Warhammer 40,000: Rogue Trader verschenkt DLCs auf Switch 2

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Imperator zahlt aus

📰 Was ist los?
Warhammer 40,000: Rogue Trader hat auf Nintendo Switch 2 ein großes Update erhalten. Owlcat verbessert Optik und Performance, behebt zahlreiche Fehler und macht auf der Plattform Deluxe-Inhalte sowie alle DLCs kostenlos verfügbar. Dazu gehören Void Shadows, Lex Imperialis, The Infinite Museion und Processional of the Damned.

🐛 Was denken wir?
Das ist schon eine sehr Warhammer-taugliche Form von Wiedergutmachung: Erst wackelt das Voidship beim Start, dann werden die Laderäume mit DLCs gefüllt. Für Switch-2-Spieler ist das ein ordentlicher Ausgleich, und für Rogue Trader selbst passt es fast poetisch. Im 41. Jahrtausend gibt es selten Gnade, aber manchmal offenbar einen Gratiszugang zu mehr Ketzerei, Gesetzeswucht und kosmischem Verwaltungswahnsinn.

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🚀 Warhammer 40,000: Rogue Trader verschenkt DLCs auf Switch 2

Der Imperator verzeiht selten, Owlcat Games diesmal schon. Warhammer 40,000: Rogue Trader hat auf Nintendo Switch 2 ein großes Update bekommen, und dazu kommt ein ziemlich massiver Ausgleich: Deluxe-Inhalte und sämtliche DLCs werden auf der Plattform kostenlos verfügbar.

Ein finsterer Weltraumhändler steht vor einem gotischen Raumschiff, während Datenfragmente, DLC-Kisten und imperiale Siegel durch die Koronus-Weite treiben.

Der Hintergrund ist dann auch tatsächlich wenig glorreich. Die Switch-2-Version hatte zum Start mit technischen Problemen, instabiler Performance und reichlich Frust zu kämpfen. Nun bessert Owlcat nach: bessere Optik, flüssigere Darstellung, Bugfixes und ein Entschuldigungs-Paket, das im düsteren 41. Jahrtausend fast verdächtig großzügig wirkt. Normalerweise bekommt man im Imperium für Enttäuschung vermutlich einen Stempel, eine Predigt und drei Generationen Schuldgefühl. Hier gibt es Story-DLCs.

Für Switch-2-Spieler bedeutet das: Void Shadows und Lex Imperialis sind kostenlos verfügbar, weitere Inhalte wie The Infinite Museion und Processional of the Damned sollen ebenfalls folgen. Damit wird die Switch-2-Fassung nicht nur repariert, sondern auch deutlich aufgewertet.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🛡️ Mehr Koronus, mehr Ketzer, mehr kosmischer Papierkram

Rogue Trader ist ohnehin eines der spannenderen Warhammer-40K-Spiele der letzten Jahre. Nicht, weil es den nächsten Bolter-Dauerregen serviert, sondern weil es das Universum als gewaltiges CRPG aus Macht, Glauben, Handel, Intrigen und moralisch sehr zweifelhaften Entscheidungen aufzieht. Als Freihändler reist man durch die Koronus-Weite, kommandiert ein Voidship und darf im Namen des Imperators Dinge tun, die bei jedem normalen Bürger vermutlich sofort eine Inquisitionsakte auslösen würden.

Die kostenlosen Erweiterungen machen die Switch-2-Version deutlich runder. Void Shadows bringt zusätzliche Bedrohungen und Geschichten an Bord, Lex Imperialis öffnet die Tür zur imperialen Rechtsprechung, also zu jener angenehmen Warhammer-Variante von Ordnung, bei der ein Gesetzbuch sehr schnell wie eine Nahkampfwaffe wirkt. Dazu kommen weitere DLCs, die den düsteren Weltraumtrip noch einmal vergrößern.

Das Update ist damit mehr als ein technisches Pflaster. Es ist ein Versuch, die Switch-2-Fassung aus dem Servitor-Keller zu holen und wieder in die Nähe dessen zu bringen, was Rogue Trader eigentlich sein kann: ein wuchtiges, verschachteltes, herrlich finsteres Rollenspiel über Macht im 41. Jahrtausend.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.
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