Mehr Dakka, dickere Knüppel: Warhammer 40.000 rüstet Nobz und Warbikes neu aus

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die orkische Forschungsabteilung meldet Fortschritte

📰 Was ist los?
Games Workshop erneuert die Ork Nobz und Warbikes für Warhammer 40.000. Der Nobz-Bausatz bringt fünf stark individualisierbare Veteranen samt drei Grots, während die neuen Warbikes schwer bewaffnet und komplett neu modelliert wurden. Die Bikes erscheinen mit dem kommenden Codex: Orks, die Nobz folgen später.

🐛 Was denken wir?
Die Warbikes gefallen uns besonders gut, weil Games Workshop den alten Grundgedanken überhaupt nicht überkompliziert: Ein Ork auf einem Motorrad sollte aussehen, als hätte jemand Motor, Maschinengewehr und Schrottplatz mit Gewalt zu einem einzigen Gegenstand verschweißt. Genau das tun sie. Und drei Grots als mobile Munitionsverwaltung sind ohnehin eine überzeugendere Logistiklösung als alles, was man den Orks ernsthaft hätte zutrauen können.

🏍️ Mehr Dakka, dickere Knüppel: Warhammer 40.000 rüstet Nobz und Warbikes neu aus

Technischer Fortschritt besitzt bei den Orks eine angenehm übersichtliche Definition. Ein Motorrad wird besser, wenn mehr Waffen daran hängen. Ein Nob wird besser, wenn sein Knüppel größer wird. Und wenn irgendwo noch Munition herumliegt, braucht man offensichtlich drei Grots, die sie hinterhertragen.

Links steht ein schwer bewaffneter grüner Ork mit großer Schusswaffe neben einem kleinen Grot. Rechts rast ein Ork auf einem massiven schwarzen Warbike mit mehreren Geschützen durch eine dunkle rostfarbene Umgebung.
Neue Nobz, neue Warbikes, dieselbe technische Grundidee: Wenn noch Platz für eine Waffe ist, war das Fahrzeug offenbar noch nicht fertig.
© Games Workshop Limited / redaktionelle Collage und Bearbeitung: Fantasykosmos

Games Workshop hat die nächste Modellwelle für Warhammer 40.000 enthüllt und modernisiert zwei klassische Ork-Einheiten: Nobz und Warbikes bekommen vollständig neue Bausätze. Die Motorräder erscheinen zusammen mit dem kommenden Codex: Orks, während die Nobz etwas später folgen sollen.

🔨 Fünf Nobz bekommen reichlich Gelegenheit zum Kustom-Krumpen

Der neue Nobz-Bausatz enthält fünf Modelle und legt erwartbar wenig Wert auf subtile Bewaffnung. Games Workshop fasst zahlreiche Hieb-, Schneid- und Quetschwerkzeuge künftig unter dem Profil Kustom Krumpas zusammen. Optisch dürfen die Modelle trotzdem reichlich variieren: Äxte, Klauen, große Klingen und weitere Spezialausrüstung sorgen dafür, dass sich die fünf Veteranen nicht wie eine grüne Betriebssportgruppe mit identischer Uniform aufstellen müssen.

Dazu kommen schwerere Optionen wie ein Big Skorcha. Gerade die Menge an unterschiedlichen Teilen dürfte für Ork-Spieler interessant sein, denn Nobz gehören zu jenen Einheiten, bei denen ein gewisser Mangel an optischer Disziplin praktisch zum Hintergrund gehört. Ein Ork-Veteran, dessen Ausrüstung ordentlich zusammenpasst, wäre schließlich fast verdächtig.

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🧰 Drei Grots übernehmen die Logistik

Besonders schön ist die beiliegende Unterstützung: Der Bausatz enthält drei Grots, deren Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, zusätzliche Waffen und Munition herumzutragen. Damit besitzt der Trupp nun auch eine klar erkennbare Nachschubabteilung.

Natürlich könnte man Magazine, Granaten und Ersatzwaffen theoretisch in Kisten transportieren. Das würde allerdings voraussetzen, dass ein Ork eine Kiste besitzt, weiß, wo sie steht, und sich später noch daran erinnert. Ein lebender Grot ist da flexibler und kann bei Bedarf sogar angeschrien werden.

