Warrior Nun könnte wirklich zurückkehren – Simon Barry will die Kontrolle über die Marke zurück
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Die Nonne kommt vielleicht wirklich wieder
📰 Was ist los?
Simon Barry und seine Produktionsfirma Reality Distortion Field befinden sich laut aktuellen Berichten in abschließenden Verhandlungen über die Rechte an der ursprünglichen Warrior Nun-Comicvorlage und dem dazugehörigen geistigen Eigentum. Sollte der Deal zustande kommen, könnte Barry daraus neue Film- und Fernsehprojekte entwickeln.
🐛 Was denken wir?
Das ist die wichtigste Warrior Nun-Entwicklung seit langer Zeit. Entscheidend ist diesmal weniger ein konkreter Film als die Frage, wer überhaupt die Kontrolle über die Marke besitzt. Wenn Barry die Rechte tatsächlich bekommt, könnte damit endlich wieder ein echtes Projekt entstehen statt weiterer Jahre mit Ankündigungen ohne Bewegung.
Warrior Nun ist seit Jahren eines dieser Franchises, bei denen Hoffnung und Stillstand erstaunlich zuverlässig nebeneinander existieren. Die Netflix-Serie endete nach zwei Staffeln, eine angekündigte Filmtrilogie versandete praktisch vollständig, und Serienschöpfer Simon Barry erklärte selbst noch 2025, dass er keinerlei Kontrolle über die Rechte habe.

Jetzt bewegt sich offenbar tatsächlich etwas. Barry und seine Produktionsfirma Reality Distortion Field befinden sich laut aktuellen Berichten in abschließenden Verhandlungen über die Lizenzierung der ursprünglichen Comicrechte und des damit verbundenen geistigen Eigentums. Sollte der Deal zustande kommen, könnte Barry wieder selbst über die Zukunft von Warrior Nun entscheiden und daraus ein neues Universum aus Film- und Fernsehprojekten aufbauen.
⚔️ Der entscheidende Unterschied: Diesmal geht es um Kontrolle
Die wichtigste Frage bei Warrior Nun war in den vergangenen Jahren längst nicht mehr, ob Fans eine Fortsetzung wollten. Das war offensichtlich. Das eigentliche Problem war, wer die Rechte kontrolliert und wer überhaupt in der Lage ist, ein neues Projekt auf die Beine zu stellen.
Genau an dieser Stelle wäre die neue Entwicklung ein echter Wendepunkt. Barry hatte 2025 noch erklärt, dass die damalige Rechteinhaber-Firma nichts mit der Marke gemacht habe und er selbst keinerlei Einfluss auf deren Zukunft besitze. Die 2023 angekündigte Filmtrilogie war damit für den Serienschöpfer faktisch ein fremdes Projekt.
Wenn Reality Distortion Field nun tatsächlich die zugrunde liegenden Rechte lizenzieren kann, würde sich dieses Verhältnis grundlegend verändern. Barry könnte wieder selbst bestimmen, welche Geschichten erzählt werden, welche Formate entstehen und wie eng neue Produktionen an die Netflix-Serie oder die Comicvorlage anknüpfen.
🎬 Die alte Filmtrilogie hing praktisch fest
Nach der Netflix-Absetzung wurde 2023 zunächst eine Filmtrilogie angekündigt. Damals klang das wie die große Rettung für das Franchise, doch schnell wurde klar, dass Simon Barry selbst daran gar nicht beteiligt war. Auch andere kreative Köpfe der Serie hatten keinen festen Platz in dem Projekt.
Spätestens 2025 wirkte die Trilogie weitgehend festgefahren. Barry erklärte öffentlich, dass die Firma mit den Filmrechten keine Fortschritte gemacht habe und möglicherweise kaum noch handlungsfähig sei.
Damit war die Situation für Fans besonders frustrierend: Die Marke war offiziell noch am Leben, praktisch passierte jedoch nichts. Genau deshalb ist die jetzige Rechtebewegung deutlich spannender als jede weitere vage Aussage über eine mögliche Zukunft.
