um verborgene Taschendimensionen, die alte Magier geschaffen haben, um ihre gefährlichsten Geheimnisse zu bewahren. Dort können Spieler verbotene Zauber, neue Landmarken, Gefahren und weitere Weltkartenereignisse entdecken.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

Das ist ein starker Zusatz, weil Age of Wonders 4 am besten funktioniert, wenn die Karte selbst Geschichten erzählt. Nicht nur Rohstoffe, Städte und Armeen, sondern seltsame Orte, die eine Kampagne plötzlich in eine andere Richtung kippen.

🪓 Mehr Magie, mehr Wahnsinn, mehr Eulen

Secrets of the Archmages wirkt wie eine sehr runde Erweiterung für ein Spiel, das ohnehin von magischer Eskalation lebt. Mehr Story-Reiche, mehr Bücher, mehr Weltkarten-Geheimnisse und ein Eulenvolk: Das ist kein nüchterner Balance-Patch, sondern ein ziemlich voller Magierkoffer.

Ob die neuen Tomes wirklich spannende Strategien eröffnen oder am Ende nur neue Effektlisten liefern, muss der Release zeigen. Aber der Ansatz passt. Age of Wonders 4 ist schließlich dann am besten, wenn aus einem halbwegs normalen Reich nach zwanzig Runden eine arkan verseuchte Sonderzone mit eigener Moraltheorie geworden ist. Am 16. Juni darf also wieder regiert, geforscht und sehr wahrscheinlich leichtsinnig mit verbotener Magie gespielt werden.

Fantasy-Satire-Banner: Ein Moosling mit glühenden Augen liest wütend in einem grünen Blattbuch. Darüber der Schriftzug ‚Nichts als die Wahrheit‘, unten der Titel ‚Der Arkane Moosverhetzer‘ und ein Button mit ‚Jetzt lesen!‘
Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

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