Ghost Bastard: Berliner Geisterfreundschaft statt Hollywood-CGI-Spuk

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Deutscher Geister-Spaß mit Berliner Schnauze

📰 Was ist los?
Ghost Bastard ist eine deutsch-schweizerische Fantasy-Tragikomödie von Erkan Acar (Ronny & Klaid) und startet am 9. April 2026 in ausgewählten Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Produziert wird u. a. von Hadlaub Pictures, die Weltpremiere lief im September 2025 beim Filmfest Oldenburg. Die Hauptrollen: Philippe Reinhardt als gestrandeter Geist Mike, Aliyah Acar als Schülerin Elli, dazu u. a. Franziska Machens und Tito Uysal. Am Drehbuch saßen neben Acar auch Michael David Pate (Heilstätten, Make Me Feel) und Laura Sommer.

🐛 Was denken wir?
Das Setting schreit weniger nach „deutscher Klamauk“ und mehr nach low-budget Ghostbusters mit Herz: ein mies gelaunter Kino-Geist, eine genervte Teenagerin und Berlin als Zwischenwelt: das klingt nach einer dieser Indie-Ideen, die schnell peinlich werden können, aber im besten Fall genau die Lücke zwischen Genre und Arthouse treffen.

👻 Ghost Bastard: Berliner Geisterfreundschaft statt Hollywood-CGI-Spuk

Wenn schon Geisterkomödie, dann bitte mit Berliner Schnauze und kein weiteres CGI-Slime-Massaker aus L.A. Ghost Bastard kommt im April regulär ins Kino und sieht nach genau der Sorte kleiner Fantasy-Dramedy aus, die man hierzulande viel öfter haben dürfte.


🎬 Worum geht’s genau?

Mike ist tot – und irgendwie im Wartezimmer zwischen Diesseits und Jenseits stecken geblieben. Als Geist vertreibt er sich die Zeit damit, im Kino rumzuhängen, Filme gratis zu schauen und die Leinwand anzubrüllen. Niemand bemerkt ihn.

Bis auf Elli.

Die Schülerin kann ihn plötzlich sehen und ist erwartungsgemäß maximal genervt von dem Typen, der ihr Geister-Kommentare ins Gesicht brüllt. Aus diesem Zusammenstoß wird widerwillig eine Freundschaft, bei der Elli Mike helfen muss, seinen Frieden zu finden, während er sich im Gegenzug in Ellis äußerst lebendigen Probleme einmischt.


🎭 Wer steckt hinter dem Ganzen?

Erkan Acar kommt nicht als Zufallsgast ins Genre: Er war als Schauspieler u. a. in Schneeflöckchen unterwegs und hat mit Ronny & Klaid schon einmal bewiesen, dass deutsche Genre-Filme mit Kanten funktionieren können.

Mit Michael David Pate sitzt jemand im Autorenteam, der von Found-Footage-Horror (Heilstätten) bis Trash-Musical (Kartoffelsalat 3) schon so ziemlich jede Schräglage des Kinos ausprobiert hat. Die Kombination aus Acar, Pate und Sommer verspricht: Hier wird nicht versucht, Hollywood zu kopieren, sondern die Geisternummer bewusst ins DACH-Indie-Kosmos geschoben.

🎬 Trailer

Der exklusive Trailer zu „Ghost Bastard“, präsentiert von KinoCheck.


🧠 Fantasykosmos-Eindruck: Kleiner Film, großes Potential

Ghost Bastard wirkt wie eine dieser Produktionen, bei denen man Jahre später sagt: „Ach, das war doch der mit dem Kino-Geist, den damals kaum jemand gezeigt hat.“

Wenn Acar die Geister-Buddy-Comedy wirklich mit Drama, Familienkram und ein bisschen Meta-Filmliebe balanciert, könnte hier ein seltener Fall eintreten: Eine deutsche Genre-Fantasy, die nicht so tut, als wolle sie amerikanisch sein, sondern einfach ihr eigenes, leicht schräges Ding durchzieht.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.

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