📚 Zurück zur Comicvorlage
Warrior Nun basiert ursprünglich auf der Comicreihe Warrior Nun Areala von Ben Dunn. Die Netflix-Version nahm sich dabei große Freiheiten und entwickelte aus der Vorlage eine eigene Mythologie rund um Ava Silva, den Orden des Kreuzförmigen Schwertes und den Halo-Träger.
Sollte Barry Zugriff auf die zugrunde liegenden Rechte bekommen, könnte er künftig wesentlich breiter arbeiten. Denkbar wären Projekte, die stärker an die Comics anschließen, ebenso wie Geschichten, die näher an der Netflix-Serie bleiben. Genau dieses Potenzial meint Barry offenbar, wenn von einem größeren Film- und Serienuniversum die Rede ist. Damit würde aus einer einzelnen geretteten Serie möglicherweise ein deutlich breiter angelegtes Franchise.
🕯️ Netflix bleibt dabei außen vor
Die ursprüngliche Netflix-Serie ist abgeschlossen und besteht weiterhin aus zwei Staffeln mit insgesamt 18 Episoden. Die neue Entwicklung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Netflix eine dritte Staffel bestellt oder dass die alte Produktion einfach weiterläuft.
Viel wahrscheinlicher wäre derzeit ein neuer Produktionsansatz außerhalb von Netflix. Genau darin liegt auch der strategische Reiz für Reality Distortion Field: Mit den entsprechenden Rechten könnte Barry selbst neue Partner suchen und das Franchise unabhängig neu aufstellen. Ob daraus eine direkte Fortsetzung, ein Reboot oder eine Mischung aus beidem entsteht, ist bislang offen.
🔥 Für Fans wäre das der erste echte Fortschritt seit Jahren
Die Fanbasis von Warrior Nun gehört zu den hartnäckigsten der vergangenen Jahre. Nach der Absetzung entstand eine massive Kampagne für die Rückkehr der Serie, und die Ankündigung der Filmtrilogie wurde zunächst als Erfolg gefeiert. Später wuchs jedoch die Ernüchterung, weil immer weniger darauf hindeutete, dass dieses Projekt tatsächlich vorankam.
Die aktuelle Entwicklung ist deshalb psychologisch wie wirtschaftlich wichtig. Zum ersten Mal seit langer Zeit gibt es einen Vorgang, der tatsächlich etwas am Fundament der Marke ändern könnte. Ein Rechtevertrag klingt auf den ersten Blick trockener als ein Trailer oder eine Castingmeldung. In diesem Fall ist er wahrscheinlich wesentlich wichtiger.
🎥 Was könnte Barry überhaupt aufbauen?
Konkrete Projekte wurden bislang nicht angekündigt. Es gibt also derzeit weder einen neuen Film, eine dritte Staffel noch eine Besetzung oder einen Produktionsstart.
Der Plan scheint vielmehr darin zu bestehen, Warrior Nun als größere Film- und Fernsehmarke neu zu entwickeln. Reality Distortion Field hat bereits früher erklärt, stärker auf Genreproduktionen für Kino und Fernsehen setzen zu wollen.
Damit wäre ein ganzes Universum aus unterschiedlichen Formaten zumindest strategisch plausibel. Entscheidend bleibt allerdings, ob die laufenden Rechteverhandlungen tatsächlich abgeschlossen werden. Bis dahin ist alles noch Entwicklung, kein fertiges Comeback.
🩸 Trotzdem ist das mehr als die üblichen Hoffnungsmeldungen
Für Fantasykosmos ist genau das der entscheidende Punkt. Diese Meldung basiert nicht auf einem alten Fanwunsch, keinem kryptischen Social-Media-Post und keiner Aussage à la „wir würden gern irgendwann weitermachen“.
Hier geht es um konkrete Rechteverhandlungen, die den Status der gesamten Marke verändern könnten. Wenn Barry und Reality Distortion Field den Zugriff auf das IP tatsächlich sichern, wäre das die Voraussetzung dafür, Warrior Nun nach Jahren des Stillstands wieder gezielt aufzubauen.
Und nach allem, was dieses Franchise bereits überlebt hat, wäre das vermutlich die passendste Form der Auferstehung.