Die kleinen Helfer sind zugleich genau jene Sorte Detail, die moderne Ork-Bausätze so reizvoll macht. Games Workshop nutzt sie längst weniger als bloße Nebenfiguren und stärker als kleine visuelle Gags innerhalb der Einheit.

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🏍️ Warbikes bekommen eine gründliche Motorwäsche

Noch deutlicher fällt die Erneuerung bei den Warbikes aus. Die klassischen Maschinen werden komplett neu aufgelegt und bekommen wesentlich detailliertere Motorräder samt Fahrern.

Jedes Bike trägt ein Paar Dual Dakkaguns. Dass diese Waffen laut Hintergrund derart heftig feuern, dass der Rückstoß das Motorrad theoretisch nach hinten drücken könnte, wird durch eine bewährte orkische Ingenieurslösung verhindert: Der Fahrer gibt einfach dauerhaft Vollgas.

Klar, das ist technisch schwer zu widerlegen.

Die neuen Modelle wirken schwerer, aggressiver und wesentlich stärker nach improvisierter Kriegsmaschine als ihre Vorgänger. Panzerplatten, Rohre, Waffen, Auspuffanlagen und Stacheln stapeln sich um eine Konstruktion, bei der vermutlich niemand jemals die Frage gestellt hat, ob ein zusätzliches Metallteil das Fahrzeug vielleicht unnötig schwer machen könnte.

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🚀 Der Biker Nob entdeckt Drive-by-Panzerjagd

Der Biker Nob bekommt noch eine eigene Aufrüstung. Seine Dakkaguns können mit Rokkits versehen werden, womit sich die Einheit künftig auch für sehr orkische Begegnungen mit gepanzerten Zielen eignet.

Das Prinzip lässt sich grob mit „schnell vorbeifahren und gleichzeitig Raketen auf den Panzer schießen“ zusammenfassen.

Damit bekommen die neuen Warbikes spielerisch wie optisch eine klarere Spitze. Ihre klassische Rolle bleibt erhalten: schnell über das Schlachtfeld rasen, große Mengen Munition verteilen und anschließend mit genügend Schwung in den Nahkampf donnern.

Orks haben eben nie verstanden, weshalb man zwischen Fern- und Nahkampf wählen sollte, wenn ein Motorrad beide Probleme innerhalb weniger Sekunden lösen kann.

Orkenfeuer Kaffemischung aus Mordor als Bannerwerbung vor dem Schicksalsberg.

📖 Der Codex kommt mit den Motorrädern

Die Warbikes sollen gemeinsam mit dem neuen Codex: Orks in den Vorverkauf gehen. Die neuen Nobz folgen etwas später.

Damit beginnt zugleich der spannendere Teil der aktuellen Ork-Erneuerung. Neue Modelle sind sichtbar, beim kommenden Codex ist bislang aber noch längst nicht alles bekannt. Games Workshop will noch diese Woche erstmals zeigen, wie sich die Datenblätter der Fraktion verändern.

Gerade dort dürfte sich entscheiden, wie tief der Umbau tatsächlich geht. Neue Miniaturen sehen hervorragend aus, für Spieler zählt am Ende allerdings ebenso, welche Rolle Nobz, Warbikes und die übrigen Einheiten auf dem Tisch übernehmen. Games Workshop deutet bereits an, dass sich bei den Datenblättern mehr verändert hat, als man zunächst erwarten könnte.

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💚 Die Orks bekommen Stück für Stück eine neue Generation

Nobz und Warbikes stehen dabei keineswegs allein. Die aktuelle Ork-Welle erneuert schrittweise mehrere zentrale Modelle der Armee und verschiebt damit das Gesamtbild der Fraktion deutlich stärker, als es eine einzelne Neuerscheinung tun würde.

Gerade bei den Orks ist das sinnvoll. Die Armee lebt von ihrem visuellen Chaos, gleichzeitig fällt dadurch besonders stark auf, wenn einzelne Modelle aus deutlich unterschiedlichen Generationen nebeneinanderstehen. Die neuen Bausätze behalten die vertrauten Silhouetten und machen sie zugleich wesentlich detaillierter.

Bei den Warbikes bedeutet das mehr Metall, mehr Motor und mehr Dakka. Bei den Nobz bedeutet es größere Waffen, mehr Ausrüstung und zusätzliche Grots. Mit anderen Worten: Games Workshop modernisiert die Orks, ohne das Risiko einzugehen, sie versehentlich irgendwie vernünftiger zu machen.

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