Where Winds Meet 2.0: Der Berg wird zur Maschine
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Der Wuxia-Berg bekommt ein Uhrwerk
📰 Was ist los?
Where Winds Meet 2.0: Hidden Mountain startet am 23. Juli 2026. Die neue Region bietet vier Hauptgebiete, 14 Unterregionen, mehr als zehn Bosse, über 2.000 Meter vertikale Erkundung und eine mechanische Mohisten-Zivilisation zwischen Unterwasserruinen und Himmelstadt.
🐛 Was denken wir?
Wuxia und Steampunk passen erstaunlich gut zusammen, solange die Maschinen nicht bloß als glänzende Kulisse herumstehen. Wenn Rätsel, Fortbewegung, Sekten und Bosse tatsächlich auf derselben mechanischen Idee aufbauen, könnte Hidden Mountain weit mehr werden als die nächste große Kartenfläche.
⚙️ Where Winds Meet 2.0: Der Berg wird zur Maschine
In Where Winds Meet war der Horizont bislang vor allem eine Einladung zum nächsten Schwertkampf. Ab dem 23. Juli 2026 ragen dort zusätzlich Zahnräder, Schienen und ganze mechanische Städte aus den Wolken: Die Erweiterung Hidden Mountain führt das Open-World-Rollenspiel offiziell in seine Version 2.0.
Everstone Studio hat nun deutlich genauer erklärt, wie groß dieser Schritt ausfallen soll. Vier Hauptgebiete, 14 Unterregionen und mehr als zehn neue Bosse verteilen sich über eine Welt mit mehr als 2.000 Metern vertikaler Ausdehnung. Spieler reisen von versunkenen Ruinen und unterirdischen Palästen bis zu Berggipfeln, Wolkenwegen und einer schwebenden Metropole voller Uhrwerkstechnik.

🏔️ 2.000 Meter zwischen Höhle und Himmelstadt
Hidden Mountain soll nicht einfach eine weitere Landschaft an die bestehende Karte schrauben. Die Region ist stark vertikal aufgebaut und verbindet klassische Wuxia-Schauplätze mit einer mechanischen Zivilisation, die ihre Berge offenbar erst dann für ausreichend erschlossen hält, wenn auch noch ein Zug durch sie hindurchfährt.
Zu den neuen Fortbewegungsmitteln gehören ein mechanisches Fluggerät und ein Shuttle-Zug. Unter Wasser warten Ruinen der Mohisten, unter der Erde verzweigte Labyrinthe und weiter oben mehrstöckige Städte, Werkstätten und Uhrwerktürme. Zahnräder, Hebel und bewegliche Konstruktionen dienen dabei nicht nur als Kulisse, sondern werden für Rätsel, geheime Wege und neue Erkundungsmechaniken benötigt.
Die Welt soll außerdem von mehr als 10.000 interaktiven Figuren bevölkert werden. Mechanische Waschmaschinen reinigen Kleidung, Wasserräder versorgen Felder und Werkstätten arbeiten im eigenen Tagesrhythmus. Wuxia trifft damit auf östliche Steampunk-Fantasy – einschließlich der beruhigenden Erkenntnis, dass selbst in einer fliegenden Maschinenstadt offenbar irgendjemand die Wäsche erledigen muss.
🎬 Hidden Mountain – offizieller Trailer
Der neue Trailer zu Where Winds Meet 2.0 führt durch mechanische Städte, unterirdische Ruinen und eine Wuxia-Welt, die ihren Berg offenbar vollständig mit Zahnrädern unterkellert hat.
🛠️ Die Mohisten kämpfen mit Erfindungen
Im Mittelpunkt der neuen Region steht die Sekte Mohist Hill. Ihre Mitglieder verlassen sich nicht ausschließlich auf Schwerter und übernatürliche Kampftechniken, sondern auf Ingenieurskunst, Handwerk und mechanische Konstruktionen. Spieler beginnen dort als Lehrling und steigen durch Forschung, Mentoren und selbst entwickelte Geräte auf.
Ihre Gegenspieler sind die Qiongqi Artificers, die dieselbe Technik weniger für das Gemeinwohl als für möglichst durchschlagende Machtdemonstrationen verwenden. Hidden Mountain verbindet den Konflikt damit nicht bloß mit einem neuen Endgegner, sondern mit zwei Vorstellungen davon, wofür Fortschritt eingesetzt werden sollte: zur Lösung von Problemen oder zur besonders aufwendigen Herstellung neuer Probleme.
Auch im Kampf hält die Mechanik Einzug. Neue Weltbosse bestehen aus komplexen Apparaturen, Puppenformationen und mehrbeinigen Maschinenkreaturen, deren Bewegungen beobachtet und Schwachstellen gezielt angegriffen werden müssen. Hinzu kommen Faustwaffen sowie der neue Kampfstil Bamboocut Kite, der Handschuhe mit dem Seilpfeil verbindet.
🥋 Yuen Woo-ping bringt Bewegung ins Uhrwerk
Für Kampfanimationen und Actiondesign arbeitet das Studio künftig mit Yuen Woo-ping zusammen. Der Martial-Arts-Choreograf prägte unter anderem die Actionsprache von Matrix, Tiger and Dragon und zahlreichen Hongkong-Produktionen.
Seine Aufgabe besteht nicht bloß darin, besonders viele Figuren elegant durch Werkstattfenster treten zu lassen. Gemeinsam mit dem Team soll er traditionelle Kampfkunst überzeugender in Animation, Rhythmus und Bewegungsabläufe des Spiels übertragen.
Parallel überarbeitet Version 2.0 Beleuchtung, Umgebungstexturen und Windphysik. Nebel reagiert auf das Gelände, Pflanzen bewegen sich natürlicher und die mechanische Stadt soll bei Tag und Nacht deutlich lebendiger wirken. Auch Menüs, Ausrüstungsfortschritt und wiederkehrende Arbeitsschritte werden angepasst.
Hidden Mountain vergrößert die Welt damit nicht nur geografisch. Where Winds Meet 2.0 versucht, Wuxia, Maschinenbau und offene Erkundung zu einer neuen Spielphase zu verbinden. Am 23. Juli wird sich zeigen, ob der Berg tatsächlich verborgen war – oder bloß so viele Zahnräder besaß, dass bislang niemand den Eingang gefunden hat.



