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Polygone mit Kellergeruch
📰 Was ist los?
ENTROPY hat einen neuen Trailer bekommen und startet am 18. August 2026 in den Early Access auf Steam. Das Spiel ist ein rundenbasiertes Dark-Fantasy-RPG im Low-Poly-PSX-Stil. Eine Demo ist bereits verfügbar.
🐛 Was denken wir?
Das ist kein Blockbuster, aber ein hübsch dreckiger Indie-Treffer. ENTROPY wirkt wie ein kleines Genre-Biest für alle, die Fantasy nicht immer in Hochglanz brauchen. Wenn das Spiel seinen Weltverfall spielerisch so kantig hinbekommt wie visuell, könnte das ein feiner Nischentipp werden.
🕯️ ENTROPY: Wenn Dark Fantasy aussieht wie ein verfluchtes PS1-Fundstück aus deinem Keller
Manche Spiele wollen glänzen. ENTROPY will offenbar lieber in einer modrigen Truhe liegen, zwischen alten Speicherkarten, vergilbten Handbüchern und einer Erinnerung daran, dass Fantasy früher manchmal aussah, als hätte der Bildschirm selbst Angst vor dem nächsten Raum.

Das neue Rollenspiel von Lovely Hellplace setzt auf bewusst kantige Low-Poly-Optik, rundenbasierte Kämpfe und eine postapokalyptische Dark-Fantasy-Welt, in der die Menschheit nicht durch einen großen Knall untergegangen ist, sondern durch langsames Verwelken. Kein sauberer Weltuntergang mit dramatischem Kalenderdatum. Eher ein Zeitalter, das vergessen hat, warum es überhaupt noch weiterlaufen sollte.
Am 18. August 2026 startet ENTROPY in den Early Access auf Steam. Eine Demo ist bereits verfügbar. Wer also wissen möchte, wie sich eine Söldnerreise durch mittelalterlichen Weltverfall, dämonische Invasion und taktische Verstümmelung in PSX-Ästhetik anfühlt, darf schon jetzt vorsichtig an der morschen Tür kratzen.
🎬 Offizieller Early-Access-Trailer
Der Trailer zu ENTROPY zeigt ein Low-Poly-Dark-Fantasy-RPG voller verdorrter Lande, Söldnertrupps, rundenbasierter Kämpfe und dämonischer Störungen im mittelalterlichen Restbetrieb. Es sieht nicht alt aus. Es sieht verflucht aus.
🦴 Wenn Retro nicht niedlich sein will
Der Reiz von ENTROPY liegt nicht darin, dass es nach früher aussieht. Das Spiel nutzt seine PSX-Optik nicht als Nostalgie-Kuscheldecke, sondern als Schmutzfilter für eine Welt, die ohnehin schon aufgegeben hat.
Die Landschaften wirken trocken, krank und leer. Die Figuren sehen aus, als hätten sie längst akzeptiert, dass Heldentum hier nur ein anderer Name für bezahltes Weiteratmen ist. Dazu kommen taktische Kämpfe, Söldnerverwaltung und eine Welt, in der jeder Schritt nach schlechtem Vertrag riecht.
🩸 Kleiner Kellerfund, hübsche Finsternis
Nach Bracer passt ENTROPY wunderbar in einen kleinen Dark-Fantasy-Indie-Schwerpunkt. Dort der okkulte Bullet-Hell-Krawall, hier der taktische PSX-Verfall. Zwei Spiele, zwei Formen von Abgrundpflege.
ENTROPY muss gar nicht größer wirken, als es ist. Gerade diese störrische, hässlich-schöne Eigenheit macht den Reiz aus. Manchmal reicht ein grobes Polygon, ein vergifteter Horizont und ein Söldnertrupp, der vermutlich schon vor dem ersten Kampf bereut, überhaupt losgelaufen zu sein.





