Weltrekord-Wels gefangen: Was Angler aus anderen Gewässern jetzt enthüllen, ist kaum zu glauben
🧐 Im Fantasykosmos suchen
Ein deutscher Angler zieht einen 2,92 Meter langen Wels an Land. In den Zwischenreichen sorgt die Nachricht für Heiterkeit. Dort wurden zuletzt ganz andere Dinge aus Seen, Flüssen und Wasserlöchern gezogen. Manche davon hätten besser unten bleiben sollen.

🎣 Ein Rekord, der andernorts kaum für Unruhe sorgt
Der Fang ist natürlich beeindruckend genug. Fast drei Meter Wels, gefangen bei einem Wettbewerb, fotografiert, vermessen und bewundert. Viel mehr kann man von einem Fisch zunächst kaum verlangen.
In Knattermoor wurde der Fall trotzdem mit auffälliger Gelassenheit aufgenommen. Der königliche Angelverband erklärte, man freue sich selbstverständlich über jeden ehrlichen Rekord. Gleichzeitig verwies er darauf, dass in den Gewässern der Zwischenreiche zuletzt wieder deutlich eigenwilligere Dinge an die Oberfläche gelangt seien.
Die zuständige Behörde legte daraufhin ihren aktuellen Wochenbericht vor.
🐉 Der 38 Meter lange Sumpfwels von Knattermoor
Den Anfang macht Borwin Schlammkopp, langjähriges Mitglied des Angelvereins „Nasser Haken“. Er meldete zunächst einen kapitalen Wels, musste seine Angaben nach der Landung jedoch korrigieren. Bei dem Tier handelte es sich um einen 38 Meter langen Flussdrachen, der den Köder versehentlich mit einem Fischerboot verwechselt hatte.
Der Fang wurde nicht anerkannt. Die Jury sah einen Regelverstoß, weil der Drache während des Wiegevorgangs drei Mitglieder der Kommission gefressen hatte. Schlammkopp legte Protest ein und angelt inzwischen nur noch mit schwerem Belagerungsgerät.
🚢 Ein komplettes Handelsschiff mit Besatzung
Ein Zwerg aus Eisenfels zog im Silbersee statt eines Fisches eine vollständige Handelsfregatte aus dem Wasser. An Bord befanden sich 86 Mann Besatzung, mehrere Kisten Muskat, zwei Seehexen und ein äußerst schlecht gelaunter Zollbeamter.
Die Mannschaft behauptete, lediglich vor 174 Jahren leicht vom Kurs abgekommen zu sein. Der Angler erhielt am Ende keinen Pokal, sondern eine Nachzahlungsforderung für unerlaubten gewerblichen Güterumschlag. Der Zollbeamte blieb trotzdem an Bord und verlangt bis heute Liegegebühren.
👑 Der versunkene König von Muränien
Der zwölfjährige Goblin Fips Wurmhaken wollte eigentlich Rotaugen fangen. Stattdessen zog er König Albrecht den Feuchten aus dem Wasser, mitsamt Thron, Krone und einem erstaunlich gut erhaltenen Resthofstaat.
Der Monarch erklärte seine Rückkehr sofort für rechtlich bindend und forderte sämtliche seit seinem Untergang aufgelaufenen Steuereinnahmen zurück. Die Regierung geriet darüber in eine ernste Krise. Fips erhielt Angelverbot und eine Einladung zur nächsten Kabinettssitzung.
🐙 Der Kraken, der den Angler zurückwarf
Auch der Hochseebericht fiel ungewöhnlich aus. Ein Angler aus Nimmermark meldete einen Fang mit gewaltiger Gegenwehr und sprach zunächst von einem Tintenfisch „mit ein wenig Temperament“. Drei Stunden später tauchte ein Krake mit geschätzten 140 Metern Spannweite auf, musterte den Mann ausführlich und maß ihn mit einem Zollstock nach.
Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. Wegen Unterschreitung des Mindestmaßes wurde der Angler zurück ins Wasser geworfen. Der Fischereiverband prüft seitdem, ob manche Menschen in bestimmten Küstenregionen offiziell als Jungfische gesehen werden können.
🏰 Eine vollständig möblierte Burg
Am Dunkelsee kam es zu einem besonders unangenehmen Zwischenfall. Ein pensionierter Ork hakte beim Auswerfen eine unter Wasser liegende Zugbrücke und zog daraufhin eine komplette mittelalterliche Burg aus dem See.
Die Bewohner zeigten sich wenig erfreut. Mehrere Ritter verlangten Schadensersatz wegen plötzlicher Trockenlegung des Wassergrabens, während der Burgherr den Vorfall als „aggressive Form des Umzugs“ bezeichnete. Der Ork beteuert bis heute, er habe einen schweren Karpfen erwartet.
🧙 Ein Zauberer nach 400 Jahren Badepause
Eine Goblinfamilie zog beim Sonntagsangeln einen uralten Magier an Land. Der Mann trug Badehaube, Gummiente und eine vollständig durchweichte Ausgabe der Königlichen Zauberpost.
Er zeigte sich reichlich verstimmt. Nach eigener Aussage habe er sich nur für ein kurzes Bad zurückgezogen und erst am Ufer bemerkt, dass inzwischen vier Jahrhunderte vergangen seien. Die Familie erhielt wenig später eine Rechnung über 400 Jahre Warmwassernutzung.
🐟 Der legendäre Dreimeterwels und die größte Blamage des Jahres
Der wohl peinlichste Vorfall ereignete sich beim amtierenden Meisterangler Knattermoors. Nach 19 Stunden Drill präsentierte er der Öffentlichkeit einen Wels von exakt drei Metern Länge. Die Begeisterung war groß, bis ein Prüfer die Maße nachkontrollierte.
Dabei stellte sich heraus, dass der Fisch in Wahrheit nur 43 Zentimeter lang war und eine 2,57 Meter lange Holzprothese trug. Ermittler gehen davon aus, dass das Tier bereits seit Jahren auf diese Weise in verschiedenen Rekordlisten auftaucht. Der Fisch erhielt lebenslanges Startverbot und gilt seitdem als gewerbsmäßiger Täuscher.
🏆 Die neue Rekordpolitik der Zwischenreiche
Nach den jüngsten Vorfällen kündigte die königliche Fischereibehörde strengere Kontrollen an. Künftig sollen sämtliche Rekordfänge von einer unabhängigen Kommission geprüft werden. Der erste Prüfer wurde bei einem Ortstermin von einem 80 Meter langen Hecht gefressen.
Die Kommission kam nach sorgfältiger Beratung zu dem Schluss, dass der Hecht sich im Rahmen der geltenden Fangmaße bewege. Man verzichtete daher auf Sanktionen und überreichte dem Tier einen Ehrenpokal.
Der deutsche Rekordwels aus Polen wurde in Knattermoor unterdessen noch einmal offiziell gewürdigt. Der Angelverband sprach von einem „soliden Anfang“ und empfahl dem Fänger, beim nächsten Mal etwas Größeres zu versuchen.
Als Köder wurde ihm ein kleineres Schloss nahegelegt.





