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Fellwechsel ohne Filterzigarette
📰 Was ist los?
Woodwalkers 1 & 2 erhalten das Rauchfrei-Siegel 2026. Die beiden Fantasy-Filme basieren auf Katja Brandis’ Buchreihe um Carag, der sich in einen Puma verwandeln kann. Woodwalkers 3 soll im Januar 2028 folgen.
🐛 Was denken wir?
Die Kombination ist einfach schön schräg: Puma ja, Nikotin nein. Während andere Fantasywelten mit Drachenfeuer, Blutmagie und Weltuntergang werben, darf Woodwalkers nun offiziell beweisen, dass deutsche Gestaltwandler auch ohne Tabaknebel dramatisch genug aussehen.
🐾 Woodwalkers kassiert das Rauchfrei-Siegel: Pumageruch ja, Pausenhof-Kippe nein
Woodwalkers 1 & 2 erhalten das Rauchfrei-Siegel 2026. Die Fantasy-Filme rund um Gestaltwandler Carag kommen ohne rauchende Figuren, Tabak- oder Nikotinprodukte aus. Deutsche Fantasy kann sich also in einen Puma verwandeln, ohne vorher bedeutungsvoll im Nikotinnebel zu stehen.
Carag hat viele Probleme. Er ist ein Gestaltwandler, muss mit seiner Puma-Natur klarkommen, findet sich an einer Schule voller anderer Woodwalker wieder und steckt in einer Fantasy-Welt, in der Tierinstinkt, Freundschaft und Identität ständig umeinander schleichen. Was er offenbar nicht braucht: eine Zigarette auf dem Pausenhof.

Woodwalkers 1 & 2 wurden mit dem Rauchfrei-Siegel 2026 ausgezeichnet, weil in beiden Filmen weder rauchende Figuren noch Tabak- oder Nikotinprodukte gezeigt werden. Das ist einerseits vernünftig, andererseits ein herrlich eigenartiger Moment deutscher Kulturwürdigung: Gestaltwandler-Fantasy bekommt einen Orden dafür, dass niemand zwischen Puma-Verwandlung und Schulhofdrama kurz zur E-Zigarette greift. Fantasy hat schon seltsamere Auszeichnungen gesehen. Allerdings nicht wirklich viele.
🍃 Die gesündeste Verwandlung im deutschen Fantasy-Kino
Natürlich ist die Grundidee der Auszeichnung sinnvoll. Kinder- und Jugendfilme prägen Bilder, Gewohnheiten und Coolness-Codes. Wer ein junges Publikum erreicht, muss nicht nebenbei noch Nikotin als lässiges Requisit durch die Szene tragen.
Bei Woodwalkers wirkt das aber gerade deshalb so charmant, weil die Reihe ohnehin schon mit einer anderen Art Körperthema arbeitet. Carag muss nicht lernen, wie man cool raucht. Er muss lernen, wie man Mensch bleibt, wenn im Inneren ein Puma mitredet. Das ist als Jugendfantasy deutlich ergiebiger als jede bedeutungsschwere Rauchwolke vor einem Spind.
Die Filme handeln von Verwandlung, Zugehörigkeit, Instinkt und Selbstkontrolle. Da passt es ziemlich gut, dass ausgerechnet hier niemand zur Kippe greifen muss, um Rebellion zu markieren. Wer sich in ein Raubtier verwandeln kann, hat beim Thema „auffälliges Verhalten“ ohnehin einen gewissen Vorsprung.
🎒 Carag braucht keine Raucherpause
Der eigentliche Witz liegt im Zusammenprall der Ebenen. Auf der einen Seite steht eine Fantasy-Reihe über Gestaltwandler, Tieridentitäten und magische Schulwirklichkeit. Auf der anderen Seite steht ein Präventionssiegel mit sehr realer Botschaft. Das könnte trocken wirken. Tut es aber nicht.
Gerade weil Woodwalkers eine heimische Fantasy-Marke ist, passt diese kleine Nachricht gut ins Bild: Deutsche Fantasy wächst, bekommt Kinoauswertungen, Fortsetzungen, junge Zielgruppen und nun eben auch Gesundheitslob. Nicht jeder Orden muss von Elben geschmiedet werden. Manchmal kommt er aus der Prävention und hält trotzdem erstaunlich gut auf dem Fell.
🌿 Der dritte Teil schleicht schon durchs Unterholz
Die Reihe ist damit nicht durch. Woodwalkers 3 ist für Januar 2028 vorgesehen und soll die Filmtrilogie weiterführen. Bis dahin bleibt die Sache klar: Carag darf weiter springen, kämpfen, zweifeln, schnurren, knurren und sich in schwierige Entscheidungen verbeißen. Nur rauchen muss dabei niemand.
Das ist vielleicht keine epische Prophezeiung, aber für einen Puma an einer Fantasy-Schule durchaus vernünftige Lebensführung.





